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  1. Von Eichendorff bis Bienek. Schlesien als offene literarische "Provinz". Studien zur Lyrik schlesischer Autoren des 19. und 20. Jahrhunderts im transregionalen Kontext. Mit einem Textanhang. 1993
    Erschienen: 1995

    Quelle: Online Contents Komparatistik
    Beteiligt: Sagarra, Eda
    Medientyp: Aufsatz aus einer Zeitschrift
    Format: Druck
    Titel des übergeordneten Werkes: Arbitrium; Berlin ˜[u.a.] œ: de Gruyter, 1983-; 13, 1995, H. 1, S. 90-91, 2; 23 cm
  2. Sonette . Idyllen . Stanzen
    Erschienen: 2013

    Quelle: Online Contents Komparatistik
    Medientyp: Aufsatz aus einer Zeitschrift
    Format: Druck
    Titel des übergeordneten Werkes: Akzente; München : Hanser, 1954-[2018]; 60, 2013, H. 4, S. 314-336, 23; 21 cm
  3. Saul Tschernichowsky (1875-1943)
    Erschienen: 2013

    Quelle: Online Contents Komparatistik
    Medientyp: Aufsatz aus einer Zeitschrift
    Format: Druck
    Titel des übergeordneten Werkes: Akzente; München : Hanser, 1954-[2018]; 60, 2013, H. 4, S. 337-343, 7; 21 cm
  4. Hasidism on the Margin: Reconciliation, Antinomianism, and Messianism in Izbica-Radzin Hasidism (review)
    Erschienen: 2006

    Quelle: Online Contents Komparatistik
    Medientyp: Aufsatz aus einer Zeitschrift
    Format: Druck
    Titel des übergeordneten Werkes: ˜Theœ Jewish quarterly review; Philadelphia, Pa. : Center, 1888-; 96, 2006, H. 2, S. 276-282, 7
  5. 5. Internationaler Kongress der Komparatistik an der Universität Mersin
    eine Nachlese
    Verlag:  Universitätsbibliothek Johann Christian Senckenberg, Frankfurt am Main

    Das wissenschaftliche Interesse auf dem Feld der Komparatistik ist in den letzten Jahren in der Türkei – auch dank wachsender Institutionalisierung des Fachgebietes – stark gestiegen. Ein Kennzeichen dafür ist der V. Internationale Kongress der... mehr

    Zugang:
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    Das wissenschaftliche Interesse auf dem Feld der Komparatistik ist in den letzten Jahren in der Türkei – auch dank wachsender Institutionalisierung des Fachgebietes – stark gestiegen. Ein Kennzeichen dafür ist der V. Internationale Kongress der Komparatistik. So treffen sich alle zwei Jahre Literaturwissenschaftler aus der ganzen Welt auf dem Internationalen Kongress der Komparatistik in der Türkei.

     

    Quelle: Fachkatalog AVL
    Sprache: Deutsch
    Medientyp: Aufsatz aus einer Zeitschrift
    Format: Online
    Weitere Identifier:
    Titel des übergeordneten Werkes: Enthalten in: Diyalog; Meram : GERDER, 2013-; 2014, H. 2, S. 121-123, 3
    DDC Klassifikation: Literatur und Rhetorik (800)
  6. Tagungsbericht: "Umwandlungen und Interferenzen", Oradea/Nagyvárad/Großwardein, 18-19. September 2014
    Verlag:  Universitätsbibliothek Johann Christian Senckenberg, Frankfurt am Main

    Am 18. und 19. September 2014 wurde zum VI. Mal die Internationale Germanistentagung an der Christlichen Universität Partium in Oradea (Rumänien) veranstaltet. Unter dem Titel "Umwandlungen und Interferenzen" lud das Forum Literatur- und... mehr

    Zugang:
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    Titel im lokalen Katalog: https://hds.hebis.de/ubffm/Record/HEB415699363
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    Am 18. und 19. September 2014 wurde zum VI. Mal die Internationale Germanistentagung an der Christlichen Universität Partium in Oradea (Rumänien) veranstaltet. Unter dem Titel "Umwandlungen und Interferenzen" lud das Forum Literatur- und Sprachwissenschaftler zu einem gemeinsamen Gedankenaustausch ein, um Meinungen und Reflexionen zum Ausbruch des Ersten Weltkrieges zu äußern. Die Tagung wurde von der Gesellschaft der Germanisten Rumäniens und von dem Zentrum für Deutschsprachig-Jüdische Kultur Mitteleuropas an der Eötvös-Lóránd-Universität Budapest unterstützt.

     

    Quelle: Fachkatalog AVL
    Sprache: Deutsch
    Medientyp: Aufsatz aus einer Zeitschrift
    Format: Online
    Weitere Identifier:
    Titel des übergeordneten Werkes: Enthalten in: Diyalog; Meram : GERDER, 2013-; 2014, H. 2, S. 124-127, 4
    DDC Klassifikation: Literaturen germanischer Sprachen; Deutsche Literatur (830)
  7. Bericht zum Workshop "Deutsche und Türkische Stereotype im Vergleich"
    Verlag:  Universitätsbibliothek Johann Christian Senckenberg, Frankfurt am Main

    Dieser Bericht beschreibt meine Teilnahme am Workshop "Deutsche und Türkische Stereotype im Vergleich", der am 24. Oktober 2014 an der Marmara Universität von Dr. habil. Leyla Coşan (Projektvertreterin und Ansprechpartnerin in der Türkei) und Prof.... mehr

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    Dieser Bericht beschreibt meine Teilnahme am Workshop "Deutsche und Türkische Stereotype im Vergleich", der am 24. Oktober 2014 an der Marmara Universität von Dr. habil. Leyla Coşan (Projektvertreterin und Ansprechpartnerin in der Türkei) und Prof. Dr. Dr. h. c. Rupprecht S. Bauer und Prof. Dr. Hacı Halil Uslucan (Projektleiter und Ansprechpartner in Deutschland) organisiert worden ist, um mit den Beteiligten konkrete Fragen in Hinblick auf die Planung und Realisierung des Projekts "Deutsche und Türkische Stereotype im Vergleich" zu besprechen.

     

    Quelle: Fachkatalog AVL
    Sprache: Deutsch
    Medientyp: Aufsatz aus einer Zeitschrift
    Format: Online
    Weitere Identifier:
    Titel des übergeordneten Werkes: Enthalten in: Diyalog; Meram : GERDER, 2013-; 2015, H. 1, S. 118-122, 5
    DDC Klassifikation: Literatur und Rhetorik (800)
  8. Wirklich wie im wirklichen Leben
    Sarah Kember untersucht die (Re-)Produktion des kleinen Unterschieds und seiner großen Folgen in Theorie und Praxis von Artificial Life
    Verlag:  Universitätsbibliothek Johann Christian Senckenberg, Frankfurt am Main

    Zugang:
    Resolving-System (kostenfrei)
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    Titel im lokalen Katalog: https://hds.hebis.de/ubffm/Record/HEB404266630
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    Quelle: Fachkatalog AVL
    Sprache: Deutsch
    Medientyp: Aufsatz aus einer Zeitschrift; Rezension
    Format: Online
    Weitere Identifier:
    Titel des übergeordneten Werkes: Enthalten in: Querelles-Net; Berlin : Margherita-von-Brentano-Zentrum, Freie Universität Berlin, 2000-; 5, 2004, H. 12, S. 1-3, 3; Online-Ressource
    DDC Klassifikation: Literatur und Rhetorik (800)
  9. Inszeniertes Vergessen
    Boltanski und die literarische Imagination
    Verlag:  Universitätsbibliothek Johann Christian Senckenberg, Frankfurt am Main

    Zugang:
    Resolving-System (kostenfrei)
    Verlag (kostenfrei)
    Titel im lokalen Katalog: https://hds.hebis.de/ubffm/Record/HEB424524473
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    Quelle: Fachkatalog AVL
    Sprache: Deutsch
    Medientyp: Aufsatz aus einer Zeitschrift
    Format: Online
    Weitere Identifier:
    Titel des übergeordneten Werkes: Enthalten in: IABLIS; Heidelberg : Manutius-Verl., 2002-; 2008, S. 1-12, 12; Online-Ressource
    DDC Klassifikation: Künste; Bildende und angewandte Kunst (700)
    Schlagworte: Fotografie; Imagination
  10. Zeitgenössische Berichte: Wiener Vergnügungen des 18. und 19. Jahrhunderts
    Verlag:  Universitätsbibliothek Johann Christian Senckenberg, Frankfurt am Main

    Zugang:
    Verlag (kostenfrei)
    Titel im lokalen Katalog: https://hds.hebis.de/ubffm/Record/HEB454099606
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    Quelle: Fachkatalog AVL
    Sprache: Deutsch
    Medientyp: Aufsatz aus einer Zeitschrift
    Format: Online
    Weitere Identifier:
    Titel des übergeordneten Werkes: Enthalten in: LiTheS; Graz : LiTheS, 2008-; 2012, S. 82-109, 28, Sonderband 3; Online-Ressource
    DDC Klassifikation: Freizeitgestaltung, darstellende Künste, Sport (790)
  11. Was weiß Literatur?
    Überlegungen zu einer Engführung von literarischen und wissenschaftlichen Diskursen
    Verlag:  Universitätsbibliothek Johann Christian Senckenberg, Frankfurt am Main

    Die Literatur "weiß" viel, und vieles wusste und weiß sie früher, als die sich ausdifferenzierenden Wissenschaften seit dem 19. Jahrhundert, im Besonderen Soziologie, Psychologie und Gesellschaftsgeschichte, auf ihre Weise erkannten. Karlheinz... mehr

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    Titel im lokalen Katalog: https://hds.hebis.de/ubffm/Record/HEB454144776
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    Die Literatur "weiß" viel, und vieles wusste und weiß sie früher, als die sich ausdifferenzierenden Wissenschaften seit dem 19. Jahrhundert, im Besonderen Soziologie, Psychologie und Gesellschaftsgeschichte, auf ihre Weise erkannten. Karlheinz Rossbacher zeigt dies anhand verschiedener Beispiele, die er als kleine Materialsammlung in etwa historisch anordnet.

     

    Quelle: Fachkatalog AVL
    Sprache: Deutsch
    Medientyp: Aufsatz aus einer Zeitschrift
    Format: Online
    Weitere Identifier:
    Titel des übergeordneten Werkes: Enthalten in: LiTheS; Graz : LiTheS, 2008-; 1, 2008, S. 15-25, 11, Nummer 1 = Was weiß Literatur?; Online-Ressource
    DDC Klassifikation: Literatur und Rhetorik (800)
  12. Ferdinand von Saar als Militärsoziologe
    das Verhältnis zwischen Bürgertum und Aristokratie in der habsburgischen Armee in "Leutnant Burda"
    Verlag:  Universitätsbibliothek Johann Christian Senckenberg, Frankfurt am Main

    Hinsichtlich des Vordringens von bürgerlichen Mittelschichten in die zentralen Machtpositionen der europäischen Staaten kann man große Unterschiede für die Zeit bis 1914 ausmachen. [...] Aus vielerlei Gründen ist in diesem Zusammenhang das Militär... mehr

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    Titel im lokalen Katalog: https://hds.hebis.de/ubffm/Record/HEB454144830
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    Hinsichtlich des Vordringens von bürgerlichen Mittelschichten in die zentralen Machtpositionen der europäischen Staaten kann man große Unterschiede für die Zeit bis 1914 ausmachen. [...] Aus vielerlei Gründen ist in diesem Zusammenhang das Militär von besonderem Interesse. Es war das klassische Betätigungsfeld einer Aristokratie; allerdings zeigen Statistiken, dass sich der Anteil des Hoch- und Altadels zugunsten jenes von Bürgern und Neuadeligen dramatisch verringerte. [...] Die sozialen Beziehungen innerhalb dieses so gewaltigen sozialen Körpers, den eine stehende Armee seit der frühen Moderne darstellt, sind auch daher wert, studiert zu werden. [...] Was war denn das für ein sozialer Organismus, diese habsburgische Armee, die noch 1914 so durchaus feudal und einem älteren Kriegerkanon verpflichtet wirkte? Wie kommt denn dieser Eindruck zustande, wenn sich die Zusammensetzung des Militärs doch durchaus in Richtung Bürgertum veränderte? Was motivierte denn Menschen bürgerlicher Herkunft dazu, sich in einem adeligen bzw. durch adelige Sitten geprägten sozialen Umfeld durchzusetzen? [...] Was hat das mit Ferdinand von Saars Novelle Leutnant Burda zu tun? Schon seit einiger Zeit hat in den Literaturwissenschaften eine Neubewertung des literarischen Schaffens von Saar eingesetzt. Seine Variante der naturalistischen Romanliteratur wird heute auch künstlerisch hoch eingeschätzt, und zugleich mehren sich Textinterpretationen, die ihn sowohl als meisterhaften Schilderer der österreichischen Konstellation des Übergangs vom Feudalismus zum Bürgertum als auch als einen die "Sphäre des Unbewussten und Unterbewussten" darstellenden Dichter verstehen. Es liegt also nahe, sich Saars Wahrnehmungsfähigkeit zu bedienen, zumal er das Milieu, das er beschreibt, aus seiner eigenen Militärzeit als junger Offizier gut kannte.

     

    Quelle: Fachkatalog AVL
    Sprache: Deutsch
    Medientyp: Aufsatz aus einer Zeitschrift
    Format: Online
    Weitere Identifier:
    Titel des übergeordneten Werkes: Enthalten in: LiTheS; Graz : LiTheS, 2008-; 1, 2008, S. 26-42, 17, Nummer 1 = Was weiß Literatur?; Online-Ressource
    DDC Klassifikation: Literatur und Rhetorik (800)
  13. Über die Brauchbarkeit literatursoziologischer Methoden beim Erforschen regionaler Literatur
    Verlag:  Universitätsbibliothek Johann Christian Senckenberg, Frankfurt am Main

    1997 wurde die Arbeitsstelle für deutschmährische Literatur an der Palacký-Universität in Olmütz gegründet. Nach den umfassenden Feldforschungen der ersten Jahre stellte sich heraus, daß das gesammelte Material ein neues methodologisches und... mehr

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    Titel im lokalen Katalog: https://hds.hebis.de/ubffm/Record/HEB454144873
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    1997 wurde die Arbeitsstelle für deutschmährische Literatur an der Palacký-Universität in Olmütz gegründet. Nach den umfassenden Feldforschungen der ersten Jahre stellte sich heraus, daß das gesammelte Material ein neues methodologisches und theoretisches Gerüst erhalten muß, damit es wissenschaftlich verwertbar und auch "verkaufbar" wird. Dieses Gerüst ist am ehesten als literatursoziologisch zu bezeichnen. [...] Von der Soziologie fundiert können zahlreiche Fragen an die regionale Literatur herangetragen werden, um diese vernünftig zu erschließen, sie in ihrer strukturellen Andersartigkeit im richtigen, dazugehörigen Kontext zu begreifen und gebührend einzuschätzen und von ihr die vielfachen ideologischen Beläge abzustreifen.

     

    Quelle: Fachkatalog AVL
    Sprache: Deutsch
    Medientyp: Aufsatz aus einer Zeitschrift
    Format: Online
    Weitere Identifier:
    Titel des übergeordneten Werkes: Enthalten in: LiTheS; Graz : LiTheS, 2008-; 1, 2008, S. 43-51, 9, Nummer 1 = Was weiß Literatur?; Online-Ressource
    DDC Klassifikation: Literatur und Rhetorik (800)
  14. Autonomie und Heteronomie - das Profane und das Kulturelle
    Überlegungen zum österreichischen Literaturbetrieb der letzten Jahre
    Verlag:  Universitätsbibliothek Johann Christian Senckenberg, Frankfurt am Main

    Das Etikett "österreichische Literatur" scheint nach wie vor für jene AutorInnen reserviert, die den autonomen Pol des österreichischen Feldes seit den 1970er Jahren dominieren. Junge AutorInnen, die sich von dieser dominierenden Position dezidiert... mehr

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    Titel im lokalen Katalog: https://hds.hebis.de/ubffm/Record/HEB454144903
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    Das Etikett "österreichische Literatur" scheint nach wie vor für jene AutorInnen reserviert, die den autonomen Pol des österreichischen Feldes seit den 1970er Jahren dominieren. Junge AutorInnen, die sich von dieser dominierenden Position dezidiert abgrenzen, haben inzwischen zwar auch hierzulande auf sich aufmerksam gemacht, es ist ihnen jedoch nach wie vor nicht gelungen, die Umrisse des Markenzeichens "österreichische Literatur" mit den Grenzen ihrer literarischen Universen in Einklang zu bringen. Und dies, obwohl dieses vormalige Qualitätssiegel außerhalb des österreichischen Literaturbetriebs mittlerweile nicht mehr zwangsläufig als Garant wahrer Kunst gilt. Um den Renommeeverlust der einstigen Avantgarde außerhalb Österreichs einerseits sowie die bislang nur beschränkt erfolgreichen Durchsetzungsversuche eines Teils der jungen österreichischen Literatur andererseits nachzuzeichnen, sei hier zu einem kurzen, literatursoziologischen Spaziergang in die jüngste Geschichte des deutschen und österreichischen Feldes eingeladen.

     

    Quelle: Fachkatalog AVL
    Sprache: Deutsch
    Medientyp: Aufsatz aus einer Zeitschrift
    Format: Online
    Weitere Identifier:
    Titel des übergeordneten Werkes: Enthalten in: LiTheS; Graz : LiTheS, 2008-; 1, 2008, S. 52-71, 20, Nummer 1 = Was weiß Literatur?; Online-Ressource
    DDC Klassifikation: Literatur und Rhetorik (800)
  15. Die Kanonfalle
    ästhetische Bildung und ihre Wertelisten : literatursoziologischer Essay
    Verlag:  Universitätsbibliothek Johann Christian Senckenberg, Frankfurt am Main

    Außer Streit steht die Existenz eines Literaturkanons, der durch sozialen Konsens ästhetische Wertungen bestimmt und vom herrschenden Kunstverständnis geprägt ist. Besonders in seinem selten umstrukturierten Kern ist der Literaturkanon eine implizite... mehr

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    Titel im lokalen Katalog: https://hds.hebis.de/ubffm/Record/HEB454144997
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    Außer Streit steht die Existenz eines Literaturkanons, der durch sozialen Konsens ästhetische Wertungen bestimmt und vom herrschenden Kunstverständnis geprägt ist. Besonders in seinem selten umstrukturierten Kern ist der Literaturkanon eine implizite Auswahl der als normsetzend und zeitüberdauernd erachteten künstlerischen Werke. Diese gelten als vorbildhaft, zugleich meist in ihrer ästhetischen Qualität als unerreichbar. Abgesichert sind sie in den Urteilen meinungsbildender Gruppen, besonders durch Zirkel, die sich Mechanismen von Salon und Tafelrunde zu eigen gemacht haben. [...] Der Kanon bleibt nicht unverrückbar. Er ist, über einen längeren Zeitraum betrachtet, tatsächlich immer wieder in Bewegung gewesen. Die Prozesse der Kanonisierung, der Aufnahme oder des Ausschlusses verlaufen in direkten oder indirekten Zusammenhängen mit poetologischen Debatten, mit einem Wandel des Kunstbegriffes, mit kulturellen und gesellschaftlichen Veränderungen. [...] Verhandelt werden jeweils Identität und Differenz, Eingrenzung und Ausgrenzung. Eine kulturelle Macht verteilt symbolisches Kapital, auch materielle Güter. Im Kanon steckt ein Autoritätsanspruch, äußert sich ein hierarchisches Denken, das Kunst und Kunstbetrachtung in eine selbstgefällige Beziehung setzt.

     

    Quelle: Fachkatalog AVL
    Sprache: Deutsch
    Medientyp: Aufsatz aus einer Zeitschrift
    Format: Online
    Weitere Identifier:
    Titel des übergeordneten Werkes: Enthalten in: LiTheS; Graz : LiTheS, 2008-; 1, 2008, S. 72-103, 32, Nummer 1 = Was weiß Literatur?; Online-Ressource
    DDC Klassifikation: Literatur und Rhetorik (800)
  16. Der soziale Blick der Literatur
    Raymond Chandler als Soziologe der Wohnumgebungen der Reichen - hier: am Beispiel Kaliforniens in den 1930er-Jahren
    Verlag:  Universitätsbibliothek Johann Christian Senckenberg, Frankfurt am Main

    Raymond Chandler ist einer der Miterfinder der Figur des "hard-boiled detective" im neuen, "realistischen" Kriminalroman der 20er- und 30er-Jahre des 20. Jahrhunderts. Während seine Hauptfigur Philip Marlowe auch Züge eines indogermanischmythischen... mehr

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    Titel im lokalen Katalog: https://hds.hebis.de/ubffm/Record/HEB454145047
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    Raymond Chandler ist einer der Miterfinder der Figur des "hard-boiled detective" im neuen, "realistischen" Kriminalroman der 20er- und 30er-Jahre des 20. Jahrhunderts. Während seine Hauptfigur Philip Marlowe auch Züge eines indogermanischmythischen Helden aufweist, eines Kämpfers für Licht und Gerechtigkeit und gegen dunkle Feinde (im Gewande zeitgenössischer korrupter Politiker und Polizisten), sind seine Beschreibungen soziokultureller, schichtspezifischer Milieus von einer Beobachtungsgenauigkeit, die man auch Soziologen wünschen könnte. Die folgenden drei Beispiele der Wohnarchitektur von (Neu‑)Reichen aus den Romanen "Der große Schlaf" (The Big Sleep, 1939) und "Lebwohl, mein Liebling" (Farewell, My Lovely, 1940) sprechen für sich; sie stehen für demonstrativen Konsum und für die Errichtung von sozialen Fassaden, die sowohl die Hochgestellten unter den Besuchern beeindrucken als auch die Machtschwächeren einschüchtern sollen.

     

    Quelle: Fachkatalog AVL
    Sprache: Deutsch
    Medientyp: Aufsatz aus einer Zeitschrift
    Format: Online
    Weitere Identifier:
    Titel des übergeordneten Werkes: Enthalten in: LiTheS; Graz : LiTheS, 2008-; 1, 2008, S. 104-110, 7, Nummer 1 = Was weiß Literatur?; Online-Ressource
    DDC Klassifikation: Literatur und Rhetorik (800)
  17. recherchierte authentizität
    über uwe timms "Am Beispiel meines Bruders" und martin pollacks "Der Tote im Bunker"
    Verlag:  Universitätsbibliothek Johann Christian Senckenberg, Frankfurt am Main

    Immer wieder wird ein Unterschied zwischen einer journalistischen und einer literarischen Reportage gemacht. Worin besteht eigentlich dieser Unterschied? [...] Vielleicht könnte man es am ehesten so sagen: in der journalistischen Reportage setzt sich... mehr

    Zugang:
    Verlag (kostenfrei)
    Verlag (kostenfrei)
    Titel im lokalen Katalog: https://hds.hebis.de/ubffm/Record/HEB454145136
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    Immer wieder wird ein Unterschied zwischen einer journalistischen und einer literarischen Reportage gemacht. Worin besteht eigentlich dieser Unterschied? [...] Vielleicht könnte man es am ehesten so sagen: in der journalistischen Reportage setzt sich der Berichterstatter einer fremden, ungewohnten Situation aus, um ihr näher zu kommen. In der literarischen Reportage werden vom Autor fremde, ungewohnte Situationen benutzt, um sich selbst näher zu kommen. Das Bild, das eine journalistische Reportage hinterlässt, hat auch ohne den Autor Bestand. Das Bild einer literarischen Reportage bleibt immer auf den Autor als Person bezogen. [...] Josef Haslinger stellt mit Uwe Timms "Am Beispiel meines Bruders" und Martin Pollacks "Der Tote im Bunker" zwei Beispiele für seiner Meinung nach gelungene literarische Reportagen aus den letzten Jahren vor.

     

    Quelle: Fachkatalog AVL
    Sprache: Deutsch
    Medientyp: Aufsatz aus einer Zeitschrift
    Format: Online
    Weitere Identifier:
    Titel des übergeordneten Werkes: Enthalten in: LiTheS; Graz : LiTheS, 2008-; 2, 2009, S. 5-11, 7, Nummer 2 = recherchierte authentizität; Online-Ressource
    DDC Klassifikation: Literatur und Rhetorik (800)
  18. Kulturvermittler im slowenischen ethnischen Territorium des Habsburgerreichs
    ein literatursoziologisches Fallbeispiel
    Verlag:  Universitätsbibliothek Johann Christian Senckenberg, Frankfurt am Main

    Während Anastasius Grüns übersetzerischer Beitrag zur Entwicklung der slowenischen Literatur in der slowenischen Sprach-, Literatur- und Übersetzungswissenschaft bis heute kein Interesse zu erwecken scheint, zeichnet sich in der slowenischen... mehr

    Zugang:
    Verlag (kostenfrei)
    Verlag (kostenfrei)
    Titel im lokalen Katalog: https://hds.hebis.de/ubffm/Record/HEB454145187
    Standort Hessisches BibliotheksInformationsSystem HeBIS
    Ausleihmöglichkeit: keine Fernleihe

     

    Während Anastasius Grüns übersetzerischer Beitrag zur Entwicklung der slowenischen Literatur in der slowenischen Sprach-, Literatur- und Übersetzungswissenschaft bis heute kein Interesse zu erwecken scheint, zeichnet sich in der slowenischen Germanistik seit den 90er-Jahren des vergangenen Jahrhunderts ein eindeutiger Paradigmenwechsel im wissenschaftlichen Umgang mit Anastasius Grün und seinem literarischen und politischen Wirken im Hinblick auf das Slowenentum ab, das immer häufiger zum Gegenstand kritischer und ausdifferenzierter Untersuchungen unterschiedlicher wissenschaftlicher Disziplinen wurde. Dieser Wechsel hängt mit den in der letzten Dekade des 20. Jahrhunderts im slowenischen Raum verlaufenden Demokratisierungsprozessen zusammen und resultiert aus der Einsicht, dass die dort entstandene, in den slowenischen Raum transferierte und darin rezipierte Literatur in deutscher Sprache die Bildung der slowenischen Kulturidentität nachhaltig beeinflusste: Die Rede ist von der europäischen Kontextualisierung der slowenischen Literatur- und Kulturentwicklung und - in deren Rahmen - von der Erforschung der deutschsprachigen Literatur und Kultur im slowenischen Raum. Der Beitrag versucht, den bisherigen literaturwissenschaftlichen Forschungsrahmen theoretisch zu erweitern, indem auf die Ansätze des literarischen Feldes von Pierre Bourdieu zurückgegriffen wird, mit dem Ziel einer Neuinterpretation von literarischen Wechselwirkungen zwischen Anastasius Grün und dem bedeutendsten Vertreter der slowenischen romantischen Literatur und slowenischen Nationaldichter France (Franz) Prešeren (1801–1849).

     

    Quelle: Fachkatalog AVL
    Sprache: Deutsch
    Medientyp: Aufsatz aus einer Zeitschrift
    Format: Online
    Weitere Identifier:
    Titel des übergeordneten Werkes: Enthalten in: LiTheS; Graz : LiTheS, 2008-; 2, 2009, S. 12-30, 19, Nummer 2 = recherchierte authentizität; Online-Ressource
    DDC Klassifikation: Literatur und Rhetorik (800)
  19. Konservative Revolution - ein Desiderat der Literatursoziologie?
    Verlag:  Universitätsbibliothek Johann Christian Senckenberg, Frankfurt am Main

    Über das "Syntagma Konservative Revolution" heißt es in Stefan Breuers "Anatomie der Konservativen Revolution", es sei "eine der erfolgreichsten Schöpfungen der neueren Ideengeschichtsschreibung". Dass diese Äußerung gerade bei Breuer, der als ein... mehr

    Zugang:
    Verlag (kostenfrei)
    Verlag (kostenfrei)
    Titel im lokalen Katalog: https://hds.hebis.de/ubffm/Record/HEB454145195
    Standort Hessisches BibliotheksInformationsSystem HeBIS
    Ausleihmöglichkeit: keine Fernleihe

     

    Über das "Syntagma Konservative Revolution" heißt es in Stefan Breuers "Anatomie der Konservativen Revolution", es sei "eine der erfolgreichsten Schöpfungen der neueren Ideengeschichtsschreibung". Dass diese Äußerung gerade bei Breuer, der als ein prominenter Kritiker des Begriffs "Konservative Revolution" (KR) gilt, zu finden ist, macht den Stellenwert dieses "Syntagmas" in der Zeit nach 1945 deutlich. Gleichzeitig darf jedoch nicht der Hinweis auf die "neuere Ideengeschichtsschreibung" übersehen werden, denn die Erforschung der KR verlief (und verläuft immer noch) überwiegend im Rahmen der Ideen- und Geistesgeschichte. Im Folgenden werden die wichtigsten Ansätze der Forschung zur KR vorgestellt und an zwei Beispielen Möglichkeiten gezeigt, wie die Literatursoziologie diese Ansätze bereichern kann.

     

    Quelle: Fachkatalog AVL
    Sprache: Deutsch
    Medientyp: Aufsatz aus einer Zeitschrift
    Format: Online
    Weitere Identifier:
    Titel des übergeordneten Werkes: Enthalten in: LiTheS; Graz : LiTheS, 2008-; 2, 2009, S. 31-53, 23, Nummer 2 = recherchierte authentizität; Online-Ressource
    DDC Klassifikation: Literatur und Rhetorik (800)
  20. Macht Wirkung Geschichte?
    die ungarische Rezeption von Péter Esterházys "Verbesserte Ausgabe"
    Verlag:  Universitätsbibliothek Johann Christian Senckenberg, Frankfurt am Main

    Das Erscheinen von Péter Esterházys "Verbesserte Ausgabe" (VA) im Frühjahr 2002 wurde in Ungarn als ein richtiges "literarisches Ereignis" empfunden: Man betrachtete das Werk als ein solches, das man nicht nur gelesen haben muß, sondern auch als... mehr

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    Titel im lokalen Katalog: https://hds.hebis.de/ubffm/Record/HEB454145233
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    Das Erscheinen von Péter Esterházys "Verbesserte Ausgabe" (VA) im Frühjahr 2002 wurde in Ungarn als ein richtiges "literarisches Ereignis" empfunden: Man betrachtete das Werk als ein solches, das man nicht nur gelesen haben muß, sondern auch als eines, in welchem sich die Begegnung von "Literatur" und "Leben" in einmaliger Weise verwirklicht. [...] In seinem Beitrag fasst Marcell Mártonffy zuerst die Fakten und Umstände der Entstehung der VA zusammen (I.). Danach setzt er sich mit der ersten Welle der ungarischen Rezeption - mit deren wichtigsten Fragestellungen und interpretativen Ansätzen - auseinander, um den Ereignischarakter des Werkes näher zu beleuchten (II.). Schließlich versucht er, bezüglich der Chance literarischer "Vergangenheitsbewältigung", deren Anspruch bereits in der Veröffentlichung der VA sowie in den darauffolgenden kritischen Stellungnahmen betont zum Ausdruck kommt, einige Konsequenzen zu ziehen (III.).

     

    Quelle: Fachkatalog AVL
    Sprache: Deutsch
    Medientyp: Aufsatz aus einer Zeitschrift
    Format: Online
    Weitere Identifier:
    Titel des übergeordneten Werkes: Enthalten in: LiTheS; Graz : LiTheS, 2008-; 2, 2009, S. 54-67, 14, Nummer 2 = recherchierte authentizität; Online-Ressource
    DDC Klassifikation: Literatur und Rhetorik (800)
  21. Das Opernpublikum im 19. Jahrhundert
    Verlag:  Universitätsbibliothek Johann Christian Senckenberg, Frankfurt am Main

    Warum interessiert sich der Opernforscher für das Opernpublikum? Opernkomponisten und Librettisten des 19. Jahrhunderts verfaßten oder bearbeiteten ihre Werke im Hinblick auf bestimmte Opernhäuser, auf deren Usancen, finanzielle und technische... mehr

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    Titel im lokalen Katalog: https://hds.hebis.de/ubffm/Record/HEB45414539X
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    Warum interessiert sich der Opernforscher für das Opernpublikum? Opernkomponisten und Librettisten des 19. Jahrhunderts verfaßten oder bearbeiteten ihre Werke im Hinblick auf bestimmte Opernhäuser, auf deren Usancen, finanzielle und technische Möglichkeiten (z.B. die zur Verfügung stehende Orchesterbesetzung und - vor allem - die verfügbaren Sänger und Sängerinnen) sowie Rahmenbedingungen, auf die sie ebenso Rücksicht nehmen mußten wie auf die Zensur. Eine der dominanten Rahmenbedingungen war das Publikum. Ästhetische Präferenzen, Bildungsgrad, Erwartungshorizont, aber auch ganz banale Erwartungen an die maximale Länge einer Oper konnten den Erfolg einer Oper erheblich beeinflussen. [...] Will man also die Bedingungen untersuchen, denen die Opern in ästhetischer und institutioneller Hinsicht unterlagen, kommt man um eine Analyse des Opernpublikums nicht herum. [...] Die folgenden Ausführungen sollen einige methodische Hinweise zur Möglichkeit der Analyse des Opernpublikums im 19. Jahrhundert anhand konkreter Beispiele geben, die aber ausdrücklich nur auf dieses Jahrhundert (im Sinne des "langen" 19. Jahrhunderts) beschränkt sind.

     

    Quelle: Fachkatalog AVL
    Sprache: Deutsch
    Medientyp: Aufsatz aus einer Zeitschrift
    Format: Online
    Weitere Identifier:
    Titel des übergeordneten Werkes: Enthalten in: LiTheS; Graz : LiTheS, 2008-; 2, 2009, S. 68-98, 31, Nummer 2 = recherchierte authentizität; Online-Ressource
    DDC Klassifikation: Freizeitgestaltung, darstellende Künste, Sport (790)
  22. Theater als künstlerischer und als wirtschaftlicher Betrieb
    Verlag:  Universitätsbibliothek Johann Christian Senckenberg, Frankfurt am Main

    Dieter Haselbach formuliert Hypothesen zum Theater als Betrieb, die nicht auf einer systematischen empirischen Forschung, sondern auf anekdotischen Erfahrungen beruhen und durch systematische Forschung zu überprüfen wären. mehr

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    Titel im lokalen Katalog: https://hds.hebis.de/ubffm/Record/HEB454145411
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    Dieter Haselbach formuliert Hypothesen zum Theater als Betrieb, die nicht auf einer systematischen empirischen Forschung, sondern auf anekdotischen Erfahrungen beruhen und durch systematische Forschung zu überprüfen wären.

     

    Quelle: Fachkatalog AVL
    Sprache: Deutsch
    Medientyp: Aufsatz aus einer Zeitschrift
    Format: Online
    Weitere Identifier:
    Titel des übergeordneten Werkes: Enthalten in: LiTheS; Graz : LiTheS, 2008-; 2, 2009, S. 99-103, 5, Nummer 2 = recherchierte authentizität; Online-Ressource
    DDC Klassifikation: Freizeitgestaltung, darstellende Künste, Sport (790)
  23. Halbe Literatur(en)
    Fanfiction als literaturwissenschaftliches und soziologisches Phänomen
    Verlag:  Universitätsbibliothek Johann Christian Senckenberg, Frankfurt am Main

    Am Beginn der Ausführungen wird das Phänomen Fanfiction zunächst allgemein beschrieben und anhand eines konkreten Beispiels untersucht. Darauf folgt die Präsentation eines Forschungskonzeptes mit Rücksicht auf die vorangegangene Forschung zu... mehr

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    Titel im lokalen Katalog: https://hds.hebis.de/ubffm/Record/HEB454145519
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    Am Beginn der Ausführungen wird das Phänomen Fanfiction zunächst allgemein beschrieben und anhand eines konkreten Beispiels untersucht. Darauf folgt die Präsentation eines Forschungskonzeptes mit Rücksicht auf die vorangegangene Forschung zu Fanfiction. Die literarische Form Fanfiction war in Europa, insbesondere im deutschen Sprachraum, bisher kaum Objekt human- oder sozialwissenschaftlicher Forschung. Die österreichische Forschung zu Fanfiction beschränkt sich auf wenige Beispiele. Im englischsprachigen Raum, hierbei vor allem in den USA, gibt es zahlreiche Publikationen zu diesem Thema, die hauptsächlich in Bereichen der Fan und Cultural Studies anzusiedeln sind. Die Ziele dieses Beitrages sind zum einen die Einführung von Fanfiction als Forschungsobjekt in Österreich, darüber hinaus die Entwicklung eines literatursoziologischen Zugangs hierzu.

     

    Quelle: Fachkatalog AVL
    Sprache: Deutsch
    Medientyp: Aufsatz aus einer Zeitschrift
    Format: Online
    Weitere Identifier:
    Titel des übergeordneten Werkes: Enthalten in: LiTheS; Graz : LiTheS, 2008-; 2, 2009, S. 104-113, 10, Nummer 2 = recherchierte authentizität; Online-Ressource
    DDC Klassifikation: Literatur und Rhetorik (800)
  24. Eine fruchtbare Begegnung?
    Anmerkungen zum Verhältnis von soziologischer Migrationsforschung und postkolonialer Theoriebildung
    Verlag:  Universitätsbibliothek Johann Christian Senckenberg, Frankfurt am Main

    Im Vordergrund der folgenden Überlegungen soll die Frage stehen, welche möglicherweise fruchtbaren Wechselwirkungen zwischen der postkolonialen Theoriebildung (bei der es sich eigentlich um ein interdisziplinäres Unterfangen handelt, das jedoch... mehr

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    Titel im lokalen Katalog: https://hds.hebis.de/ubffm/Record/HEB454145748
    Standort Hessisches BibliotheksInformationsSystem HeBIS
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    Im Vordergrund der folgenden Überlegungen soll die Frage stehen, welche möglicherweise fruchtbaren Wechselwirkungen zwischen der postkolonialen Theoriebildung (bei der es sich eigentlich um ein interdisziplinäres Unterfangen handelt, das jedoch starke Wurzeln im Bereich der Literaturwissenschaft hat) und der soziologischen Migrationsforschung (die ebenfalls enge Schnittstellen mit anderen Disziplinen, etwa der Demographie, aufweist) existieren bzw. sinnvollerweise angestrebt werden sollten.

     

    Quelle: Fachkatalog AVL
    Sprache: Deutsch
    Medientyp: Aufsatz aus einer Zeitschrift
    Format: Online
    Weitere Identifier:
    Titel des übergeordneten Werkes: Enthalten in: LiTheS; Graz : LiTheS, 2008-; 2, 2009, S. 114-121, 8, Nummer 2 = recherchierte authentizität; Online-Ressource
    DDC Klassifikation: Sozialwissenschaften (300)
  25. Die Habitus-Theorie von Pierre Bourdieu
    Verlag:  Universitätsbibliothek Johann Christian Senckenberg, Frankfurt am Main

    Bourdieu sah sich vor die Aufgabe gestellt, die Vorstellung einer totalen Freiheit des Individuums, die ihm als eine Projektion der privilegierten Situation der Intellektuellen erschien, zu überwinden, ohne ins Gegenteil zu verfallen, in die... mehr

    Zugang:
    Verlag (kostenfrei)
    Verlag (kostenfrei)
    Titel im lokalen Katalog: https://hds.hebis.de/ubffm/Record/HEB454145802
    Standort Hessisches BibliotheksInformationsSystem HeBIS
    Ausleihmöglichkeit: keine Fernleihe

     

    Bourdieu sah sich vor die Aufgabe gestellt, die Vorstellung einer totalen Freiheit des Individuums, die ihm als eine Projektion der privilegierten Situation der Intellektuellen erschien, zu überwinden, ohne ins Gegenteil zu verfallen, in die Vorstellung einer völligen Determination des Menschen, die freilich nicht mehr biologisch bestimmt wurde wie zu Zeiten des Positivismus im 19. Jahrhundert, sondern eher kulturell als Determination durch Diskurssysteme, ökonomisch durch wirtschaftliche Verhältnisse, sozial durch Klassenstrukturen. Es ging ihm darum, die Erfahrungen der Akteure in ein Erklärungsmodell ihres Handelns zu integrieren. [...] Bourdieu gelangte zu der Erkenntnis, dass Handeln nicht bloß Vollzug einer Regel ist. Auf der Basis seiner Dispositionen kann ein Akteur „Spielzüge“ durchziehen, die nicht vorhergesagt werden können. Es galt, das Paradox zu beschreiben, dass ein Verhalten auf Ziele gerichtet sein kann, ohne bewusst durch sie geleitet zu sein. Der Rekurs auf das Bewusstsein des Akteurs kann hier nicht weiterhelfen, das Prinzip der Regel ebenso wenig. In seinen frühen Arbeiten griff Bourdieu auf Max Weber zurück, der auch die Beziehung zwischen den objektiven Chancen und den subjektiven Erwartungen thematisierte. Er bezog sich zunächst auf den Weberschen Begriff des Ethos, um die Verinnerlichung objektiver Beziehungen zu bezeichnen. [...] Dann aber wird der Begriff des Habitus für ihn zu einer zentralen Kategorie. [...] Bezog Bourdieu den Begriff des Habitus zuerst auf Körpertechniken, so weitete er dieses Konzept später auch auf intellektuelle Wahrnehmungsweisen (in ihrer kollektiven Form) aus.

     

    Quelle: Fachkatalog AVL
    Sprache: Deutsch
    Medientyp: Aufsatz aus einer Zeitschrift
    Format: Online
    Weitere Identifier:
    Titel des übergeordneten Werkes: Enthalten in: LiTheS; Graz : LiTheS, 2008-; 3, 2010, S. 5-17, 13, Nummer 3 = Habitus I; Online-Ressource
    DDC Klassifikation: Sozialwissenschaften (300)