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  1. Entzauberung, Enttäuschung und Erwartungsrest / Daniel Weidner. Vom Wünschen / Stefan Willer : zwei Antrittsvorlesungen
    Published: 23.02.2017

    Die hier veröffentlichten Vorträge wurden von Daniel Weidner und Stefan Willer am 9. Juni 2016 als Antrittsvorlesungen am Institut für Kulturwissenschaft der Humboldt-Universität zu Berlin gehalten. Daniel Weidner ist dort Professor für... more

     

    Die hier veröffentlichten Vorträge wurden von Daniel Weidner und Stefan Willer am 9. Juni 2016 als Antrittsvorlesungen am Institut für Kulturwissenschaft der Humboldt-Universität zu Berlin gehalten. Daniel Weidner ist dort Professor für Kulturforschung mit dem Schwerpunkt Religion, Stefan Willer Professor für Kulturforschung mit dem Schwerpunkt Wissensgeschichte. Beide sind stellvertretende Direktoren des ZfL.

     

    Content notes: free
    Source: CompaRe
    Language: German
    Media type: Book
    Format: Online
    DDC Categories: 200; 300; 800
    : Leibniz-Zentrum für Literatur- und Kulturforschung (ZfL)
    Rights: Veröffentlichungsvertrag für Publikationen
  2. Gesichter : kulturgeschichtliche Szenen aus der Arbeit am Bildnis des Menschen
    Published: 02.03.2017

    Wie die Gesichter der Menschen, die in früheren Epochen gelebt haben, ausgesehen haben, wissen wir nicht. Wir haben keine Ahnung, welche Gesichtszüge sie hatten. Uns ist unbekannt, mit welcher Miene sie ihre Zeitgenossen angeschaut haben, wie ihr... more

     

    Wie die Gesichter der Menschen, die in früheren Epochen gelebt haben, ausgesehen haben, wissen wir nicht. Wir haben keine Ahnung, welche Gesichtszüge sie hatten. Uns ist unbekannt, mit welcher Miene sie ihre Zeitgenossen angeschaut haben, wie ihr Lächeln, ihre Trauer, ihre Angst oder ihr Zorn ausgesehen haben mögen. Und wir wissen nicht, ob wir das Antlitz der früher lebenden Menschen als schön und angenehm empfänden oder uns lieber abwenden würden. Wir kennen ihre Züge nur durch bildliche Darstellungen: von Skulpturen, aus deren ebenmäßigen Gesichtern uns die steinernen Augenhöhlen wie blind anschauen, von den Abdrücken der Grabmasken mit ihren toten Blicken, denen immer etwas Fremdes oder Geheimnisvolles anhaftet, oder aus der Malerei, aus deren Geschichte die Gattung des Porträts hervorgegangen ist. In ihm verdichtet sich die Idee vom getreuen Abbild einer Person mit individuellen Gesichtszügen, so dass es zum Modell und Ideal des Bildnisses geworden ist: das Porträt als ähnliches Abbild eines lebenden Urbildes, in dem dessen Gesicht als gleichsam natürlicher Ausdruck des Charakters eingefangen ist. Doch bildet das Porträt nicht nur das Ideal von Gesichtsdarstellungen, es ist auch deren Sonderfall. Sowohl die Gesichter, die uns aus der Zeit vor dem Zeitalter der Porträts überliefert sind, als auch die medialen Gesichter und die Dekonstruktionen in der Kunst der Moderne machen deutlich, dass uns Gesichter überwiegend in Gestalt von Artefakten vertraut sind. Das Bild vom Menschen basiert nicht unwesentlich auf der Geschichte von Bildnissen.

     

    Content notes: free
    Source: CompaRe
    Language: German
    Media type: Book
    Format: Online
    ISBN: 978-3-7705-5344-0
    DDC Categories: 700
    : Leibniz-Zentrum für Literatur- und Kulturforschung (ZfL)
    Rights: Veröffentlichungsvertrag für Publikationen
  3. Das Testament als literarisches Dispositiv : kulturelle Praktiken des Erbes in der Literatur des 19. Jahrhunderts
    Published: 03.07.2017

    Testamente fungieren als Mittler zwischen Vergangenheit und Zukunft. Sie organisieren Memoria und Nachleben, beeinflussen Verwandtschaftsordnungen und bestimmen deren Reproduktion, sie verursachen oder lösen rechtliche, familiale, ökonomische... more

     

    Testamente fungieren als Mittler zwischen Vergangenheit und Zukunft. Sie organisieren Memoria und Nachleben, beeinflussen Verwandtschaftsordnungen und bestimmen deren Reproduktion, sie verursachen oder lösen rechtliche, familiale, ökonomische Konflikte. Insofern zählt das Testament zu den wichtigsten kulturellen Formen des geregelten Übergangs von Leben zu Leben, durch den Tod getrennt.

    Ulrike Vedders Studie analysiert das Testament im Spannungsfeld von Recht, Ökonomie und Kultur sowie im Zusammenhang mit Konzepten von Erbschaft, Vererbung und Nachleben. Sie entwickelt eine Poetologie des Testaments anhand der Literatur des 19. Jahrhunderts (von Jean Paul, Kleist, E.T.A. Hoffmann, Balzac, Heine, Droste-Hülshoff, Stifter, Melville, Keller, Storm, Fontane, Zola, James u.a.) und erforscht zudem das Testament als eine Form der Übertragung von Eigentum, Dingen, Rechten, Identität, Schuld, Leidenschaften. Als ein Medium für weitreichende - literarische und außerliterarische - Erbe- und Transferprozesse bildet das Testament eine zentrale Figur der kulturellen Tradierung sowie des Austausches zwischen verschiedenen Wissensfeldern, zwischen Literatur, alltäglicher Praxis und Wissenschaften.

     

    Content notes: free
    Source: CompaRe
    Language: German
    Media type: Book
    Format: Online
    ISBN: 978-3-7705-5061-6
    DDC Categories: 800; 809
    : Leibniz-Zentrum für Literatur- und Kulturforschung (ZfL)
    Rights: Veröffentlichungsvertrag für Publikationen
  4. Die Wiederkehr der Religionen und die Kulturwissenschaften
    Published: 06.07.2017

    Die hier veröffentlichten Vorträge wurden im Oktober 2015 auf der Jahrestagung des ZfL gehalten, die sich der Frage nach dem Potential, aber auch den Problemen jüngerer kulturwissenschaftlicher Diskussionen und Forschungen über Religion widmete. more

     

    Die hier veröffentlichten Vorträge wurden im Oktober 2015 auf der Jahrestagung des ZfL gehalten, die sich der Frage nach dem Potential, aber auch den Problemen jüngerer kulturwissenschaftlicher Diskussionen und Forschungen über Religion widmete.

     

    Content notes: free
    Source: CompaRe
    Language: German
    Media type: Book
    Format: Online
    DDC Categories: 200; 300; 800
    : Leibniz-Zentrum für Literatur- und Kulturforschung (ZfL)
    Rights: Veröffentlichungsvertrag für Publikationen
  5. Schmerzgrenzen und Reizschwellen : zwei Vorträge im Rahmen der Ausstellung "no pain no game"
    Published: 21.08.2017

    Die hier veröffentlichten Vorträge wurden von Stephanie Eichberg und Christine Kutschbach am 17. Mai und 14. Juni 2016 im Rahmen der Ausstellung "no pain no game" im Museum für Kommunikation Berlin gehalten. more

     

    Die hier veröffentlichten Vorträge wurden von Stephanie Eichberg und Christine Kutschbach am 17. Mai und 14. Juni 2016 im Rahmen der Ausstellung "no pain no game" im Museum für Kommunikation Berlin gehalten.

     

    Content notes: free
    Source: CompaRe
    Language: German
    Media type: Book
    Format: Online
    DDC Categories: 100; 610; 800
    : Leibniz-Zentrum für Literatur- und Kulturforschung (ZfL)
    Rights: Veröffentlichungsvertrag für Publikationen