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  1. Literaturkritik als politische Lektüre
    am Beispiel d. Rezeption d. "Ästhetik des Widerstands" von Peter Weiss
    Erschienen: 1988
    Verlag:  Spiess, Berlin

    Verbund der Öffentlichen Bibliotheken Berlins - VÖBB
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    Quelle: Verbundkataloge
    Sprache: Deutsch
    Medientyp: Dissertation
    Format: Druck
    ISBN: 3891660596
    Auflage/Ausgabe: 1
    Schlagworte: Massenmedien; Literaturkritik
    Umfang: VII, 290 Seiten, 21 cm
    Bemerkung(en):

    Zugl.: Siegen, Univ., Diss. 1987

  2. O essencial sobre crítica literária portuguesa
    (até 1940)
    Autor*in: Leone, Carlos
    Erschienen: 2008
    Verlag:  Imprensa Nacional-Casa da Moeda, [Lisboa]

    Ibero-Amerikanisches Institut Preußischer Kulturbesitz, Bibliothek
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    Hinweise zum Inhalt
    Quelle: Verbundkataloge
    Sprache: Portugiesisch
    Medientyp: Buch (Monographie)
    Format: Druck
    ISBN: 9789722716871
    Schriftenreihe: [Essencial] ; 108
    Schlagworte: Portugiesisch; Literaturkritik; Geschichte;
    Umfang: 85 S., 19 cm
    Bemerkung(en):

    Includes bibliographical references

  3. Über Wesen und Wert der Kritik
    Autor*in: Zillig, Peter
    Erschienen: 1909
    Verlag:  Zickfeldt, Osterwieck/H.

    BBF | Bibliothek für Bildungsgeschichtliche Forschung in Berlin
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    Staatsbibliothek zu Berlin - Preußischer Kulturbesitz, Haus Unter den Linden
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    Quelle: Staatsbibliothek zu Berlin
    Sprache: Deutsch
    Medientyp: Buch (Monographie)
    Format: Druck
    Schlagworte: Literaturkritik;
    Umfang: 72 S., 8"
  4. Über Literaturkritik
    Erschienen: 2002
    Verlag:  Dt. Verl.-Anst., Stuttgart

    Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften, Akademiebibliothek
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    Quelle: Verbundkataloge
    Sprache: Deutsch
    Medientyp: Buch (Monographie)
    Format: Druck
    ISBN: 3421056757
    RVK Klassifikation: GN 2005 ; GE 6399 ; GN 2002
    Auflage/Ausgabe: 2. Aufl.
    Schlagworte: Deutsch; Literaturkritik; ; Literaturkritik;
    Umfang: 78 S.
  5. Fi 'n-naqd at-taṭbīqī maʿa riwāyāt filasṭīnīya
    Erschienen: 1999

    Staatsbibliothek zu Berlin - Preußischer Kulturbesitz, Haus Unter den Linden
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    Quelle: Staatsbibliothek zu Berlin
    Sprache: Arabisch
    Medientyp: Buch (Monographie)
    Format: Druck
    ISBN: 9957000810
    Auflage/Ausgabe: Ṭabʿa ʿarabīya 1
    Schlagworte: Palästina; Arabisch; Roman; Literaturkritik;
    Umfang: 206 S.
  6. La hache et le violon : sur le métier de critique
    Erschienen: 2014
    Verlag:  Ed. Nouvelles François Bourin, Paris

    Staatsbibliothek zu Berlin - Preußischer Kulturbesitz, Haus Potsdamer Straße
    1 A 972043
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    Quelle: Staatsbibliothek zu Berlin
    Beteiligt: Ferney, Jeanne
    Medientyp: Buch (Monographie)
    Format: Druck
    ISBN: 9791025200599
    RVK Klassifikation: IH 94400
    Schlagworte: Literaturkritik; Frankreich;
  7. Configurations of Comparative Poetics
    Three Perspectives on Western and Chinese Literary Criticism
    Autor*in: Cai, Zong-qi
    Erschienen: 2000
    Verlag:  University of Hawaii Press, Honolulu ; ProQuest, Ann Arbor, Michigan

    Universität Frankfurt, Elektronische Ressourcen
    /
    keine Fernleihe
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    Quelle: Fachkatalog AVL
    Sprache: Englisch
    Medientyp: Ebook
    Format: Online
    ISBN: 9780824861964
    Schlagworte: Vergleichende Poetik; Chinesisch; Lyrik; Literaturkritik
    Umfang: 1 Online-Ressource (376 pages)
    Bemerkung(en):

    Description based on publisher supplied metadata and other sources

  8. Schleiermacher ÄKSCHN
    Erschienen: 2015
    Verlag:  transcript ; Bielefeld

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    Quelle: BASE Fachausschnitt AVL
    Sprache: Deutsch
    Medientyp: Aufsatz aus einer Zeitschrift
    Format: Online
    Übergeordneter Titel: Baßler, Moritz; Drügh, Heinz (2015): Schleiermacher ÄKSCHN. In: POP. Kultur und Kritik (7), S. 97–100. DOI: http://dx.doi.org/10.25969/mediarep/1170.
    DDC Klassifikation: Literatur und Rhetorik (800)
    Schlagworte: Popkultur; Popliteratur; Literaturkritik
    Lizenz:

    rightsstatements.org/vocab/InC/1.0/

  9. Formkrise und Kulturkritik. Karl Heinz Bohrer und Christian Kracht
    Autor*in: Werber, Niels
    Erschienen: 2014
    Verlag:  transcript ; Bielefeld

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    Quelle: BASE Fachausschnitt AVL
    Sprache: Deutsch
    Medientyp: Aufsatz aus einer Zeitschrift
    Format: Online
    Übergeordneter Titel: Werber, Niels (2014): Formkrise und Kulturkritik. Karl Heinz Bohrer und Christian Kracht. In: POP. Kultur und Kritik (5), S. 140–161. DOI: http://dx.doi.org/10.25969/mediarep/2618.
    DDC Klassifikation: Literatur und Rhetorik (800)
    Schlagworte: Popkultur; Popliteratur; Literaturkritik; Karl-Heinz Bohrer; Christian Kracht
    Lizenz:

    rightsstatements.org/vocab/InC/1.0/

  10. Aussiger Beiträge 10/2016 : Hegemonie und Literatur(wissenschaft) - Machtstrukturen im literarischen Feld

    Die vorliegende Ausgabe der Aussiger Beiträge öffnet einen Raum für die kritische Auseinandersetzung mit Macht und Machtstrukturen in der Literaturwissenschaft und in ihrem Objektbereich. Aus unterschiedlichen Perspektiven wird der Blick auf wirksame... mehr

     

    Die vorliegende Ausgabe der Aussiger Beiträge öffnet einen Raum für die kritische Auseinandersetzung mit Macht und Machtstrukturen in der Literaturwissenschaft und in ihrem Objektbereich. Aus unterschiedlichen Perspektiven wird der Blick auf wirksame Machtentfaltung im literarischen Feld gerichtet und danach gefragt, wie bestimmende Kräfte des Marktes und der Identitätsstiftung Einfluss darauf nehmen, was zum Gegenstand der Disziplin wird. Untersucht werden Buchpreise und Marken, Instanzen der Literaturkritik und der kulturellen Selbstvergewisserung durch Maßstäbe und Normen sowie das subversive Potential der Literaturwissenschaft bzw. innerästhetischer Machtstrukturen eines literarischen Textes. Bei diesen Analysen zeigt sich, dass Macht Strategien ihrer Verfestigung, ihres Erhalts und ihres Zuwachses hervorbringt, die in ihrem Wandel immer auch produktives Misslingen in sich tragen.

     

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    Quelle: BASE Fachausschnitt AVL
    Sprache: Deutsch
    Medientyp: Weitere
    Format: Online
    DDC Klassifikation: Literaturen germanischer Sprachen; Deutsche Literatur (830)
    Schlagworte: Buchmarkt; Literarisches Leben; Marktstruktur; Buchpreis; Literaturpreis; Literaturkritik
    Lizenz:

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  11. Marktplatz der Eitelkeiten : Laien als Kritiker ; Marketplace of vanities : laymen as critics
    Erschienen: 2018

    Der Beitrag untersucht anhand von Amazon-Kundenrezensionen zu Werken Judith Hermanns die Beweggründe für deren Verwendung. Dabei wird ersichtlich, dass eine Abgrenzung zur professionellen Literaturkritik vorhanden ist und durch mindestens sechs... mehr

     

    Der Beitrag untersucht anhand von Amazon-Kundenrezensionen zu Werken Judith Hermanns die Beweggründe für deren Verwendung. Dabei wird ersichtlich, dass eine Abgrenzung zur professionellen Literaturkritik vorhanden ist und durch mindestens sechs folgende Gründe ergänzt werden muss: (1.) virtuelle Hilfsbereitschaft, (2.) Nacherzählung des Inhalts, (3.) Wertung und Kaufempfehlung, (4.) Beschreibung des Lektüreprozesses mit Empfehlung für Art und Weise des Lesens, (5.) Kommunikationsmittel zwischen Kunden und Autorin sowie (6.) vernichtender Umgang mit Hörbüchern. ; This article examines the motivation behind using Amazon's customer reviews on Judith Hermann's works. It shows that the customers oppose professional literary criticism in the following: (1.) virtual readiness to help others, (2.) retelling the content, (3.) evaluation and purchase recommendation, (4.) description of the reading process, including recommended reading strategies, (5) the means of communication between customer and author, and (6) the destructive criticism of audio books.

     

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    Quelle: BASE Fachausschnitt AVL
    Sprache: Deutsch
    Medientyp: Aufsatz aus einer Zeitschrift
    Format: Online
    DDC Klassifikation: Literatur und Rhetorik (800); Geschichte, Darstellung, Literaturwissenschaft und –kritik (809); Literaturen germanischer Sprachen; Deutsche Literatur (830)
    Schlagworte: Literaturkritik; Rezension; Laie; Amazon.de GmbH; Hermann; Judith
    Lizenz:

    Veröffentlichungsvertrag für Publikationen

  12. O ensino de alemão em escolas públicas pela perspectiva do letramento crítico : um subprojeto PIBID em foco ; The German teaching in public schools from the perspective of critical literacy : a subproject PIBID in focus
    Erschienen: 2016

    Este trabalho tem como objetivo refletir acerca do ensino da língua alemã em escolas públicas com foco na promoção do letramento crítico. Para tanto, partimos da definição de Letramento e de Letramento Crítico, articulando o último com as atividades... mehr

     

    Este trabalho tem como objetivo refletir acerca do ensino da língua alemã em escolas públicas com foco na promoção do letramento crítico. Para tanto, partimos da definição de Letramento e de Letramento Crítico, articulando o último com as atividades desenvolvidas por graduandos em Letras-alemão no âmbito do Programa Institucional de Iniciação à Docência (PIBID) - subprojeto Letras-alemão - em duas escolas estaduais do interior paulista. As reflexões apresentadas basearam-se nos planejamentos e nos diários reflexivos dos licenciandos e nas percepções da coordenadora do subprojeto. Os resultados apontam para o potencial do ensino de alemão em escolas públicas brasileiras, não apenas para a aprendizagem de um novo idioma, mas também para uma formação crítica e cidadã dos alunos. ; This paper aims to reflect about the German language teaching in public schools focused on promoting critical literacy. The starting point was the definition of literacy and literacy critic, relating the latter to the activities developed by undergraduate students in German Studies under the Institutional Program of Introduction to Teaching (PIBID) - subproject German Studies - in two state schools in the State of São Paulo. The reflections presented were based on students´ lesson plans and reflective diaries and on the perceptions of the subproject coordinator. The results point to the potential of the German education in brazilian public schools, not only in order to promote a new language learning, but also as a critical training and civic education.

     

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    Quelle: BASE Fachausschnitt AVL
    Sprache: Portugiesisch
    Medientyp: Aufsatz aus einer Zeitschrift
    Format: Online
    DDC Klassifikation: Germanische Sprachen; Deutsch (430); Literaturen germanischer Sprachen; Deutsche Literatur (830)
    Schlagworte: São Paulo; Brasilien; Deutschunterricht; Literaturunterricht; Literaturkritik
    Lizenz:

    Creative Commons - Namensnennung-Nicht kommerziell 3.0

  13. La crítica de Friedrich Schlegel a las concepciones naturalistas de la representación artística ; Friedrich Schlegel's critique of the naturalistic conceptions of artistic representation
    Erschienen: 2017

    En el presente trabajo procuramos reconstruir las críticas que realiza Friedrich Schlegel a la concepción estética del joven Herder. A partir del análisis de dichas críticas se intentará demostrar que la distinción schlegeliana entre una "poesía... mehr

     

    En el presente trabajo procuramos reconstruir las críticas que realiza Friedrich Schlegel a la concepción estética del joven Herder. A partir del análisis de dichas críticas se intentará demostrar que la distinción schlegeliana entre una "poesía objetiva" y otra de carácter "interesante" no se hallaba orientada a garantizar la condena radical del arte moderno sino más bien a cuestionar el compromiso de Herder con una concepción naturalista de la belleza artística. Schlegel descubría en este punto un momento de continuidad entre las dos posiciones enfrentadas en la Querelle entre los antiguos y los modernosy hacía derivar de este elemento común la incapacidad de ambas posturas para recrear un arte de carácter objetivo. Como veremos hacia el final de estas páginas, Schlegel consideraba que el restablecimiento de la objetividad poética en el marco de las nuevas condiciones que imponía la modernidad solo podía lograrse por medio de la propia radicalización delas tendencias subjetivistas; es decir, por medio de una teoría estética que asumiera de manera consecuente la necesidad de una mediación reflexiva de la totalidad de los elementos poéticos. ; In the present work we try to reconstruct the critique of Friedrich Schlegel to the aesthetic conception of the young Herder. From the analysis of these critique we try to show that the schlegelian distinction between an "objective poetry" and another one of "interesting" character was not oriented to guarantee the radical condemnation of the modern art but rather to question Herder's commitment with a Naturalistic conception of artistic beauty. Schlegel discovered here a continuity between the two opposing positions in the Querelle and derived from this common element the inability of both positions to recreate an objective art. As we shall see at the end of these pages, Schlegel considered that the reestablishment of poetic objectivity in the modern world could only be achieved by means of a radicalization of the very subjectivist tendencies; That is, by means of an aesthetic theory that would consistently assume the need for a reflexive mediation of the totality of the poetic elements.

     

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    Quelle: BASE Fachausschnitt AVL
    Sprache: Spanisch
    Medientyp: Aufsatz aus einer Zeitschrift
    Format: Online
    DDC Klassifikation: Literaturen germanischer Sprachen; Deutsche Literatur (830)
    Schlagworte: Schlegel; Friedrich von; Herder; Johann Gottfried von; Poetik; Literaturkritik
    Lizenz:

    Creative Commons - Namensnennung-Nicht kommerziell 3.0

  14. Leserrezensionen auf amazon.de - Eine teilautomatisierte inhaltsanalytische Studie

    Die vorliegende Studie untersucht, wie Nutzerinnen und Nutzer der Einkaufsplattform amazon.de Bücher aus dem Bereich Bestseller-Belletristik rezensieren. Die zentrale Fragestellung fokussiert dabei die spezifischen Eigenschaften solcher... mehr

     

    Die vorliegende Studie untersucht, wie Nutzerinnen und Nutzer der Einkaufsplattform amazon.de Bücher aus dem Bereich Bestseller-Belletristik rezensieren. Die zentrale Fragestellung fokussiert dabei die spezifischen Eigenschaften solcher ‚Laienrezensionen‘ und fragt, wo es Ähnlichkeiten oder Unterschiede zu professionellen Kritiken des Feuilleton-Journalismus gibt. Schlaglichtartig werden auch angrenzende Phänomene untersucht: Nutzen Rezensentinnen und Rezensenten die Infrastruktur der Verkaufsplattform amazon.de für einen literarischen Diskurs? Wie oft kommentieren sie die Texte ihrer Peers? Nutzen sie niedrigschwellige Feedbackmöglichkeiten wie die amazon-eigene Bewertungsfunktion für Rezensionen? Die teilautomatisierte Studie folgt dabei einem interdisziplinären Forschungsdesgin und kombiniert Ansätze der Germanistik, Kommunikationswissenschaft und Informatik. Ein Katalog von 158 inhaltsanalytischen Kategorien bildet sowohl die Eigenschaften der Rezensentinnen und Rezensenten als auch ihre Rezensionen möglichst breit aufgefächert ab.

     

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    Quelle: BASE Fachausschnitt AVL
    Sprache: Deutsch
    Medientyp: Buch (Monographie)
    Format: Online
    DDC Klassifikation: Literatur und Rhetorik (800)
    Schlagworte: Amazon.com Inc.; Rezension; Literaturkritik
    Lizenz:

    www.gesetze-im-internet.de/urhg ; info:eu-repo/semantics/openAccess

  15. Literarische Wertung als kulturelle Praxis. Kritik, Urteilsbildung und die neuen Medien im Deutschunterricht
    Erschienen: 2019

    Ein fachdidaktisches Modell literarischer Wertung, das über die Analyse und Interpretation von Texten hinausgeht, versteht sich dem Konzept von Literatur als kulturelle Praxis verpflichtet und schreibt sich in den Denkrahmen der Deutschdidaktik als... mehr

     

    Ein fachdidaktisches Modell literarischer Wertung, das über die Analyse und Interpretation von Texten hinausgeht, versteht sich dem Konzept von Literatur als kulturelle Praxis verpflichtet und schreibt sich in den Denkrahmen der Deutschdidaktik als Kulturwissenschaft ein. Um eine anschlussfähige Theorie zu entwickeln, welche die kulturelle Teilhabe von SchülerInnen als Richtziel schulischer Bildung in den Blick nimmt, werden die Praxen literarischer Wertung und Kritik in den Medien und Formaten der literarischen Öffentlichkeit exemplarisch beschrieben und kritisch auf ihre Anschlussfähigkeit für den Deutschunterricht untersucht. Diese Perspektive einer fachdidaktischen Kulturrezeptionsforschung fokussiert zum einen die traditionellen Formen im Feuilleton wie auch in Literaturdebatten, in audiovisuellen Literaturmagazinen, Wertungsakte in Literaturpreisen oder die Kommunikations- und Wertungspraktiken von Buchgruppen. Zum anderen sind die literaturbezogenen Verarbeitungsformen, die sich in den neuen Medien herausgebildet haben, von besonderer Bedeutung, denn die hier vorfindlichen digitalen Netzwerkkommunikationen repräsentieren neue Verhandlungsmodi literarischer Wertung. Die Laienkritik von LeserInnen im Netz ruft einen alternativen Diskurs literarischer Wertung und Kritik auf und antwortet anderen Bedürfnissen als die traditionelle Kritik. Sie lebt von spezifischen Kontexten und Verweisstrukturen und ist, insbesondere auch als jugendkulturelle Social Reading-Praxis, auf Partizipation angelegt. Vor dem Hintergrund dieser Explorierung, die eine aktuelle Momentaufnahme in einem Feld großer Dynamik liefert, wurde ein didaktisches Modell literarischer Wertung zur intersubjektiven Verständigung über Literatur entwickelt. Dieses Modell ist an der Schnittstelle von Literatur-, Medien- und Sprachdidaktik verortet, denn Fragen der literarischen Wertung und ihrer Vermittlung betreffen Zielsetzungen der Leseförderung und des literarischen Lernens ebenso wie sprachliches Lernen und den kompetenten Umgang mit Medien in der digitalen Welt. Das Modell richtet sich auf die Entwicklung der Lernkompetenzen von SchülerInnen und auf die dafür notwendigen Lehrkompetenzen der Unterrichtenden.

     

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    Quelle: BASE Fachausschnitt AVL
    Sprache: Deutsch
    Medientyp: Dissertation
    Format: Online
    DDC Klassifikation: Literaturen germanischer Sprachen; Deutsche Literatur (830)
    Schlagworte: Literaturkritik; Deutschunterricht; Literarische Wertung; Literaturunterricht
    Lizenz:

    creativecommons.org/licenses/by/4.0/deed.de ; info:eu-repo/semantics/openAccess

  16. "Wir werden dreifache Front zu nehmen haben …" : Alfred Walter Heymel, Rudolf Borchardt und die literaturkritische Praxis der "Süddeutschen Monatshefte" ; zur Positionierung einer Rundschauzeitschrift im literarischen Feld der Jahre 1904–1914
    Autor*in: Pilz, Michael
    Erschienen: 2016

    Als im Januar 1904 die von Paul Nikolaus Cossmann, Josef Hofmiller und Wilhelm Weigand konzipierten "Süddeutschen Monatshefte" in München zu erscheinen beginnen, handelt es sich dabei um eine der letzten großen Neugründungen im Feld der... mehr

     

    Als im Januar 1904 die von Paul Nikolaus Cossmann, Josef Hofmiller und Wilhelm Weigand konzipierten "Süddeutschen Monatshefte" in München zu erscheinen beginnen, handelt es sich dabei um eine der letzten großen Neugründungen im Feld der reichsdeutschen Rundschaupublizistik vor Beginn des Ersten Weltkriegs. Trotz ihres verhältnismäßig späten Erstpublikationsdatums hatte die Zeitschrift eine offenkundige Lücke innerhalb der Münchner Presselandschaft geschlossen. Darauf weist bereits der Germanist Franz Muncker hin, wenn er die "Süddeutschen Monatshefte" in einer Rezension aus Anlass ihres fünfjährigen Jubiläums als die "erste Münchner Monatsschrift" charakterisiert - und damit keineswegs nur den führenden Rang der Zeitschrift herausstreicht.

     

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    Quelle: BASE Fachausschnitt AVL
    Sprache: Deutsch
    Medientyp: Aufsatz aus einer Zeitschrift
    Format: Online
    DDC Klassifikation: Literaturen germanischer Sprachen; Deutsche Literatur (830)
    Schlagworte: Heymel; Alfred Walter; Borchardt; Rudolf; Literaturkritik; Süddeutsche Monatshefte
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    Veröffentlichungsvertrag für Publikationen

  17. Essayistische Weltanschauungssuche durch Literaturkritik : Versuch einer neuen Lektüre von Georg Lukács' "Die Seele und die Formen" / Konstantinos Kavoulakos
    Erschienen: 2014

    In der vorhandenen Sekundärliteratur zu Georg Lukács' "vormarxistischem" Frühwerk findet man allzu oft Interpretationen, die - wie Christian Schneider einmal treffend notierte - "einsinnig auf den Zügen von Lukács' theoretischer Physiognomik"... mehr

     

    In der vorhandenen Sekundärliteratur zu Georg Lukács' "vormarxistischem" Frühwerk findet man allzu oft Interpretationen, die - wie Christian Schneider einmal treffend notierte - "einsinnig auf den Zügen von Lukács' theoretischer Physiognomik" insistieren, "die eine lineare Konstruktion des Gesamtbilds erlauben". Manchmal zeitigte zwar diese Forschungslinie wichtige Befunde - aus heutiger Sicht muss sie aber als unangemessen betrachtet werden, da sie den Fokus der Interpretation verengte: Unabhängig davon, von welcher ideologischen Warte aus Lukács' marxistische Wende Ende 1918 positiv oder negativ beurteilt wurde, suchte man aus dem Frühwerk hauptsächlich diejenigen Elemente heraus, die seine Entwicklung zum späteren marxistischen Werk dem Anschein nach verständlich machten. Gleichwohl kann man vielleicht nach dem Ende des Kalten Krieges ohne Vorentscheidungen an die frühen Texte Lukács' herangehen; man kann zumindest versuchen, sie neu zu verstehen, was sich eventuell von Vorteil auch für ein neues Verständnis seiner späteren intellektuellen Entwicklung erweisen könnte. Das Frühwerk Lukács' ist geprägt von einer inneren Verbindung zwischen einer starken kulturkritischen Empfindlichkeit und einem lebhaften literaturwissenschaftlichen Interesse. Lukács' Hauptidee ist einfach: Er diagnostiziert eine grundlegende Problematik der modernen Kultur, deren Widerspiegelungen an den modernen literarischen Formen "abgelesen" werden können. Letztere sind von derselben romantischen "Frivolität" wie das relativistische Zeitalter charakterisiert, in dem sie erscheinen. Diese Entsprechung zwischen der Problematik der modernen literarischen Formen und der modernen Sozial- und Kulturstrukturen war schon Lukács' Leitidee in seinem Erstlingswerk 'Entwicklungsgeschichte des modernen Dramas'. In seinem zweiten Buch 'Die Seele und die Formen' - das neben der Theorie des Romans von 1916 zu den berühmtesten seines Frühwerks zählt -, versuchte er dann durch eine "metaphysische Vertiefung" die weltanschaulichen Kriterien seiner Kulturkritik der Moderne essayistisch zu untermauern. Im Folgenden möchte ich mich auf diesen Essayband konzentrieren, um - gestützt auf die Interpretationslinie, die ich anderswo umrissen habe - eine neue, umfassende Lektüre dieses Werks vorzuschlagen.

     

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    Quelle: BASE Fachausschnitt AVL
    Sprache: Deutsch
    Medientyp: Aufsatz aus einer Zeitschrift
    Format: Online
    DDC Klassifikation: Philosophie und Psychologie (100); Literatur und Rhetorik (800); Literaturtheorie (801); Literaturen germanischer Sprachen; Deutsche Literatur (830)
    Schlagworte: Lukács; Georg; Die Seele und die Formen; Literaturkritik; Kulturkritik; Ästhetik; Essay; Essayist
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    Veröffentlichungsvertrag für Publikationen

  18. Terrorismos postautónomos en la literatura argentina actual : en torno a Washington Cucurto, escritor ; Postautonomous terrorisms in contemporary Argentine literature : about Washington Cucurto, writer ; Postautonome Terrorismen in der argentinischen Gegenwartsliteratur : der Fall Washington Cucurto, Schriftsteller
    Erschienen: 2010
    Verlag:  Albert-Ludwigs-Universität Freiburg

    Esta investigación se inscribe junto a los numerosos ensayos, artículos y debates que surgieron con fuerza en el marco hispánico de las últimas dos décadas sobre el estatuto de lo literario, especialmente aquellos desarrollados en torno al problema... mehr

     

    Esta investigación se inscribe junto a los numerosos ensayos, artículos y debates que surgieron con fuerza en el marco hispánico de las últimas dos décadas sobre el estatuto de lo literario, especialmente aquellos desarrollados en torno al problema de las literaturas postautónomas, categoría propuesta por Josefina Ludmer. Término pensado como atentado y forma de violencia a la ya clásica categoría de la autonomía literaria, el de las literaturas postautónomas se pretende como inversión de los paradigmas que definieron el valor de la literatura: lo literatura se vuelve económica, lo económico se vuelve literario, y la realidad y la ficción ya no son dos territorios separados, sino continuidad, uno mismo, la fusión en realidad-ficción. Este trabajo tuvo por objetivo explorar y analizar los alcances de este debate crítico en un corpus textual concreto formado a partir de las numerosas nuevas voces de la literatura escrita en Argentina, teniendo como principal fuente del material de investigación la obra del controvertido autor Washington Cucurto (1973), aunque también las producciones literarias de otros autores que cobraron significancia en las últimas dos décadas: Ariel Magnus, Cecilia Pavón, Dalia Rosetti, Juan Terranova, Leonardo Oyola, Pedro Mairal, Sergio Di Nucci. El análisis contrastivo de las obras de Cucurto y estos autores, así como también sus intervenciones públicas, expone al menos tres ejes donde las escrituras postautónomas atacan con fuerza zonas que fueron determinantes para la literatura entendida como arte autónomo: el autor, los temas y la(s) lengua(s) en relación con la noción de lo real, y los libros. La hasta ahora escasamente trabajada obra de Washington Cucurto es representativa de esta heteronomía literaria que en el análisis se constata en una nueva configuración de la figura autoral, en la contigüidad realidad-ficción en los materiales y asuntos de la ficción junto con la presencia de una lengua que muestra la suspensión de una relación unívocamente determinada entre experiencia real y ficcional, y, por último, en la producción de libros que en su aspecto objetual señalan el devenir económico de la literatura en una materialidad precaria y reciclable. ; The present research is in line with the steady emergence of many essays, articles, and discussions in the Spanish-language context during the last two decades regarding the status of literature, particularly those related to the issue of post-autonomous literatures, a category proposed by Josefina Ludmer. Conceived as an attack to the by-now-traditional concept of literary autonomy, the term postautonomous literature is an attempt to reverse the paradigms that defined the value of literature: literature becomes an economic matter, economic matters become literary, and reality and fiction are no longer two distinct territories, they intertwine, they become the same, they merge into reality-fiction. The aim of this research is to explore and analyze the scope of this critical discussion in an actual text corpus comprising the many new voices of Argentine literature. The main source for this research are the works of the controversial author Washington Cucurto (1973), but it also includes the literary works of other authors who have made a big impact in the last two decades: Ariel Magnus, Cecilia Pavón, Dalia Rosetti, Juan Terranova, Leonardo Oyola, Pedro Mairal, Sergio Di Nucci. A contrastive analysis of the works of Cucurto and these other authors, as well as their public appearances, presents at least three subjects where postautonomous literatures severely attack significant areas of literature as an autonomous art: author, themes and language(s), and books. The so-far scarcely analyzed works of Washington Cucurto are representative of this literary heteronomy, which can be seen in a new configuration of the author’s figure, in the reality-fiction adjacency of themes along with a language that puts an end to a univocal determination between real and fictional experience, and in the production of books that, as objects, signal the economic course of literature.

     

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    Quelle: BASE Fachausschnitt AVL
    Sprache: Spanisch
    Medientyp: Dissertation
    Format: Online
    DDC Klassifikation: Spanische, portugiesische Literaturen (860)
    Schlagworte: Cucurto; Literaturkritik; Online-Ressource
    Lizenz:

    free

  19. Festung, Lauffeuer, Fabrik : zum Verständnis der Kritik auf den Literaturmärkten
    Autor*in: Zens, Maria
    Erschienen: 2011

    Der Vormärz ist eine Periode emphatischer Selbst- und Fremdwahrnehmung: der eloquenten Beschimpfung, des kämpferischen Angriffs, der messianischen Huldigung, der agitierten Publizistik. Vieles hiervon spielt sich in der Literaturkritik ab, die in den... mehr

     

    Der Vormärz ist eine Periode emphatischer Selbst- und Fremdwahrnehmung: der eloquenten Beschimpfung, des kämpferischen Angriffs, der messianischen Huldigung, der agitierten Publizistik. Vieles hiervon spielt sich in der Literaturkritik ab, die in den Mittelpunkt des folgenden Beitrags gestellt wird. Geboten werden soll ein Einblick in die Funktionen von Literaturkritik bei der Organisation von Märkten unterschiedlicher Wertskalen. Der betrachtete Zeitraum sind die 1830er bis 1850er Jahre. Der 'Markenwert' der Literatur bestimmt sich einerseits über ihre Unabhängigkeit und Widerständigkeit - die intellektuelle Autonomie ist ihr anerkanntes symbolisches Kapital. Das gilt für die Literatur des Vormärz in besonderem Maße. Auf der anderen Seite ist Literatur Ware in einem System, das an ökonomischen Maßzahlen ausgerichtet ist. Dieses System verzeichnet im Untersuchungszeitraum deutliche Wachstumszahlen. Beide Systeme, Ökonomie und Literatur, schreiben Werte zu und verteilen Anerkennungen; Autoren müssen sich in beiden positionieren, und Erfolge in dem einen Bereich haben keine notwendige Entsprechung im anderen. Im folgenden soll betrachtet werden, wie sich diese Perspektiven in der 'Laborzeit' entfalten, zusammenhängen oder einander im Wege stehen.

     

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    Sprache: Deutsch
    Medientyp: Aufsatz aus einer Zeitschrift
    Format: Online
    DDC Klassifikation: Literaturen germanischer Sprachen; Deutsche Literatur (830)
    Schlagworte: Literaturkritik; Vormärz
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  20. Wegweiser zu neuer Poesie? : ästhetische Kriterien politisierter deutscher Literaturkritik um 1850 (Wienbarg, Vischer, J. Schmidt)
    Erschienen: 2001

    Schon vor Mitte des 19. Jahrhunderts war mit der Romantik auch der frühromantische, von Friedrich Schlegel vorgebrachte Grundsatz, Poesie kann nur durch Poesie kritisiert werden, zusamt der ihn begleitenden Konzentration auf Dichtungskritik obsolet... mehr

     

    Schon vor Mitte des 19. Jahrhunderts war mit der Romantik auch der frühromantische, von Friedrich Schlegel vorgebrachte Grundsatz, Poesie kann nur durch Poesie kritisiert werden, zusamt der ihn begleitenden Konzentration auf Dichtungskritik obsolet geworden. Heine prägte 1831 die berühmte - Romantik und Klassik umgreifende - Formel vom Ende der Kunstperiode. Der konstatierte Paradigmenwechsel von einer autonomen, alltagsabgehobenen Dichtung hin zu einer politisch lebensbezogenen Literatur bedeutete aber nicht, dass poetische Ansprüche aufgegeben worden wären. Dies war, was keines neuerlichen Nachweises bedarf, weder bei Heine selbst der Fall, noch bei einer Vielzahl seiner gleichfalls innovativen literarischen Zeitgenossen im Vor- und Nachmärz. Es ist ferner geläufig, dass sie zumeist darin übereinkamen, eine neue Poesie, eine mehr oder weniger zukünftige Poesie des Lebens zu fordern und zu suchen - im einzelnen freilich auf unterschiedlichen Wegen. Vernachlässigt hingegen hat man die Rolle der Literaturkritik bei diesen Bemühungen. Zu fragen ist nicht nur nach dem Verhältnis von politischen und poetologischen Schriftstellerkonzepten, sondern insbesondere nach der ästhetischen Fundierung politisierter literaturkritischer Feststellungen, Wertungen und Forderungen der Zeit um 1850. Es geht um die Praxis damaliger Literaturkritik, die bisher hinter einem Forschungsinteresse an der Theorie und an programmatischen Selbstbekundungen der Kritiker zurückstand. Versucht wird deshalb zunächst ein Umriss am Beispiel dreier exponierter Autoren: Ludolf Wienbarg, Friedrich Theodor Vischer und Julian Schmidt - Literaturkritiker alle drei, die beiden erstgenannten zudem Schriftsteller und Ästhetiker.

     

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    Quelle: BASE Fachausschnitt AVL
    Sprache: Deutsch
    Medientyp: Aufsatz aus einer Zeitschrift
    Format: Online
    DDC Klassifikation: Literaturen germanischer Sprachen; Deutsche Literatur (830)
    Schlagworte: Vormärz; Literaturkritik; Vischer; Friedrich Theodor von; Wienbarg; Ludolf; Schmidt; Julian
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  21. ". die Kunst hat kein Heil, als das Leben!" : zum literarischen Paradigmenwechsel um 1830
    Autor*in: Vogt, Michael
    Erschienen: 2001

    Der Prozess einer allmählichen, stellenweise auch plötzlichen Umorientierung literarischer Wertmaßtäbe um 1830 soll an einem Fallbeispiel konkretisiert werden, nämlich der zeitgenössischen publizistischen Rezeption von Grabbes Dramen. Gefragt wird... mehr

     

    Der Prozess einer allmählichen, stellenweise auch plötzlichen Umorientierung literarischer Wertmaßtäbe um 1830 soll an einem Fallbeispiel konkretisiert werden, nämlich der zeitgenössischen publizistischen Rezeption von Grabbes Dramen. Gefragt wird nach den Details eines literaturkritischen Diskurses, in dessen Verlauf die sakrosankte Gattungsnorm der Tragödie 'hohen Stils' suspendiert wird zugunsten eines offeneren Dramenkonzepts, das vor allem zu Beginn des 20. Jahrhunderts wieder aufgegriffen und fruchtbar gemacht wird. Die Reaktionen auf Grabbes Dramen bieten sich für eine solche Fallstudie zum einen deshalb an, weil seine Dramen bei ihrem Erscheinen äußerst kontrovers diskutiert werden, und zum anderen, weil die dazu nötigen mühseligen positivistischen Vorarbeiten, nämlich das Auffinden und Sammeln zeitgenössischer Rezensionen, in diesem Fall schon seit Jahrzehnten abgeschlossen und publiziert sind: Zwischen 1958 und 1966 veröffentlichte der Grabbe-Forscher Alfred Bergmann in einer sechsbändigen, bislang von der Forschung weitgehend unbeachtet gebliebenen Dokumentation Grabbes Werke in der zeitgenössischen Kritik sämtliche erreichbaren publizistischen Äußerungen zu den Dramen Grabbes.

     

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    Quelle: BASE Fachausschnitt AVL
    Sprache: Deutsch
    Medientyp: Aufsatz aus einer Zeitschrift
    Format: Online
    DDC Klassifikation: Literaturen germanischer Sprachen; Deutsche Literatur (830)
    Schlagworte: Vormärz; Grabbe; Christian Dietrich; Literaturkritik; Drama
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  22. Zur Theorie des historischen Romans im Vormärz
    Erschienen: 2001

    Die Produktion historischer Romane wurde von den Versuchen der Zeitgenossen begleitet, sich über die Neuerung - da sie einmal als solche empfunden wurde - zu verständigen und über ihren Wert Gewißheit zu erlangen. Von diesen Versuchen wird der... mehr

     

    Die Produktion historischer Romane wurde von den Versuchen der Zeitgenossen begleitet, sich über die Neuerung - da sie einmal als solche empfunden wurde - zu verständigen und über ihren Wert Gewißheit zu erlangen. Von diesen Versuchen wird der vorliegende Beitrag handeln. In ihm geht es also weder um allgemeine Überlegungen zur Literaturtheorie, die Romantheorie eingeschlossen, noch speziell um die Theorie des historischen Romans überhaupt. Größtenteils muss zudem außer Betracht bleiben, was die Forschung der letzten Jahrzehnte an empirischem Wissen über die Verfasser historischer Romane im Vormärz und diese selber zu Tage gefördert hat, auch an Abhandlungen zur Interpretation. Der vorliegende Beitrag zielt lediglich auf einen einzigen Punkt: die Theorie des historischen Romans in Autor-Reflexionen aus dem Vormärz (unter gelegentlichem Einschluss von Äßuerungen aus dem Nachmärz). Sie stammen von einigen der wichtigsten Schriftsteller der Epoche, ob sie nun selber Beispiele der Gattung schufen oder nicht, und lauten in der Regel entweder ablehnend, manchmal sogar krass ablehnend, oder befürwortend, von milder bis zu enthusiastischer Zustimmung.

     

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    Sprache: Deutsch
    Medientyp: Aufsatz aus einer Zeitschrift
    Format: Online
    DDC Klassifikation: Literaturen germanischer Sprachen; Deutsche Literatur (830)
    Schlagworte: Vormärz; Historischer Roman; Romantheorie; Alexis; Willibald; Hauff; Wilhelm; Kurz; Hermann; Literaturkritik
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  23. Teodor de Wyzewa als Literaturkritiker der Revue Indépendante: ein Beitrag zur Geschichte des Romans am Ende des 19. Jahrhunderts
    Erschienen: 2012

    Gegenstand dieser Untersuchung ist das Wirken des französischen Literaturkritikers Teodor de Wyzewa (1862-1917), vor allem in den 80er Jahren des 19. Jahrhunderts. Von Wyzewas frühen Kritiken der Jahre 1886 und 1887 ausgehend werden zahlreiche der... mehr

     

    Gegenstand dieser Untersuchung ist das Wirken des französischen Literaturkritikers Teodor de Wyzewa (1862-1917), vor allem in den 80er Jahren des 19. Jahrhunderts. Von Wyzewas frühen Kritiken der Jahre 1886 und 1887 ausgehend werden zahlreiche der von ihm besprochenen Romane sowie deren Rezeption vorgestellt und analysiert. Wyzewa äußert sich im Zusammenhang des Literaturskandals um Zolas La Terre (1887) ausführlich zum Naturalismus und kommentiert unter anderem Werke von Karl-Joris Huysmans, Paul Bourget und den Goncourt, in denen sowohl inhaltlich wie auch formal von der naturalistischen Doktrin abweichende Möglichkeiten des Erzählens vorgestellt werden. Wyzewas Kritiken aus diesen als Beginn einer crise du roman wahrgenommen Jahren galten bislang als wichtige Anreger der literarischen Moderne. Insbesondere wurde sein Beitrag zur Überwindung des Realismus und Naturalismus und zur Entstehung des monologue intérieur hervorgehoben, einer Form des Erzählens, die uns 1887 in Les Lauriers sont coupés des mit Wyzewa befreundeten Édouard Dujardin erstmalig entgegentritt. In dieser Arbeit wird nachgewiesen, dass Wyzewa nur bedingt als Neuerer anzusehen ist. Gegen eine von ihm wahrgenommene künstlerische und gesellschaftliche Krisensituation anschreibend bemüht er sich vielmehr, an die Stelle von Chaos und Verfall eine Ordnung zu setzen, in der Ratio und Autorität Literatur und Gesellschaft Orientierung und Stabilität verleihen sollen. Wyzewas poetologische Überlegungen stehen im Zusammenhang mit seiner Vorstellung von einem negativen Einfluss von Demokratie und Marktwirtschaft auf die Kunst. Die nicht zuletzt den bildungspolitischen Anstrengungen der Dritten Republik geschuldete Vergrößerung des Lesepublikums wird von ihm als die Qualität der gesamten Literatur nivellierender Faktor angesehen, gegen den er nicht müde wird, zu Felde zu ziehen. Wyzewas Kritiken bieten die Möglichkeit, eine Bestandsaufnahme dieser wegen ihres Umbruchcharakters bedeutenden Jahre der französischen Literaturgeschichte vorzunehmen.

     

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    Sprache: Deutsch
    Medientyp: Dissertation
    Format: Online
    DDC Klassifikation: Literaturen romanischer Sprachen; Französische Literatur (840)
    Schlagworte: Abschlussarbeit; doctoral thesis; Literaturgeschichte; Naturalismus; Literaturkritik; Roman; Wyzewa; Zola; Huysmans; Bourget; Dujardin
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    info:eu-repo/semantics/openAccess

  24. Teodor de Wyzewa als Literaturkritiker der Revue Indépendante : ein Beitrag zur Geschichte des Romans am Ende des 19. Jahrhunderts
    Erschienen: 2012

    Gegenstand dieser Untersuchung ist das Wirken des französischen Literaturkritikers Teodor de Wyzewa (1862-1917), vor allem in den 80er Jahren des 19. Jahrhunderts. Von Wyzewas frühen Kritiken der Jahre 1886 und 1887 ausgehend werden zahlreiche der... mehr

     

    Gegenstand dieser Untersuchung ist das Wirken des französischen Literaturkritikers Teodor de Wyzewa (1862-1917), vor allem in den 80er Jahren des 19. Jahrhunderts. Von Wyzewas frühen Kritiken der Jahre 1886 und 1887 ausgehend werden zahlreiche der von ihm besprochenen Romane sowie deren Rezeption vorgestellt und analysiert. Wyzewa äußert sich im Zusammenhang des Literaturskandals um Zolas La Terre (1887) ausführlich zum Naturalismus und kommentiert unter anderem Werke von Karl-Joris Huysmans, Paul Bourget und den Goncourt, in denen sowohl inhaltlich wie auch formal von der naturalistischen Doktrin abweichende Möglichkeiten des Erzählens vorgestellt werden. Wyzewas Kritiken aus diesen als Beginn einer crise du roman wahrgenommen Jahren galten bislang als wichtige Anreger der literarischen Moderne. Insbesondere wurde sein Beitrag zur Überwindung des Realismus und Naturalismus und zur Entstehung des monologue intérieur hervorgehoben, einer Form des Erzählens, die uns 1887 in Les Lauriers sont coupés des mit Wyzewa befreundeten Édouard Dujardin erstmalig entgegentritt. In dieser Arbeit wird nachgewiesen, dass Wyzewa nur bedingt als Neuerer anzusehen ist. Gegen eine von ihm wahrgenommene künstlerische und gesellschaftliche Krisensituation anschreibend bemüht er sich vielmehr, an die Stelle von Chaos und Verfall eine Ordnung zu setzen, in der Ratio und Autorität Literatur und Gesellschaft Orientierung und Stabilität verleihen sollen. Wyzewas poetologische Überlegungen stehen im Zusammenhang mit seiner Vorstellung von einem negativen Einfluss von Demokratie und Marktwirtschaft auf die Kunst. Die nicht zuletzt den bildungspolitischen Anstrengungen der Dritten Republik geschuldete Vergrößerung des Lesepublikums wird von ihm als die Qualität der gesamten Literatur nivellierender Faktor angesehen, gegen den er nicht müde wird, zu Felde zu ziehen. Wyzewas Kritiken bieten die Möglichkeit, eine Bestandsaufnahme dieser wegen ihres Umbruchcharakters bedeutenden Jahre der französischen Literaturgeschichte vorzunehmen.

     

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  25. Hacia una teoría de la cultura de la "hibridez" como sistema cientifico transrelacional, "transversal" y "transmedial"
    Erschienen: 2015
    Verlag:  Vervuert

    El problema a tratar o la reflexión sobre una redefinición o reestructuración de la ciencia literaria (crítica académica literaria, estudios literarios, CL) y estudios culturales (EC) es un fenómeno global obvio cuando, por ejemplo, en la propuesta... mehr

     

    El problema a tratar o la reflexión sobre una redefinición o reestructuración de la ciencia literaria (crítica académica literaria, estudios literarios, CL) y estudios culturales (EC) es un fenómeno global obvio cuando, por ejemplo, en la propuesta para este volumen de reflexiones conjuntas, se pregunta "¿cómo reaccionar frente a la disminución de estudiantes subgraduados y graduados de literatura y al incremento de los abocados a los estudios culturales?" Esta pregunta revela un fenómeno que se está dando masivamente en todos aquellos países en cuyas universidades se han introducido los estudios culturales, así en Alemania, así en el Instituto de Romanística y en el Centro de Investigación Iberoamericana de la Universidad de Leipzig.:Introducción al problema: estudios culturales (EC) y crítica literaria (CL). - Prolegómenos: algunas reflexiones básicas. - "Hibridez" – "transversalidad" – "transmedialidad" – "cuerpo"/ "sexualidad". -

     

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    Quelle: BASE Fachausschnitt AVL
    Sprache: Spanisch
    Medientyp: Aufsatz aus einem Sammelband
    Format: Online
    Übergeordneter Titel: Cartografías y estrategias de la "postmodernidad" y la "postcolonialidad" en Latinoamérica / Alfonso de Toro (ed.). Frankfurt am Main 2006, S. 195-242 (Theorie und Kritik der Kunst und Literatur ; 32) ISBN 3-86527-256-8
    DDC Klassifikation: Literatur und Rhetorik (800)
    Schlagworte: Literaturtheorie; Literaturkritik; Interkulturalität; Kulturwissenschaften; Hybridität; Transkulturalität; literary theory; literary criticism; hybridity; cultural studies
    Lizenz:

    info:eu-repo/semantics/openAccess