CfP/CfA Veranstaltungen

„Macht uns Gilette alles kaputt?“ Neue Herausforderungen der Männlichkeitsforschung (Eröffnungstagung „Marie Jahoda Center for International Gender Studies“ [MaJaC] – Sektion 4)

Beginn
26.06.2019
Ende
26.06.2019
Deadline Abstract
31.03.2019

Call for Papers
Eröffnungstagung „Marie Jahoda Center for International Gender Studies“ [MaJaC]
26. Juni 2019, 10:00-17:00 Uhr*

Sektion 4: „Macht uns Gilette alles kaputt?“ Neue Herausforderungen der Männlichkeitsforschung

Die als Men’s oder Masculinity Studies bekannten Ansätze der Gender Studies mit einem Fokus auf der Untersuchung von Männlichkeit(en) haben in den letzten Jahren große Fortschritte gemacht und sind nicht nur innerhalb der Geschlechterforschung sichtbarer geworden, sondern werden z.B. via Werbespots der Firma Gilette in einer breiten Öffentlichkeit diskutiert. Zugleich bestehen gerade in Disziplinen wie der Kunstgeschichte, der Literaturwissenschaft und damit verflochtenen Kulturwissenschaften noch große Forschungsdesiderate, insbesondere auch mit Blick auf Männlichkeitsentwürfe vergangener Epochen. Wir wollen im Rahmen dieser Sektion aktuelle Forschungstendenzen und Theorieentwürfe in den Blick nehmen, präsentieren und diskutieren, die geeignet sind, Forschungsdesiderate der Männlichkeitsforschung zu adressieren und damit Einblicke in laufende und geplante Projekte im Umfeld der Masculinity Studies zu geben.

Von besonderem Interesse für diese Sektion sind somit Beiträge,

  • aktuelle Projekte, v.a. kunstgeschichtlicher, literatur- und kulturwissenschaftlicher Provenienz zur Diskussion stellen;
  • neue Theorieentwürfe der Masculinity Studies an konkreten Gegenständen fruchtbar werden lassen und/oder diese kritisch reflektieren;
  • gegenwärtige, aber insbesondere auch historische Männlichkeitsentwürfe analysieren und interpretieren, wobei das jeweilige Männlichkeitsideal, aber auch alternative Konstruktionen betrachtet werden können.

Vorschläge bitte an: Prof. Dr. Änne Söll, Kunstgeschichtliches Institut der Ruhr-Universität Bochum (aenne.soell@rub.de); Prof. Dr. Christian Grünnagel, Romanisches Seminar der Ruhr-Universität Bochum (christian.gruennagel@rub.de).

Wir laden alle Interessent*innen ein, bis zum 31. März 2019 Vorschläge für einen Beitrag (20-30min Redezeit, Diskussion im Anschluss) mit Angabe des (Arbeits-)Titels nebst einem kurzen Abstract (max. 2.000 Zeichen inkl. Leerzeichen) und einer Kurz-Biographie (max. 1.000 Zeichen inkl. Leerzeichen) an die Organisator*innen der jeweiligen Sektion auf Deutsch oder Englisch zu schicken. Arbeitssprachen der Sektionen werden Deutsch und Englisch sein, zumindest passive Deutschkenntnisse sind daher wünschenswert. Die Entscheidung über die Annahme des Beitrags wird bis zum 12. April 2019 kommuniziert.

Hinweis: Die angenommenen Abstracts werden in Form eines Book of Abstracts veröffentlicht.

Bitte entnehmen Sie genauere Informationen zur Eröffnungstagung sowie zu den übrigen Sektionen dem allgemeinen CfP (http://www4.rz.rub.de:8503/mam/content/genderstudies/call_for_papers_majac.pdf).

Für weitere Informationen und allgemeine Fragen wenden Sie sich bitte an das Konferenz-Team: Prof. Dr. Katja Sabisch (katja.sabisch@rub.de), Dr. Beate von Miquel (beate.vonmiquel@rub.de) oder Maximiliane Brand, M.A. (maximiliane.brand@rub.de).

Quelle der Beschreibung: Information des Anbieters

Forschungsgebiete

Gender Studies/Queer Studies, Literatur und Kulturwissenschaften/Cultural Studies
Männlichkeitsforschung

Links

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Ansprechpartner

Einrichtungen

Universität Bochum
Marie Jahoda Center for International Gender Studies

Adressen

Bochum
Deutschland
Datum der Veröffentlichung: 11.03.2019
Letzte Änderung: 11.03.2019