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  1. "Alles was lebendig wirken soll, muß eingehüllt sein" : Formreflexion in Goethes Sonett Mächtiges Überraschen
    Erschienen: 13.10.2011

    The article engages in a close reading of Goethe's sonnet "Mächtiges Überraschen", published in the sonnet cycle of 1807. In it the poetic voice evokes a mountain river whose course is suddenly interrupted by the limiting force of a dam.... mehr

     

    The article engages in a close reading of Goethe's sonnet "Mächtiges Überraschen", published in the sonnet cycle of 1807. In it the poetic voice evokes a mountain river whose course is suddenly interrupted by the limiting force of a dam. Paradoxically, however, the effect of this is not stagnation, but the emergence and celebration of a "new life". This paradox will be illuminated by a discussion of Goethe's "Morphologie" as a universal scientific method. Morphology studies the infinite variety of (natural) forms while also insisting on their individual limitation. Goethe's understanding of life lingers on the co-presence of "coined form" and "living development" as he formulates it in "Urworte. Orphisch". "Mächtiges Überraschen" is read as a poem that embodies this fundamental polarity. The sonnet refers time and again to the borders and limitations of both the natural image it evokes and its own poetic properties. Simultaneously, it suggests the transgression of these limitations on both a formal (or structural) and a metaphorical level. As a poetological sonnet, "Mächtiges Überraschen" unifies the representation (of a natural event) with a reflection on representation as such. The announcement of a "new life" in the last stanza of the poem is thus read as an announcement of its own coming-into-being.

     

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    Quelle: CompaRe
    Sprache: Deutsch
    Medientyp: Konferenzveröffentlichung
    Format: Online
    DDC Klassifikation: Literaturen germanischer Sprachen; Deutsche Literatur (830); Deutsche Versdichtung (831)
    Schlagworte: Goethe, Johann Wolfgang von; Morphologie <Linguistik>; Poetologische Lyrik
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    Creative Commons - Namensnennung 3.0

  2. "Ein Wahnsinniger, der die Fakultäten vermischt" : interdisciplinarity and Ingeborg Bachmann's Das Buch Franza
    Erschienen: 13.10.2011

    This paper seeks to demonstrate the ways in which Bachmann's work constitutes a prime case for examining the scope and the boundaries of philological research. It does so by focusing on Bachmann‘s fragmentary and unfinished novel, "Das Buch Franza"... mehr

     

    This paper seeks to demonstrate the ways in which Bachmann's work constitutes a prime case for examining the scope and the boundaries of philological research. It does so by focusing on Bachmann‘s fragmentary and unfinished novel, "Das Buch Franza" [1965-1966], exploring the text and its author in an interdisciplinary light. Forming part of Bachmann's uncompleted "Todesarten"-Projekt, "Das Buch Franza" deals with the continuing legacy of fascism and its displaced forms in the post-war era. In its thematisation of the traumatic and necessarily belated after-effects of the Second World War and the Holocaust, Bachmann‘s text draws on various disciplines and discourses, namely geology, archaeology and psychoanalysis. I consider the ways in which the interdisciplinary ambitions of the text reflect Bachmann‘s struggle for a new form of representation, one that adequately mirrors the concerns of her society. Finally, drawing on Bachmann‘s own theoretical reflections on the field of literary study in her Frankfurt Lectures on poetics, I trace the ways in which the author's work repeatedly encourages us to adopt multiple disciplinary perspectives, as well as privileging literature with a utopian function that exceeds any generic or disciplinary boundaries.

     

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    Quelle: CompaRe
    Sprache: Englisch
    Medientyp: Konferenzveröffentlichung
    Format: Online
    DDC Klassifikation: Literaturen germanischer Sprachen; Deutsche Literatur (830); Deutsche Erzählprosa (833)
    Schlagworte: Bachmann, Ingeborg / Todesarten; Bachmann, Ingeborg / Der Fall Franza; Interdisziplinarität; Bachmann, Ingeborg / Frankfurter Vorlesungen
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    Creative Commons - Namensnennung 3.0

  3. "Positiv denkende, natur- und kulturbegeisterte NR sucht passende SIE" : Partizip I und II in Kontaktanzeigen
    Erschienen: 15.10.2013

    Partizipien und Adjektive gehören zu Sprachmitteln, die bei der Personendarstellung zur Beschreibung des Äußeren, der Interessen und der geistigen Welt in spezifischen Textsorten (hier: in Kontaktanzeigen lesbischer Frauen im Alter über 50 Jahre)... mehr

     

    Partizipien und Adjektive gehören zu Sprachmitteln, die bei der Personendarstellung zur Beschreibung des Äußeren, der Interessen und der geistigen Welt in spezifischen Textsorten (hier: in Kontaktanzeigen lesbischer Frauen im Alter über 50 Jahre) verwendet werden. Im Vergleich zum Adjektiv kann das Partizip die zeitliche Dimension einer Eigenschaft oder der Lebenserfahrung ausdrücken; auf diese Weise können Sprechende den Wert der jeweiligen Eigenschaft oder Lebenserfahrung hervorheben. Das Partizip wird in bestimmten Kontexten bevorzugt, denn es kann die persuasive und appellative Funktion des Textes intensivieren. Die Autorin dieses Beitrags analysiert Motive und Strategien des Partizip-Usus' aus pragmalinguistischer Perspektive in 100 Kontaktanzeigen in der deutschen Frauenzeitschrift 'EMMA'.

     

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    Quelle: CompaRe
    Sprache: Deutsch
    Medientyp: Konferenzveröffentlichung
    Format: Online
    ISBN: 978-80-263-0376-3
    DDC Klassifikation: Germanische Sprachen; Deutsch (430); Gebrauch des Standard-Deutsch (438)
    Schlagworte: Kontaktanzeige; Lesbierin; Partizip; Pragmatik; Emma <Zeitschrift, Köln>
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  4. "Was hat man dir du armes Kind, getan" : über Literatur aus dem Rechner
    Erschienen: 11.11.2008

    Es soll engeführt werden auf etwas, das man - vielleicht erscheint die Formulierung paradox - eine Veränderung in der "Semantik des Zufalls" nennen könnte, die durch seine Anwendung in diversen poetischen Verfahren stattgefunden hat. Der Zufall... mehr

     

    Es soll engeführt werden auf etwas, das man - vielleicht erscheint die Formulierung paradox - eine Veränderung in der "Semantik des Zufalls" nennen könnte, die durch seine Anwendung in diversen poetischen Verfahren stattgefunden hat. Der Zufall selbst ist ohne Semantik, hat per definitionem keinen Sinn, er ist das sinnlose Ereignis par excellence. Aber er beendet den Sinn, oder er treibt auf die Suche nach einem verborgenen Sinn, einer versteckten Kausalität, göttlichen Absicht... also er destruiert oder konstruiert notwendige Ordnungen und bildet insofern ein poetisches Prinzip.

     

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    Quelle: CompaRe
    Sprache: Deutsch
    Medientyp: Konferenzveröffentlichung
    Format: Online
    DDC Klassifikation: Literatur und Rhetorik (800)
    Schlagworte: Computer
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  5. 42. Internationale Balladen-Konferenz

    Unter der Leitung von Associate Professorin Dr. F. Gülay Mirzaoğlu fand die Tagung der Kommission für Volksdichtung 2012 an der türkischen Riviera in Muğla/Akyaka statt. Die Organisation übernahm das Zentrum für traditionelle Musik-Kultur der... mehr

     

    Unter der Leitung von Associate Professorin Dr. F. Gülay Mirzaoğlu fand die Tagung der Kommission für Volksdichtung 2012 an der türkischen Riviera in Muğla/Akyaka statt. Die Organisation übernahm das Zentrum für traditionelle Musik-Kultur der Hacettepe Universität. Teilnehmer aus unterschiedlichen Ländern – von den USA bis Japan, von den nordischen Ländern bis Südafrika – kamen so in dem paradiesischen Ort Akyaka zusammen, um die magisch-symbolischen Kräfte von Volksliedern und Volksballaden erneut zum Leben zu erwecken, zumal die diesjährige Tagung auf die Symbolwerte der Balladen- und Liedtexte pointiert war. Die Vielzahl der unterschiedlich fokussierten Referate erschwerten jedoch die Vorträge adäquat unter einen Nenner zu bringen. So entstanden Themenschwerpunkte wie Semiotik, Symbolik, Funktion in Balladen, ferner Symbol, Ritual, musikalische Expression in Balladen und nicht zuletzt soziologischer Symbolismus, worunter auch Gender-Theorien in Balladen unterschiedlicher Kulturen näher zu Wort kamen.

     

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    Quelle: CompaRe
    Sprache: Deutsch
    Medientyp: Konferenzveröffentlichung
    Format: Online
    DDC Klassifikation: Literatur und Rhetorik (800)
    Schlagworte: Ballade; Ballade <Musik>; Konferenz
    Lizenz:

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