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  1. Asmodai in Olmütz
    Published: 11.08.2008

    "Spunda hat sich sowohl als magischer Dichter als auch als Theoretiker und Verkünder der magischen Substanz einer neuen Dichtung in seinem Essayband "Der magische Dichter" (1923) deklariert. Seine Vorstellung von der magischen Dichtung ergab sich aus... more

     

    "Spunda hat sich sowohl als magischer Dichter als auch als Theoretiker und Verkünder der magischen Substanz einer neuen Dichtung in seinem Essayband "Der magische Dichter" (1923) deklariert. Seine Vorstellung von der magischen Dichtung ergab sich aus einer Steigerung und Metamorphose des Expressionismus. [Immerwieder hat es ihn] zu längeren Aufenthalten nach Olmütz, zur Suche nach magischen Phänomenen, [gezogen]. Durch [ihre] geheimnisvollen Kräfte [gab die Stadt] dem Dichter Spunda einen magischen Wink, den er der Öffentlichkeit weitergab:Fort mit der Unterdrückung, fort vom Krieg, fort von der Gewalt. Dieser Wink wirkt wie ein Friedensmanifest, inmitten des Zweiten Weltkrieges."

     

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    Content notes: free
    Source: CompaRe
    Language: German
    Media type: Article
    Format: Online
    DDC Categories: 830
    Subjects: Prag; Olmütz; Spunda, Franz; Kafka, Franz; Magie; Phantastische Literatur
    Rights:

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  2. Aussiger Beiträge 10/2016 : Hegemonie und Literatur(wissenschaft) - Machtstrukturen im literarischen Feld

    Die vorliegende Ausgabe der Aussiger Beiträge öffnet einen Raum für die kritische Auseinandersetzung mit Macht und Machtstrukturen in der Literaturwissenschaft und in ihrem Objektbereich. Aus unterschiedlichen Perspektiven wird der Blick auf wirksame... more

     

    Die vorliegende Ausgabe der Aussiger Beiträge öffnet einen Raum für die kritische Auseinandersetzung mit Macht und Machtstrukturen in der Literaturwissenschaft und in ihrem Objektbereich. Aus unterschiedlichen Perspektiven wird der Blick auf wirksame Machtentfaltung im literarischen Feld gerichtet und danach gefragt, wie bestimmende Kräfte des Marktes und der Identitätsstiftung Einfluss darauf nehmen, was zum Gegenstand der Disziplin wird. Untersucht werden Buchpreise und Marken, Instanzen der Literaturkritik und der kulturellen Selbstvergewisserung durch Maßstäbe und Normen sowie das subversive Potential der Literaturwissenschaft bzw. innerästhetischer Machtstrukturen eines literarischen Textes. Bei diesen Analysen zeigt sich, dass Macht Strategien ihrer Verfestigung, ihres Erhalts und ihres Zuwachses hervorbringt, die in ihrem Wandel immer auch produktives Misslingen in sich tragen.

     

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    Content notes: free
    Source: CompaRe
    Language: German
    Media type: Part of a periodical
    Format: Online
    ISBN: 978-80-7561-033-1; 978-3-7069-0941-9
    DDC Categories: 830
    : Praesens Verlag
    Subjects: Buchmarkt; Literarisches Leben; Marktstruktur; Buchpreis; Literaturpreis; Literaturkritik
    Rights:

    Veröffentlichungsvertrag für Publikationen

  3. Die Macht der Marke und ihre Grenzen im Transfer der deutschsprachigen Literatur ins polnische literarische Feld des 21. Jahrhunderts The power of the brand and its limitations in the transfer of German-language literature into Polish literature of the 21st century
    Published: 30.07.2018

    Hinter dem kritischen und kommerziellen Erfolg literarischer Texte stehen nicht selten Autor(inn)en, verstanden als mächtige Akteure des literarischen Feldes sowie als Marken, die beim Publikum bestimmte Erwartungen erwecken und zur Gestaltung von... more

     

    Hinter dem kritischen und kommerziellen Erfolg literarischer Texte stehen nicht selten Autor(inn)en, verstanden als mächtige Akteure des literarischen Feldes sowie als Marken, die beim Publikum bestimmte Erwartungen erwecken und zur Gestaltung von entsprechenden Wertungsstrategien beitragen. Derartige Wertungen überschreiten nicht immer nationale Grenzen. Am Beispiel der polnischen Rezeption der deutschsprachigen Literatur kann bewiesen werden, dass die Macht der genannten Akteure kulturgeographisch begrenzt ist und dass sie im Kulturtransfer stereotypisiert werden. So lassen sich einzelne Rezeptionsfälle in Figuren ausdrücken: Metapher (Allgegenwart) - Günter Grass, Metonymie (Repräsentation) - Elfriede Jelinek, Litotes (Abwesenheit) - Daniel Kehlmann und Wolf Haas im polnischen Feld. The critical and commercial success of literary texts is not infrequently the result of authors acting as powerful actors in the literary field, and as brands which raise expectations among the public and contribute to the shaping of appropriate value strategies. Such valuations do not always cross national boundaries. Using the example of the Polish reception of German-language literature, it can be shown that the power of these actors is limited by cultural geography and impeded by stereotypes. For example, the Polish reception of certain cases can be expressed figuratively: metaphor (omnipresence) - Günter Grass; metonymy (representation) - Elfriede Jelinek; Litotes (absence) - Daniel Kehlmann and Wolf Haas.

     

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    Content notes: free
    Source: CompaRe
    Language: German
    Media type: Article
    Format: Online
    ISBN: 978-80-7561-033-1; 978-3-7069-0941-9
    DDC Categories: 800; 809; 830
    : Praesens Verlag
    Subjects: Literatur; Polnisch; Polen; Rezeption; Haas, Wolf; Kehlmann, Daniel; Grass, Günther; Jelinek, Elfriede
    Rights:

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  4. Marktplatz der Eitelkeiten : Laien als Kritiker Marketplace of vanities : laymen as critics
    Published: 30.07.2018

    Der Beitrag untersucht anhand von Amazon-Kundenrezensionen zu Werken Judith Hermanns die Beweggründe für deren Verwendung. Dabei wird ersichtlich, dass eine Abgrenzung zur professionellen Literaturkritik vorhanden ist und durch mindestens sechs... more

     

    Der Beitrag untersucht anhand von Amazon-Kundenrezensionen zu Werken Judith Hermanns die Beweggründe für deren Verwendung. Dabei wird ersichtlich, dass eine Abgrenzung zur professionellen Literaturkritik vorhanden ist und durch mindestens sechs folgende Gründe ergänzt werden muss: (1.) virtuelle Hilfsbereitschaft, (2.) Nacherzählung des Inhalts, (3.) Wertung und Kaufempfehlung, (4.) Beschreibung des Lektüreprozesses mit Empfehlung für Art und Weise des Lesens, (5.) Kommunikationsmittel zwischen Kunden und Autorin sowie (6.) vernichtender Umgang mit Hörbüchern. This article examines the motivation behind using Amazon's customer reviews on Judith Hermann's works. It shows that the customers oppose professional literary criticism in the following: (1.) virtual readiness to help others, (2.) retelling the content, (3.) evaluation and purchase recommendation, (4.) description of the reading process, including recommended reading strategies, (5) the means of communication between customer and author, and (6) the destructive criticism of audio books.

     

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    Content notes: free
    Source: CompaRe
    Language: German
    Media type: Article
    Format: Online
    ISBN: 978-80-7561-033-1; 978-3-7069-0941-9
    DDC Categories: 800; 809; 830
    : Praesens Verlag
    Subjects: Literaturkritik; Rezension; Laie; Amazon.de GmbH; Hermann, Judith
    Rights:

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  5. "… die ehernen Blöcke männlichen Schaffens umkreisen" - Elfriede Jelinek queert Lessing und Goethe "... Orbiting the bronze blocks of male creativity" : Elfriede Jelinek queers Lessing and Goethe
    Published: 31.07.2018

    Der Beitrag verschränkt kommunikations-, informations-, kulturwissenschaftliche sowie philosophische Ansätze zur Störung mit gender- und queer theory, um Elfriede Jelineks 'Gattung' des Sekundärdramas analytisch zu beschreiben. Jelinek verfasst ihre... more

     

    Der Beitrag verschränkt kommunikations-, informations-, kulturwissenschaftliche sowie philosophische Ansätze zur Störung mit gender- und queer theory, um Elfriede Jelineks 'Gattung' des Sekundärdramas analytisch zu beschreiben. Jelinek verfasst ihre Sekundärdramen zu kanonisierten Dramen des deutschsprachigen Raums und stellt über ihr typisches, intertextuelles Verfahren Bezug zu den Stücken her, fordert gleichzeitig aber auch die Kombination der Sekundärdramen mit ihren Bezugstexten im Moment der Inszenierung und geht damit über ihr bisheriges Verfahren hinaus. Ausgehend von der Feststellung, dass Jelineks Sekundärdramen in den Umsetzungen am Theater meist als weibliche Gegenschreibung interpretiert werden, will der vorliegende Beitrag zeigen, dass die Sekundärdramen vielmehr an einer Auflösung der Kategorien von 'Weiblichkeit' und 'Männlichkeit' arbeiten. Ein besonderes Augenmerk liegt dabei auf der Thematisierung des Inzests, der mit Judith Butler als vorhandene Ordnungen und Relationen verschiebendes Element gelesen werden kann. This article analyzes communicative, informational, cultural, and philosophical approaches to disorder, along with gender and queer theory, to elucidate Elfriede Jelinek's genre of the secondary drama. Jelinek writes her secondary dramas on canonized dramas in the German-speaking world and refers to the pieces through her typical intertextual method. At the same time, she enquires into the combination of the secondary dramas with their reference texts at the moment of staging, and thereby goes beyond her previous procedure. Starting from the observation that Jelinek's secondary dramas, as they are staged at the theatre, are mostly interpreted as female counter writing, this article will show that the secondary dramas work rather on a dissolution of the categories of 'femininity' and 'masculinity'. Particular attention is given to the thematization of incest, which can be read with Judith Butler as an offsetting of existing orders and relations.

     

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    Content notes: free
    Source: CompaRe
    Language: German
    Media type: Article
    Format: Online
    ISBN: 978-80-7561-033-1; 978-3-7069-0941-9
    DDC Categories: 830
    : Praesens Verlag
    Subjects: Jelinek, Elfriede; Lessing, Gotthold Ephraim; Goethe, Johann Wolfgang von; Queer-Theorie; Drama; Rezeption
    Rights:

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