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  1. „Ein Park, der blosse einfache Natur ist“ : zu einigen Parallelen von Gartenkunst und Romantheorie im 18. Jahrhundert
    Erschienen: 12.11.2008

    Daß der Begriff Natur für das 18. Jahrhundert im allgemeinen von kaum zu überbietender Bedeutung ist, ist eine derart grundlegende Erkenntnis, daß sie beinahe ans Triviale grenzt. Auch für die Ästhetik der Zeit ist seine Relevanz unmittelbar... mehr

     

    Daß der Begriff Natur für das 18. Jahrhundert im allgemeinen von kaum zu überbietender Bedeutung ist, ist eine derart grundlegende Erkenntnis, daß sie beinahe ans Triviale grenzt. Auch für die Ästhetik der Zeit ist seine Relevanz unmittelbar einsichtig, wenn auch im einzelnen, für verschiedene Personen und verschiedene Zeiträume, genau zu klären. Wie steht es aber mit dem Roman der Aufklärung und mit seiner - erst in rohen Zügen gegen Ende des Jahrhunderts sich entwickelnden - Theorie? Die Antwort auf diese Frage ist weder naheliegend noch offensichtlich. Lassen wir also als Spezialisten zunächst einen erfahrenen Literaturkritiker zu Wort kommen, der sich im „Teutschen Merkur“ des Jahres 1778 „Ueber den Mangel des Epischen Geistes in unserm lieben Vaterland“ - so der Titel des Beitrags - herzhaft beklagt: „Zum epischen Wesen gehören wackre Sinnen. So sehr man jetzo von Liebe zur Natur schwatzt, so sind doch wenig der Herren Poeten, die so ganz von Natur durch die Gegenwart eines lieben Baums zur Serenade erweckt würden, wie Freund Asmus [d.i. Matthias Claudius]. Bey den meisten ists garstige Tradition, und sie lieben die schöne Natur, weil sie ist beschrieben und besungen worden.“ Ein hartes Urteil, zweifellos; ist es aber auch ein gerechtes? Und wo findet sich die Natur im Roman der Aufklärung, wenn sie nicht von den „lieben Bäumen“ inspiriert ist? Um diese Fragen zu beantworten, werde ich zunächst einige allgemeine Überlegungen zur Entwicklung des Naturbegriffs in der Ästhetik vorausschicken (I), bevor ich mich meinem eigentlichen Thema auf zwei Wegen nähere: Zum einen werde ich die Funktion von Natur als Stoff der Dichtung in Romanen untersuchen, und zwar am Beispiel von literarischen Gärten in empfindsamen und antiempfindsamen Romanen Jean-Jacques Rousseaus, Johann Karl Wezels und Friedrich Heinrich Jacobis (II). Zum zweiten werde ich auf die Funktion der Natur für die Gestaltung des Romans in der Erzähltheorie bei Friedrich Blanckenburg und anderen Kritikern, und zwar in Beziehung zur Gartentheorie der Zeit bei Christian Hirschfeld eingehen (III).

     

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    Sprache: Deutsch
    Medientyp: Wissenschaftlicher Artikel
    Format: Online
    DDC Klassifikation: Literatur und Rhetorik (800)
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  2. Spannende Widersprüche : wie Jules Verne Wissenschaft erzählt
    Erschienen: 12.11.2008

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    Medientyp: Wissenschaftlicher Artikel
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  3. Das Erhabene in den Bergwerken von Falun
    Autor: Japp, Uwe
    Erschienen: 12.11.2008

    Der Anblick des Erhabenen – bzw. dessen, was wir gern erhaben „nennen“ – hat zunächst eine Art Verzwergung des Menschen zur Folge, führt dann aber, wenn er über die entsprechenden Ideen in seinem Innern verfügt, zu einer Anhebung seiner moralischen... mehr

     

    Der Anblick des Erhabenen – bzw. dessen, was wir gern erhaben „nennen“ – hat zunächst eine Art Verzwergung des Menschen zur Folge, führt dann aber, wenn er über die entsprechenden Ideen in seinem Innern verfügt, zu einer Anhebung seiner moralischen und intellektuellen Verfasstheit, die sogar von dem Eindruck einer gewissen Superiorität gegenüber der Natur und ihrer „scheinbaren“ Allgewalt begleitet wird. Ein solcher Aufschwung kann nach Lage der Dinge in den Bergwerken von Falun nur dem Leser zuteil werden, während der Protagonist in einem Abgrund des Sinns (und der Sinnlichkeit) sich verliert.

     

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  4. Das Gattungsproblem in der Ästhetik und Poetik von 1780 bis 1850
    Erschienen: 17.11.2008

    Die Arbeit ist der Theorie der Dichtungsarten im genannten Zeitraum ge-widmet und geht den konkurrierenden Einteilungen (Zwei-, Drei-, Vier-, Fünfteilung) und den Gattungsexperimenten der Poetik nach. Die Spekulationen der Romantik und des Idealismus... mehr

     

    Die Arbeit ist der Theorie der Dichtungsarten im genannten Zeitraum ge-widmet und geht den konkurrierenden Einteilungen (Zwei-, Drei-, Vier-, Fünfteilung) und den Gattungsexperimenten der Poetik nach. Die Spekulationen der Romantik und des Idealismus haben diesem Gebiet das Gewicht gegeben, das es bis heute behalten hat. Die Poetik des späteren 18. Jahrhunderts leitet diese Entwicklung ein, doch kennt sie die dialektische Struktur der idealistischen Systeme noch nicht. Sie hat sich mit formalen und inhaltlichen Gesichtspunkten begnügt und nicht selten auf eine Gattungssystematik ganz verzichtet.

     

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    Medientyp: Wissenschaftlicher Artikel
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  5. Johann Georg Trautmann : ein Nachahmer Rembrandts im 18. Jahrhundert
    Erschienen: 17.11.2008

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    Sprache: Deutsch
    Medientyp: Wissenschaftlicher Artikel
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    DDC Klassifikation: Literaturen germanischer Sprachen; Deutsche Literatur (830)
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