Einzelprojekte

Bauformen der Imagination. Literatur und Architektur in der Moderne

Das Projekt untersucht die dynamischen Interaktionen zwischen den beiden Künsten Literatur und Architektur in intermedialer und raumanthropologischer Perspektive. In Erweiterung des so genannten Spatial Turn, der die Architektur als eine Kulturtechnik des „umbauten Raumes“ bisher weitgehend vernachlässigt hat, verfolgt das Projekt die Grundthese, dass Architektur als visuelles und kinästhetisches Medium nicht nur Raum-, sondern zugleich auch Wissensordnungen und Wahrnehmungsweisen strukturiert und dabei in verschiedenen historischen Kontexten unterschiedliche diskurs- und vorstellungsprägende Kräfte entfaltet. Diese treten besonders an den Epochenschwellen architektonischer Modernisierung hervor und können sowohl auf der Ebene der ästhetisch-literarischen Theoriebildung als auch in literarischen Texten selbst beobachtet werden. Im Zentrum der interdisziplinären Gruppe (Literaturwissenschaften und Architekturtheorie) stehen die beiden Untersuchungszeiträume „um 1800“ und 1910-1935.
Quelle der Beschreibung: Information des Anbieters

Forschungsgebiete

Literatur und Anthropologie/Ethnologie, Intermedialität, Literatur des 19. Jahrhunderts, Literatur des 20. Jahrhunderts
Literatur und Architektur

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Ansprechpartner

Einrichtungen

Freie Universität Berlin
Graduiertenschule "Languages of Emotion"

Adressen

Habelschwerdter Allee 45
14195 Berlin
Deutschland
Datum der Veröffentlichung: 12.12.2018
Letzte Änderung: 12.12.2018