Graduiertenkollegs

Graduiertenkolleg 2477 "Ästhetische Praxis"

Beginn der Förderung
01.04.2019
Ende der Förderung
30.09.2023

Das von der Deutschen Forschungsgemeinschaft geförderte Graduiertenkolleg 2477 „Ästhetische Praxis“ sucht Antworten auf die Frage, was geschieht, wenn Menschen künstlerisch tätig werden. Damit erweitern wir den Fokus der traditionellen europäischen Ästhetiken und Kunstwissenschaften, der seit der Etablierung der Ästhetik im 18. Jahrhundert auf ästhetischen Erfahrungen, Wahrnehmungen und Urteilen lag, um eine praxistheoretische Komponente. Ins Zentrum der Aufmerksamkeit rücken ästhetische Formen des Machens und Vollziehens, die in die Produktion von Kunstwerken eingehen können, aber nicht müssen.

Im Zentrum der Forschungsarbeit des Kollegs stehen insgesamt drei Bereiche: Erstens, die kulturwissenschaftliche Analyse so unterschiedlicher Künste wie Theater, Performance, Bildende Kunst, Literatur und Musik als Praktiken. Zweitens, die Untersuchung außereuropäischer, insbesondere ostasiatischer ästhetischer Praktiken, die eine interkulturelle und postkoloniale Perspektive eröffnen. Drittens, das Erarbeiten einer umfassenden sozial- und kulturwissenschaftlichen Theorie der Praxis, die es erlaubt, das Verhältnis von künstlerischen zu außerkünstlerischen Praktiken angemessen zu beschreiben.

Quelle der Beschreibung: Information des Anbieters

Forschungsgebiete

Literatur und andere Künste, Literatur und Kulturwissenschaften/Cultural Studies, Ästhetik
Praktiken

Links

Ansprechpartner

Prof. Dr. Andreas Hetzel

Einrichtungen

Universität Hildesheim (HH)

Verknüpfte Ressourcen

Stellen, Stipendien

Wissenschaftliche/r Mitarbeiter/in (9 x TV-L E13, 65%)
Datum der Veröffentlichung: 17.01.2019
Letzte Änderung: 17.01.2019