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  1. Die Welt als Fassade : kosmischer Schrecken als Angriff auf die Wirklichkeit

    "The oldest and strongest emotion of mankind is fear, and the oldest and strongest kind of fear is fear of the unknown." Mit diesem Satz eröffnet Howard Phillips Lovecraft 1927 seinen berühmten Essay "Supernatural Horror in Literature". In der... mehr

     

    "The oldest and strongest emotion of mankind is fear, and the oldest and strongest kind of fear is fear of the unknown." Mit diesem Satz eröffnet Howard Phillips Lovecraft 1927 seinen berühmten Essay "Supernatural Horror in Literature". In der Phantastik wird oft die Demontage der Erfahrungswirklichkeit durch die Kontaminierung mit dem Wunderbaren thematisiert; die bekannte Welt bekommt Risse, durch die das Unbekannte eindringt.

    Radikalisiert wird dies in Konzepten, die die gesamte vertraute Welt als Teil oder als bloße Fassade eines umfassenderen, fremdartigen und erschreckenden Universums denunzieren, das dem Menschen weniger feindlich als vollkommen gleichgültig gegenübersteht. Aus der Konstruktion einer solchen prinzipiellen Verunsicherung von Welterfahrung und Weltwahrnehmung, die praktisch immer mit der Verletzung oder gar Negierung der bekannten Naturgesetze einhergeht, schöpft ein phantastisches Subgenre seine Ideen, das als "kosmischer Horror" oder "eldritch horror" ("eldritch" bedeutet soviel wie "fremdartig, unirdisch, übernatürlich, unheimlich, seltsam") bezeichnet wird und in Lovecraft seinen führenden Vertreter hat. Der Schrecken wird weniger durch physisches Leiden oder Wesenheiten wie Monster oder Geister erzeugt, sondern durch deren oft geradezu metaphysisch anmutende Kontextualisierung in einem Weltbild, welches die Menschheit in Konfrontation mit kosmischen Kräften oder Wesen zur Bedeutungslosigkeit verurteilt. Weil auf diese Weise ein "happy end" im Sinne des Überwindens der Gefahr negiert wird, das Heil hingegen eher in fehlendem Wissen um derlei Zusammenhänge liegt, hat eine kosmische Horrorgeschichte zwangsläufig einen pessimistischen, nihilistischen oder antievolutionären Zug.

     

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    Quelle: CompaRe
    Sprache: Deutsch
    Medientyp: Wissenschaftlicher Artikel
    Format: Online
    DDC Klassifikation: Literatur und Rhetorik (800)
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  2. Sakramentale Repräsentation als Modell und Figur

    Das Marburger Religionsgespräch kann man als eine Urszene des neuzeitlichen Übergangs von Präsenz- zu Repräsentationskultur lesen, die sich an dem zentralen christlichen Ritual der Eucharistie entfaltet: Zwinglis Versuch, das Abendmahl als... mehr

     

    Das Marburger Religionsgespräch kann man als eine Urszene des neuzeitlichen Übergangs von Präsenz- zu Repräsentationskultur lesen, die sich an dem zentralen christlichen Ritual der Eucharistie entfaltet: Zwinglis Versuch, das Abendmahl als zeichenhafte Repräsentation zu verstehen, steht Luthers Bestehen auf der Präsenz gegenüber. Urszenen sind freilich immer komplex – und komplexer, als dass sie in allgemeine Formeln wie etwa ‚von der Präsenz zur Repräsentation‘ aufzulösen wären. Bemerkenswert ist bereits, dass der Dissens nicht zwischen der traditionellen Interpretation als Messe und der neuen Abendmahlspraxis verläuft, sondern innerhalb der letzteren. Bemerkenswert ist weiter, dass nicht zwei Deutungen miteinander konkurrieren, sondern mindestens drei Modelle im Spiel sind, die sich verschiedener Begrifflichkeiten bedienen: Form und Substanz in der Transsubstantiationslehre, Sinn und Bedeutung in Zwinglis Modell, Tropen und Redefiguren bei Luther. Diese Modelle durchdringen einander nicht nur, sie werden auch eigenartige Kompromisse eingehen, wenn etwa die lutherische Theologie bald in ihrer Polemik gegen die Reformierten immer häufiger auf das Substanzmodell zurückgreifen wird. Die Rede von Modellen macht aber auch deutlich, dass hier mehr auf dem Spiel steht als einfache konzeptuelle Unterscheidungen: Es geht auch um das Verhältnis von Diskursen, Disziplinen, Evidenzquellen, also etwa um die Frage, welche Argumente in der Kontroverse herangezogen werden dürfen, oder wie man mit der Schrift umzugehen habe – bis hin zu Praktiken der Inszenierung dieser Argumente wie Luthers Kreideschrift. Vor allem wird die Logik der Kontroverse deutlich, in der sich beide Seiten beständig voneinander abgrenzen und gerade dadurch gegenseitig negativ bestimmen, so dass auch die Unterscheidung von Präsenz und Repräsentation nicht einfach vorausgesetzt werden kann, sondern Teil der Kontroverse ist und sich in ihr herausbildet.

     

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    Quelle: CompaRe
    Sprache: Deutsch
    Medientyp: Teil eines Buches (Kapitel)
    Format: Online
    DDC Klassifikation: Literatur und Rhetorik (800)
    Sammlung: Zentrum für Literatur- und Kulturforschung
    Lizenz: Veröffentlichungsvertrag für Publikationen
  3. A literatura e o cinema como novo medium artístico : Hanns Heinz Ewers e "O estudante de Praga" (1913)

    "The Student from Prague" (1913) is considered to be the first film d’art produced in Germany. The film is based on a script by Hanns Heinz Ewers, writer and ardent advocate of this new medium. With roots in German romanticism, particularly in regard... mehr

     

    "The Student from Prague" (1913) is considered to be the first film d’art produced in Germany. The film is based on a script by Hanns Heinz Ewers, writer and ardent advocate of this new medium. With roots in German romanticism, particularly in regard to motifs in the works by E.T.A. Hoffmann and Adelbert von Chamisso, "The Student from Prague" explored the optical possibilities offered by the doppelganger character. This literary framework supports the plot, gives credibility to the movie and contributes to the acceptance of films as an art medium. It also marks the rise of German cinema on an international level, which reached its peak in the 1920s with the movement known as 'German expressionism'. "O estudante de Praga" (1913) é considerado o primeiro filme de arte produzido na Alemanha. Baseado num roteiro de Hanns Heinz Ewers, escritor e defensor destacado do novo medium fílmico, o filme remonta a motivos da tradição literária do romantismo alemão, sobretudo em relação às obras de E.T.A. Hoffmann e Adelbert von Chamisso e à figura do doppelgänger. Todo esse arcabouço literário não só dava sustentação à trama como também credibilidade ao filme, contribuindo, junto com a exploração dos recursos técnicos de câmera, para a aceitação definitiva do filme como medium de arte, bem como para o início do sucesso do cinema alemão, que atingiria seu apogeu nos anos 1920, com o movimento conhecido como 'expressionismo alemão'.

     

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    Sprache: Portugiesisch
    Medientyp: Wissenschaftlicher Artikel
    Format: Online
    DDC Klassifikation: Literaturen germanischer Sprachen; Deutsche Literatur (830)
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  4. Natureza e linguagem em "Os Discípulos em Saïs", de Novalis

    This paper examines the novel "Die Lehrlinge zu Sais" by Novalis and aims to identify features of a language theory which is based on German Idealism. For Novalis, who has witnessed the establishment of modern linguistics and was himself a reputed... mehr

     

    This paper examines the novel "Die Lehrlinge zu Sais" by Novalis and aims to identify features of a language theory which is based on German Idealism. For Novalis, who has witnessed the establishment of modern linguistics and was himself a reputed researcher on philology, language reflects a potential relation between spirit and world. This suggestion is the opposite of today's classic concept of the arbitrariness of signs. Considered by critics as unfinished, this novel contains a rich range of material which may serve as the basis of a symbolic-poetic language theory. The approach therefore looks at "Die Lehrling zu Sais" with a view to identifying features of a romantic philosophy or theory of language. A seguir, procuraremos identificar na obra "Die Lehrlinge zu Saïs", de Novalis, um dos autores mais significativos do assim chamado Primeiro Romantismo Alemão, os pressupostos de uma teoria da linguagem que se sustenta no Idealismo Alemão. O problema se delineia à medida que, para Novalis, contemporâneo do estabelecimento das bases da lingüística moderna, e, ele próprio, estudioso de filologia, observar-se-ia no fenômeno da linguagem uma possível relação entre espírito e mundo, o que, por sua vez, se opõe ao conceito hoje clássico da arbitrariedade do signo. Considerada pela crítica como um fragmento de romance, a narrativa de Novalis em questão apresenta um elenco bastante rico no que se refere aos pressupostos de uma possível teoria da linguagem de caráter simbólico-poético e messiânico. Assim sendo, a abordagem a "Os Discípulos em Saïs" terá como perspectiva a possível identificação, no texto literário, de características desta filosofia ou teoria romântica da linguagem.

     

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    Quelle: CompaRe
    Sprache: Portugiesisch
    Medientyp: Wissenschaftlicher Artikel
    Format: Online
    DDC Klassifikation: Literaturen germanischer Sprachen; Deutsche Literatur (830); Deutsche Erzählprosa (833)
    Lizenz: Creative Commons - Namensnennung-Nicht kommerziell 3.0
  5. Kognitive und kulturelle Aspekte des Übersetzens

    This paper investigates the interrelation between cultural, cognitive and communicative-linguistic phenomena. Cultural aspects not only mark encyclopaedic knowledge but they also influence language as a system and language use. Cultural knowledge... mehr

     

    This paper investigates the interrelation between cultural, cognitive and communicative-linguistic phenomena. Cultural aspects not only mark encyclopaedic knowledge but they also influence language as a system and language use. Cultural knowledge manifests itself in the meaning of certain lexemes and in culturally marked representations of world knowledge, as knowledge of action and stereotyped behaviour. Cultural knowledge also influences the preferences of speakers when producing texts, i.e. the selection, organization and combination of lexical and morpho-syntactical elements. The resulting difficulties for translation are thoroughly discussed. In dieser Arbeit wird der Interrelation zwischen kulturellen, kognitiven und kommunikativ-sprachlichen Phänomenen nachgegangen. Kulturelles prägt nicht nur das enzyklopädische Weltwissen, sondern beeinflusst auch die Sprache als System und den Sprachgebrauch. Kulturelles Wissen manifestiert sich in den Bedeutungen bestimmter Lexeme, in kulturgeprägten Weltwissensrepräsentationen, als Handlungsmusterwissen und Verhaltensstereotypkenntnis, sowie in Präferenzen für die Selektion, Anordnung und Kombination von sprachlichen Systemelementen lexikalischer wie morphosyntaktischer Art zu Textsortenexemplaren. Die der Übersetzungstätigkeit daraus erwachsenden Schwierigkeiten werden differenziert durchleuchtet.

     

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    Sprache: Deutsch
    Medientyp: Wissenschaftlicher Artikel
    Format: Online
    DDC Klassifikation: Sprache (400)
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  6. Frases célebres do Fausto: um desafio para a tradução

    The topic of this paper is to analyse the relation between dicta and translation. I will therefore discuss the origin and the main aspects of the German expression "geflügelte Worte". Afterwards I will present Portuguese translations of some... mehr

     

    The topic of this paper is to analyse the relation between dicta and translation. I will therefore discuss the origin and the main aspects of the German expression "geflügelte Worte". Afterwards I will present Portuguese translations of some quotations of Goethe's Faust in order to illustrate their structural and semantic complexity and therefore the special challenge for translation. At the end I will show that those quotations are a frequent rhetorical means of newspapers and advertising and briefly comment possibilities of translation. Neste trabalho pretendo analisar a relação entre frases célebres e a tradução. Inicialmente discutirei a origem e as particularidades do termo "Geflügelte Worte" em alemão. A seguir apresentarei traduções para o português de frases célebres muito conhecidas do Fausto de Goethe, a fim de ilustrar a complexidade estrutural e semântica das mesmas e, conseqüentemente, o especial desafio que elas representam para a tradução. Ao final, mostrarei que frases célebres alteradas são um recurso estilístico freqüente da linguagem jornalística e publicitária e tecerei alguns breves comentários sobre como lidar com este fenômeno na tradução.

     

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    Sprache: Portugiesisch
    Medientyp: Wissenschaftlicher Artikel
    Format: Online
    DDC Klassifikation: Literaturen germanischer Sprachen; Deutsche Literatur (830); Deutsche Dramen (832)
    Lizenz: Creative Commons - Namensnennung-Nicht kommerziell 3.0
  7. A peça radiofônica alemã dos últimos sessenta anos

    This lecture deals with the development of the post-war radio drama in Germany. After a short introduction to the genre, we discuss three exemplary radio dramas: Günter Eich’s "Träume", NWDR 1951, typical for the literary radio drama, and "Träume... mehr

     

    This lecture deals with the development of the post-war radio drama in Germany. After a short introduction to the genre, we discuss three exemplary radio dramas: Günter Eich’s "Träume", NWDR 1951, typical for the literary radio drama, and "Träume 1951 - Musikalischer Epilog" by Hans Schüttler, NDR 2007, a small play which could be considered as representative of contemporary German audio art. The last example comes from a radio drama following the current pop culture trends. "Eisstadt" (WDR 2005, by Schorsch Kamerun), mixes high and low culture, different speeches and music styles and shows the same political ambitions present in the play "Träume". Recently, the German radio play has been going through a period of revitalization, even though under quite different conditions from those observed in the fifties. O artigo aborda a trajetória da peça radiofônica alemã do pós-guerra. Depois de uma introdução ao gênero da radiopeça, são comentados três peças exemplares: "Träume" de Günter Eich, NWDR 1951, como exemplo típico de uma radiopeça literária, e "Träume 1951 - Musikalischer Epilog" de Hans Schüttler, NDR, do ano 2007, uma obra representativa da Audio-Art contemporânea. O último exemplo é de uma radiopeça pop, "Eisstadt", WDR 2005, de Schorsch Kamerun. Eisstadt, uma bricolagem com a mesma pretensão política de "Träume", mistura a cultura erudita com a cultura de massa e combina os mais diversos estilos de língua e de música. Ultimamente, com a valorização do audio na Alemanha, a peça radiofônica está passando por uma fase de revitalização, porém sob condições diversas daquelas dos anos cinquenta.

     

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    Sprache: Portugiesisch
    Medientyp: Wissenschaftlicher Artikel
    Format: Online
    DDC Klassifikation: Literaturen germanischer Sprachen; Deutsche Literatur (830)
    Lizenz: Creative Commons - Namensnennung-Nicht kommerziell 3.0
  8. As contribuições da teoria da mídia alemã para o pensamento contemporâneo

    German media theory arises within the field of literary studies at the beginning of the eighties, and has been playing since then a major role in communication and media studies around the world. However, many literary scholars are unaware of the so... mehr

     

    German media theory arises within the field of literary studies at the beginning of the eighties, and has been playing since then a major role in communication and media studies around the world. However, many literary scholars are unaware of the so called German "media turn", which produced important contributions for the contemporary debate on the issues concerning text, media, meaning, perception, and technology. This article presents a discussion of the aforementioned debate, focusing on authors such as Benjamin, Schmidt and Flusser. A teoria da mídia alemã surge no campo dos estudos literários no início dos anos oitenta e desempenha um papel vital no campo da comunicação e dos estudos de mídia mundo afora. Contudo, muitos pesquisadores dos estudos literários não parecem ter consciência do assim chamado "media turn" alemão, que produziu contribuições importantes para o debate contemporâneo acerca de questões sobre texto, mídia, percepção e tecnologia. Este artigo tenta mostrar um panorama desse debate, enfocando autores como Benjamin, Schmidt e Flusser.

     

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    Sprache: Portugiesisch
    Medientyp: Wissenschaftlicher Artikel
    Format: Online
    DDC Klassifikation: Literatur und Rhetorik (800)
    Lizenz: Creative Commons - Namensnennung-Nicht kommerziell 3.0
  9. Der "caligarische Imperativ" : Schrift und Bild im Stummfilm

    Against the background of the Ut-pictura-poesis-discussion and the crisis of language at the beginning of the twentieth century, the article shows that silent movies used to integrate letters and writing not only for the obligatory title cards, but... mehr

     

    Against the background of the Ut-pictura-poesis-discussion and the crisis of language at the beginning of the twentieth century, the article shows that silent movies used to integrate letters and writing not only for the obligatory title cards, but also, in a wider sense, as so called 'inserts': notes, letters, telegrams, certificates, testaments, etc.. The article analyses movies such as "Der Golem, wie er in die Welt kam" (1920), "Nosferatu" (1922), "Dr. Mabuse, der Spieler" (1922), "Das Wachsfigurenkabinett" (1923/24) and above all Robert Wienes' "Das Cabinet des Dr. Caligari" (1920) as examples of a complex and multfaceted mode of relation between picture and writing in the German Cinema of the Republic of Weimar. The famous order You must become Caligari in Wienes' film can be read as a hybrid formula, mixing as well the hypnotic imperative, the rhetoric of persuasion, the language of commercials, combining different discursive energies (medical, political, psychological, economical) of the time. Das Thema stellt sich nicht nur im Blick auf die vom Medium Stummfilm geforderten Zwischentitel, sondern auch im weiteren Sinne. Seine Spannbreite reicht von den sogenannten 'Inserts', konkreten in der Filmhandlung auftauchenden schriftlichen Dokumenten, bis hin zu literarischen Referenzen und Motivkonstellationen. All dies zeigt, dass das frühe Kino als das 'neuere' Medium fortwährend auf das 'ältere', die Schriftkultur, Bezug nimmt, es zitiert und auratisiert, sich ebenso von ihm absetzt wie von ihm herleitet.

     

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    Sprache: Deutsch
    Medientyp: Wissenschaftlicher Artikel
    Format: Online
    DDC Klassifikation: Literatur und Rhetorik (800)
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  10. Zur Inversion des Subjektbegriffs im medizinisch-literarischen Kontext Georg Büchners

    The purpose of this paper is to compare Büchner's medical and literary discourse, namely "Probevorlesung über Schädelnerven" and "Woyzeck". Both texts were written towards the end of the author's short life. The comparative analysis provides evidence... mehr

     

    The purpose of this paper is to compare Büchner's medical and literary discourse, namely "Probevorlesung über Schädelnerven" and "Woyzeck". Both texts were written towards the end of the author's short life. The comparative analysis provides evidence that Büchner inverts the notions of subjectivity and objectivity; he lets them 'go on their head', "auf dem Kopf gehn" (Lenz). In his medical lecture, Büchner demonstrates free will, whereas in the theatre piece, especially in the doctor’s scene, he shows the subjection of Woyzeck. As this paper will show, by taking into consideration the political awareness of revolutionary movements like the "Vormärz", it is possible to make a critical reflection about dependency and autonomy of the 'subject of history'. In diesem Aufsatz werden der medizinische und literarische Diskurs bei Büchner miteinander verglichen. Vor allem in seiner Zürcher "Probevorlesung über Schädelnerven" und in seinem "Woyzeck", welche im letzten Lebensjahr Büchners entstehen, scheinen die Begriffe von Subjektivität und Objektivität – in Lenzscher Anlehnung – "auf dem Kopf [zu] gehn". In seiner medizinischen Vorlesung beweist der Privatdozent Büchner, dass es den freien Willen gibt, während er in seinem Woyzeck, insbesondere in der Doktorszene, die Unterdrückung des Protagonisten eindrücklich in Szene setzt. Dieser Aufsatz zeigt somit auf, dass eine kritische Reflexion über die Abhängigkeit und den freien Willen des "Subjekts der Geschichte" auf der Folie der politischen Sensibilisierung in Umbruchzeiten wie im Vormärz möglich wird.

     

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    Sprache: Deutsch
    Medientyp: Wissenschaftlicher Artikel
    Format: Online
    DDC Klassifikation: Literaturen germanischer Sprachen; Deutsche Literatur (830); Deutsche Erzählprosa (833)
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  11. O texto como unidade de trabalho no ensino de línguas e de tradução

    Since the mid 1980's, a paradigm change has taken place in Translation Studies: the primacy of the text to be translated gradually loses terrain to the reception conditions of the translated text. Such a change brought consequences to the concept of... mehr

     

    Since the mid 1980's, a paradigm change has taken place in Translation Studies: the primacy of the text to be translated gradually loses terrain to the reception conditions of the translated text. Such a change brought consequences to the concept of translation competence itself: translation students have to be able not only to show a good command of the languages involved, but also to activate other kinds of knowledge, in order to comprehend the text in the source language, and to design translation strategies which enable them to comply with the requirements of the translation task. The article argues that the systematic application of concepts taken from contrastive linguistics research (German/Portuguese), as well as from text linguistics, can help students to improve their knowledge of the foreign language and guide them in their first steps as translators. The theoretical considerations (Part I) are illustrated by an example taken from a translation course (Part II). A partir de meados da década de 1980, observa-se uma mudança de paradigma na pesquisa sobre tradução: a primazia reservada até então ao texto de partida cede lugar paulatinamente aos fatores que coatuam na recepção do texto traduzido. Tal mudança tem conseqüências para a noção de competência tradutória: dos tradutores iniciantes não se espera apenas que tenham bons conhecimentos das línguas com as quais trabalham, mas também que sejam capazes de, na fase de compreensão do texto a ser traduzido, ativarem outras formas de conhecimento e, na fase de retextualização, traçarem estratégias que lhes possibilitem preencher lacunas adequadas à tarefa de tradução. Este artigo visa a demonstrar que a aplicação sistemática de conceitos da pesquisa lingüística de base contrastiva para o par de línguas alemão-português, bem como de conceitos da lingüística textual, pode contribuir para que os tradutores iniciantes ampliem e aprofundem seus conhecimentos na língua estrangeira, ao mesmo tempo em que são orientados nos primeiros passos da tradução. As considerações teóricas sobre o tema (Parte I) são ilustradas por um exemplo de aplicação (Parte II). Seit Mitte der 80er Jahre hat sich ein Paradigmenwechsel in der Übersetzungsforschung vollzogen: Der bis dahin vorrangig behandelte Ausgangstext tritt nun in den Hintergrund, um den verschiedenen Faktoren Raum zu geben, die bei der Rezeption des übersetzten Textes eine wichtige Rolle spielen. Dieser Wechsel hat Folgen für den Begriff der Übersetzungskompetenz: von angehenden ÜbersetzerInnen wird nicht nur verlangt, dass sie über ausreichende Sprachkentnisse verfügen, sondern auch, dass sie bei der Rezeption des zu übersetzenden Textes andere Wissensbestände aktivieren und bei der Verfassung des Zieltextes Strategien entwickeln, die ihnen ermöglichen, Probleme, die ihnen aus mangelnden Sprachkenntnissen erwachsen, auftragsgemäß zu lösen. Ziel der vorliegenden Arbeit ist es, aufzuzeigen, dass die systematische Anwendung von Konzeptionen der kontrastiven Sprachforschung (Deutsch/Portugiesisch) sowie der Textlinguistik im Übersetzungsunterricht dazu beitragen kann, den Studenten sowohl bei der Erweiterung und Vertiefung ihrer Deutschkenntnisse, als auch im Anfangsstadium ihrer Übersetzerausbildung zu helfen. Die theoretischen Erwägungen (Teil I) werden durch ein exemplarisches Beispiel (Teil II) erläutert.

     

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    Sprache: Portugiesisch
    Medientyp: Wissenschaftlicher Artikel
    Format: Online
    DDC Klassifikation: Literatur und Rhetorik (800)
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  12. Franz Biberkopf está de volta [Rezension]

    Rezension zu Döblin, Alfred, Berlin Alexanderplatz. trad. Irene Aron. São Paulo: Martins, 2009. mehr

     

    Rezension zu Döblin, Alfred, Berlin Alexanderplatz. trad. Irene Aron. São Paulo: Martins, 2009.

     

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    Sprache: Portugiesisch
    Medientyp: Rezension
    Format: Online
    DDC Klassifikation: Literaturen germanischer Sprachen; Deutsche Literatur (830); Deutsche Erzählprosa (833)
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  13. Hermenêutica e anti-hermenêutica : Friedrich Schlegel e Schleiermacher

    A fortuna crítica de Friedrich Schlegel é rica em alusões a sua relação com Schleiermacher. Ambos conviveram em Berlim por volta de 1800, época em que Schlegel editava a "Athenäum" e em que Schleiermacher ainda não escrevera seus principais textos... mehr

     

    A fortuna crítica de Friedrich Schlegel é rica em alusões a sua relação com Schleiermacher. Ambos conviveram em Berlim por volta de 1800, época em que Schlegel editava a "Athenäum" e em que Schleiermacher ainda não escrevera seus principais textos sobre hermenêutica. É possível conceber Friedrich Schlegel como um predecessor de Schleiermacher? Na tentativa de responder a essa pergunta, vamos nos deter sobre três textos, todos eles publicados na "Athenäum": o ensaio sobre Lessing ("Über Lessing", 1797), o ensaio sobre o Wilhem Meister de Goethe ("Über Goethes Wilhelm Meisters Lehrjahre", 1798) e o ensaio da ininteligibilidade ("Über die Unverständlichkeit", 1800). In Friedrich Schlegel’s criticism, one can find many references to his relationship to Schleiermacher. Both were closely related by the time they in Berlin around 1800, when Schlegel edited the "Athenäum" and Schleiermacher had not yet written his most important texts on Hermeneutics. But can we consider Schlegel an early influence on Schleiermacher’s thought by that time? In order to answer this question, we will focus on three of Schlegel’s essays of that time: "Über Lessing" (1797), "Über Wilhem Meisters Lehrjahre" (1798) and "Über die Unverständlichkeit" (1800).

     

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    Quelle: CompaRe
    Sprache: Portugiesisch
    Medientyp: Wissenschaftlicher Artikel
    Format: Online
    DDC Klassifikation: Literatur und Rhetorik (800); Literaturtheorie (801)
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  14. Antes da Queda do Muro, além dele e sem ele : A estética emergente em "Die neuen Leiden..."

    This article is an analysis of the novel "Die neuen Leiden des jungen W." (1973) in the light of its intertextuality with Goethe's, Defoe's and Salinger's texts. It has been suggested that Plenzdorf's novel creates a stylistic and ideological world,... mehr

     

    This article is an analysis of the novel "Die neuen Leiden des jungen W." (1973) in the light of its intertextuality with Goethe's, Defoe's and Salinger's texts. It has been suggested that Plenzdorf's novel creates a stylistic and ideological world, which is instigating for the literary paradigms of the Socialist Realism of the 70s in East Germany. Twenty years after the Fall of the Berlin Wall, this created world in the novel seems to be up-to-date or even paradigmatic for the current representation of German Democratic Republic cultural memory in literature and film. The article then relies on an analysis of intertextuality and intermediality as a method to approach processes of transformation. The different processes inherent to the novel and its pretexts have been reported. Nesta análise do romance "Die neuen Leiden des jungen W." (1973) em sua intertextualidade com os romances de Goethe, Defoe e Salinger, sugere-se que o texto de Plenzdorf cria um universo estilístico e ideológico instigante a uma produção inserida no contexto literário do Realismo Socialista dos anos 70 na Alemanha Oriental. Vinte anos após a Queda do Muro de Berlim, esse universo revela-se atual, senão modelar, para o (re)trabalho de memória cultural da RDA representado na literatura e no cinema contemporâneos. Para tanto, recorre-se às análises da intertextualidade como um método de abordagem de processos de transformação. Expõem-se, então, os diferentes processos observados no romance em relação aos seus pré-textos. Ziel dieses Beitrags ist die intertextuelle Untersuchung von Plenzdorfs Roman "Die neuen Leiden des jungen W." (1973), unter der Berücksichtigung von Goethes "Die Leiden des jungen Werthers" (1774), Defoes "Robinson Crusoe" (1719) und Salingers "Der Fänger im Roggen" (1951). Daraus ergeben sich interessante stilistische und ideologische Aspekte für einen innerhalb des realsozialistischen Staats verfassten Roman. Diese Aspekte werden 20 Jahre nach dem Fall der Berliner Mauer aktuell, wenn nicht paradigmatisch für eine Generation von Schriftstellern und Kinomachern, die sich nach den untersuchten Betrachtungsweisen mit dem kulturellen Gedächtnis der DDR befassen. Um dieses Ziel zu erreichen, wird Intertextualität als eine Methode für die Beschäftigung mit den Transformationsprozessen betrachtet. Verschiedene Prozesse werden in Bezug auf die Prätexte festgestellt und im Beitrag beschrieben.

     

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    Quelle: CompaRe
    Sprache: Portugiesisch
    Medientyp: Wissenschaftlicher Artikel
    Format: Online
    DDC Klassifikation: Literaturen germanischer Sprachen; Deutsche Literatur (830); Deutsche Erzählprosa (833)
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  15. Os dois Oskar Matzerath

    O presente trabalho analisa a estrutura narrativa do romance "O tambor" ("Die Blechtrommel") de Günter Grass e do filme homônimo dirigido por Volker Schlöndorff, observando a forma como o romancista articula a construção complexa de seu foco... mehr

     

    O presente trabalho analisa a estrutura narrativa do romance "O tambor" ("Die Blechtrommel") de Günter Grass e do filme homônimo dirigido por Volker Schlöndorff, observando a forma como o romancista articula a construção complexa de seu foco narrativo e como o cineasta trabalha essa estrutura em seu filme, o que resulta em diferentes formas de perceber e interpretar tanto o narradorpersonagem quanto o universo no qual está inserido, levando em consideração que a discussão sobre adaptações de obras literárias em realizações cinematográficas já passou da discussão moralizante da fidelidade ou traição para uma discussão menos valorativa. O artigo enfatiza o estudo da intertextualidade entre a adaptação cinematográfica e o romance original, tendo como pontos de observação o tipo de seleção feita no processo da realização fílmica, a concretização visual do texto literário, a atualização de determinados temas abordados na obra e o foco narrativo, por exemplo. The purpose of this work is to analyze the narrative structure of the novel by Günter Grass "Die Blechtrommel", and the film with the same title, by Volker Schlöndorff, observing, on the one hand, the way the writer articulates the construction of his narrative point of view and, on the other hand, how the movie maker builds the structure of his film, which then results in different ways of perception and interpretation on the part of the character-narrator and the universe of which he is part. The article emphasizes the intertextual relationship between the film adaptation and the original novel, focusing on the selection of elements for the filmic process and for turning the visual aspects of the literary text concrete. Diese Arbeit beabsichtigt, die narrative Struktur des Romans "Die Blechtrommel" von Günter Grass und die des gleichnamigen Filmes von Volker Schlöndorff zu analysieren, um dabei zu beobachten, wie der Autor die komplexe Erzählsituation artikuliert und wie der Regisseur diese Struktur in seinem Film bearbeitet, was zu unterschiedlichen Wahrnehmungen und Interpretationen der Erzählfigur und ihres Universums führt. Es wird berücksichtigt, dass die Diskussion um die filmische Umsetzung literarischer Werke inzwischen das moralistische Gebiet der "Treue" oder des "Verrates" verlassen hat und zu einer weniger wertenden Diskussion übergegangen ist. Dies führte zu einer Fokussierung auf die Intertextualität zwischen dem adaptierten Film und dem ursprünglichen Roman, die als Beobachtungspunkte z.B. die Auswahl untersucht, die während des Prozesses der filmischen Herstellung gemacht wurde, wie auch die visuelle Verkörperung des literatischen Textes und die Aktualisierung mancher im Werk angesprochenen Themen und der Erzählsituation.

     

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    Sprache: Portugiesisch
    Medientyp: Wissenschaftlicher Artikel
    Format: Online
    DDC Klassifikation: Literaturen germanischer Sprachen; Deutsche Literatur (830); Deutsche Erzählprosa (833)
    Lizenz: Creative Commons - Namensnennung-Nicht kommerziell 3.0
  16. Consciência e inconsciência do nazismo

    Rezension zu Victor Klemperer: LTI – A Linguagem do III Reich. trad. Miriam Ölsner. Rio de Janeiro: Contexto, 2009 mehr

     

    Rezension zu Victor Klemperer: LTI – A Linguagem do III Reich. trad. Miriam Ölsner. Rio de Janeiro: Contexto, 2009

     

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    Sprache: Portugiesisch
    Medientyp: Rezension
    Format: Online
    DDC Klassifikation: Literaturen germanischer Sprachen; Deutsche Literatur (830)
    Lizenz: Creative Commons - Namensnennung-Nicht kommerziell 3.0
  17. Communication and language in Niklas Luhmann's systems theory

    This article investigates the function and reality of language in Niklas Luhmann's systems theory. How can one interpret the systems-theoretical assumption that language is based on communication? Luhmann describes language as a dynamic media/form... mehr

     

    This article investigates the function and reality of language in Niklas Luhmann's systems theory. How can one interpret the systems-theoretical assumption that language is based on communication? Luhmann describes language as a dynamic media/form relationship, which is able to couple the social and psychological system. This structural coupling, which constructs consciousness and language as two autonomous systems, raises problems if one defines language from a cognitive point of view. This article discusses these problems and aims to develop assumptions and questions within the systems-theoretical approach. O presente artigo investiga a função e realidade da linguagem na teoria dos sistemas de Niklas Luhmann. Como se pode interpretar a suposição sistêmico-teórica de que a linguagem é baseada na comunicação? Luhmann descreve a linguagem como uma relação dinâmica entre meio e forma, a qual é capaz de ligar o sistema social e psicológico. Essa conexão estrutural, que constroi a consciência e a linguagem como dois sistemas autônomos, gera problemas quando se define a linguagem do ponto de vista cognitivo. Este artigo discute tais problemas e pretende desenvolver suposições e questões a partir da própria abordagem sistêmico-teórica.

     

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    Sprache: Englisch
    Medientyp: Wissenschaftlicher Artikel
    Format: Online
    DDC Klassifikation: Literatur und Rhetorik (800); Literaturtheorie (801)
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  18. Memória, passagens e permanência da tragédia na literatura alemã

    This paper aims to study the literary genre tragedy and investigate how it can be truly identified in the works of two authors of the German Enlightenment and Classicism: G. E. Lessing and F. Schiller. In order to reach this goal, it is necessary... mehr

     

    This paper aims to study the literary genre tragedy and investigate how it can be truly identified in the works of two authors of the German Enlightenment and Classicism: G. E. Lessing and F. Schiller. In order to reach this goal, it is necessary first to step back to the Greek antiquity and study the origins of this type of text. Additionally, some titles by Shakespeare and Racine will be taken into consideration as further support of our claims. Este artigo tem como objetivo proceder a um breve levantamento do gênero tragédia e verificar até que ponto ele está realmente representado no Iluminismo e no Classicismo alemão dentro da obra de G. E. Lessing e de F. Schiller. Para tanto, é necessário recuarmos no tempo até a Antiguidade clássica e estudarmos os fundamentos desse tipo de texto. O exame de alguns títulos dos autores propostos será, antes, devidamente respaldado pela apreciação de dois estágios da história da tragédia: em Shakespeare e Racine. Absicht des Aufsatzes ist es, eine kurze Aufhebung der literarischen Gattung Tragödie auszuführen und nachzusehen, inwiefern sie in der deutschen Aufklärung und Klassik besonders in den Werken G. E. Lessings und F. Schillers tatsächlich dargestellt ist. Um dieses Ziel zu erreichen, ist es zuerst einmal notwendig zurück bis zur Antike zu greifen und dort die Grundlinien dieser Art Text zu studieren. Die Untersuchung mancher Titel der erwähnten Dichter wird noch präziser durch die Miteinbeziehung der Werke Shakespeares und Racines in diesen Beitrag.

     

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    Sprache: Portugiesisch
    Medientyp: Wissenschaftlicher Artikel
    Format: Online
    DDC Klassifikation: Literaturen germanischer Sprachen; Deutsche Literatur (830); Deutsche Dramen (832)
    Lizenz: Creative Commons - Namensnennung-Nicht kommerziell 3.0
  19. A biblioteca alemã de João Guimarães Rosa

    This article results from a research carried out between April and June of 2010 in the Instituto de Estudos Brasileiros at the Universidade de São Paulo, in which a complete list of titles related to the German language and culture was collected from... mehr

     

    This article results from a research carried out between April and June of 2010 in the Instituto de Estudos Brasileiros at the Universidade de São Paulo, in which a complete list of titles related to the German language and culture was collected from João Guimarães Rosa's personal library. Alongside a description of the procedures taken, we offer a comment on some of the most important aspects of the material analysed, including its recurrent themes and features, such as the marginalia found in volumes by authors like Nietzsche, Kafka and Erich Auerbach, as well as on the general context of Guimarães Rosa's German readings. We intend to contribute to the studies of Guimarães Rosa's literary sources, and also to throw light on an object that may be of future interest within the German studies in Brazil. O artigo resulta de pesquisa realizada entre os meses de abril e junho de 2010 no Instituto de Estudos Brasileiros (USP) e apresenta a listagem completa dos títulos pertencentes à biblioteca de João Guimarães Rosa que de algum modo se relacionam à língua e cultura alemãs. Descrevemos nosso procedimento e procuramos privilegiar alguns aspectos do material estudado, elaborando uma introdução ao levantamento, comentando as presenças mais significativas, os temas recorrentes e a marginália encontrada em volumes de autores como Nietzsche, Kafka e Erich Auerbach, bem como o contexto da relação de Guimarães Rosa com as leituras alemãs. Intentamos contribuir no estudo de fontes da obra do autor de "Grande sertão: veredas" e desejamos por fim divulgar um objeto de provável interesse no âmbito dos estudos germanísticos brasileiros.

     

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    Sprache: Portugiesisch
    Medientyp: Wissenschaftlicher Artikel
    Format: Online
    DDC Klassifikation: Literaturen germanischer Sprachen; Deutsche Literatur (830)
    Lizenz: Creative Commons - Namensnennung-Nicht kommerziell 3.0
  20. O trágico em "A hora e a vez de Augusto Matraga" : uma leitura nietzschiana

    This article presents a study of the short story "A hora e a vez de Augusto Matraga", by Guimarães Rosa, which investigates how the tragic appears in this literary work and how it might represent a redemption signal to the main character. The study... mehr

     

    This article presents a study of the short story "A hora e a vez de Augusto Matraga", by Guimarães Rosa, which investigates how the tragic appears in this literary work and how it might represent a redemption signal to the main character. The study is based on Nietzsche's concept of the tragedy, constituted by the fusion between two opposite impulses. They are related to Apollo and Dionysus' spirits that represent appearance and essence, respectively. Neste artigo é feito um estudo do conto "A hora e a vez de Augusto Matraga", de Guimarães Rosa, de modo a se observar como o trágico manifesta-se nessa obra e como ele pode representar um sinal de salvação para a personagem principal. Tal estudo está ancorado na concepção de trágico nietzschiana, segundo a qual a tragédia se constitui a partir da fusão de duas forças opostas, referentes aos espíritos de Apolo e Dioniso, representantes da aparência e da essência, respectivamente.

     

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    Sprache: Portugiesisch
    Medientyp: Wissenschaftlicher Artikel
    Format: Online
    DDC Klassifikation: Literaturen germanischer Sprachen; Deutsche Literatur (830)
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  21. "A janela da esquina de meu primo" de E. T. A. Hoffmann : uma imagem fiel da vida eternamente mutável

    Rezension zu: E. T. A. Hoffmann, A janela da esquina de meu primo. Tradução: Maria Aparecida Barbosa, Ilustrações: Daniela Bueno, Posfácio: Marcus Mazzari. São Paulo, Cosac Naify, 2010 mehr

     

    Rezension zu: E. T. A. Hoffmann, A janela da esquina de meu primo. Tradução: Maria Aparecida Barbosa, Ilustrações: Daniela Bueno, Posfácio: Marcus Mazzari. São Paulo, Cosac Naify, 2010

     

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    Sprache: Portugiesisch
    Medientyp: Rezension
    Format: Online
    DDC Klassifikation: Literaturen germanischer Sprachen; Deutsche Literatur (830); Deutsche Erzählprosa (833)
    Lizenz: Creative Commons - Namensnennung-Nicht kommerziell 3.0
  22. Alienação (Entfremdung) e Estranheza (Fremdheit) : dois paradigmas culturais do ocidente

    Alienation and strangeness could be understood as markers of cultural paradigms. The first term is related to modernity as the second is to postmodernity. One stands for identity, the other for alterity. While the existence of the phenomenon of... mehr

     

    Alienation and strangeness could be understood as markers of cultural paradigms. The first term is related to modernity as the second is to postmodernity. One stands for identity, the other for alterity. While the existence of the phenomenon of alienation becomes disputable, the discourse of strangeness becomes intensified in the European academic sphere. In a way, the discourse of strangeness is labeled by a cultural critic, which tries to justify "strange" for centuries dispelled by the European culture. Meanwhile, a phenomenology of alienation is developed to re-structure the term. Both phenomena are connected insofar as alienation can be understood as a temporary moment of strangeness. Both theories turned out to be productive in literary analysis. Entfremdung (alienação) e Fremdheit (estranheza) podem ser entendidos como demarcadores de paradigmas culturais. A primeira está para a modernidade, assim como a segunda está para a pós-modernidade. Uma está para identidade, e a outra para alteridade. Enquanto a existência do fenômeno da alienação tornou-se questionável na atualidade, o discurso sobre estranheza vem se consolidando no âmbito acadêmico europeu. Tal discurso é, em certa medida, marcado por uma crítica cultural que tenta fazer justiça ao "estranho" recalcado por séculos pela cultura europeia. Enquanto isso, uma fenomenologia da alienação começa também a se desenvolver, a fim de reformular o conceito. Os dois fenômenos relacionam-se na medida em que a alienação é entendida como um momento transitório da estranheza. Ambas as teorias têm se mostrado produtivas no campo da análise literária.

     

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    Sprache: Portugiesisch
    Medientyp: Wissenschaftlicher Artikel
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    DDC Klassifikation: Literatur und Rhetorik (800)
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  23. 1989 e as consequências : as representações da ausência no cinema pós-muro

    It might sound odd to work with the theme of absence, a theme which has occupied the minds of anthropologists, artists, and semioticians for a long time. So we present a brief conceptualization of absence and a short panorama of German movie after... mehr

     

    It might sound odd to work with the theme of absence, a theme which has occupied the minds of anthropologists, artists, and semioticians for a long time. So we present a brief conceptualization of absence and a short panorama of German movie after 1989, to show how film and literature have developed similarly in the same period. The main goal of this analysis is to detect structures of absence in German films after the German reunification. To illustrate the representation of absence, we propose an analysis of film stills. We rely mainly on the theories and concepts of Lehmann/Weibel, of the German philosopher Bernhard Waldenfels, as well as those of Gilles Deleuze and Michel Chion. Parece estranho à primeira vista tratarmos do tema da ausência, tão caro à antropologia, à semiótica e às artes. Para tanto, procederemos inicialmente a uma breve conceituação do termo, para depois passarmos a um curto panorama da produção cinematográfica dos últimos 20 anos na Alemanha, que geralmente acompanha tendências semelhantes na literatura. Verificaremos em que medida podem ser detectados elementos de ausência no cinema pós-muro na Alemanha. Em seguida, procederemos a uma análise de planos fílmicos de três filmes nos quais se evidencia a questão da ausência. Para este trabalho, utilizaremos como base teórica considerações de Lehmann/Weibel, Bernhard Waldenfels, Gilles Deleuze e Michel Chion. Es erscheint auf den ersten Blick kurios, das Thema der Abwesenheit zu behandeln, ein Thema, das der Semiotik, der Anthropologie und der Kunst schon lange vertraut ist. Hierzu gehen wir eingangs kurz auf eine Begriffseingrenzung ein, um dann ein zusammenfassendes Panorama der Filmproduktion der letzten 20 Jahre in Deutschland zu kommentieren, die größtenteils die Entwicklungen in der literarischen Produktion desselben Zeitraums begleitet. Im folgenden wird untersucht, inwiefern Strukturen der Abwesenheit im Postwendefilm in Deutschland festzustellen sind. Anschließend werden Filmeinstellungen von drei Filmen untersucht, in denen sich die Repräsentation von Abwesenheit verdeutlicht. Als theoretische Grundlage dienen uns Ausführungen von Lehmann/Weibel, Bernhard Waldenfels, Gilles Deleuze und Michel Chion.

     

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    Sprache: Portugiesisch
    Medientyp: Wissenschaftlicher Artikel
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    DDC Klassifikation: Literatur und Rhetorik (800)
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  24. A literatura rumo à modernidade : via Konstanz e Frankfurt

    This paper aims to study how two of the most productive German theories from the sixties and seventies of the last century - Hans Robert Jauss' Rezeptionsästhetik and Jürgen Habermas' Kommunikatives Handeln - could be woven together in order to make... mehr

     

    This paper aims to study how two of the most productive German theories from the sixties and seventies of the last century - Hans Robert Jauss' Rezeptionsästhetik and Jürgen Habermas' Kommunikatives Handeln - could be woven together in order to make possible new insights over a particular German literary genre. Este texto tem por objetivo recontextualizar uma das teorias literárias mais produtivas surgidas na segunda metade do século XX, na medida em que ela interagiu com conceitos filosóficos amadurecidos na mesma época. Em particular, pretendemos discutir o modo como a Estética da Recepção, desenvolvida ao longo dos anos 1960 e 1970, na Universidade de Konstanz, pôde e ainda pode proporcionar iluminações à literatura quando associada aos estudos de Jürgen Habermas junto à Escola de Frankfurt, também ao longo daquelas décadas e das seguintes. In diesem Aufsatz soll eine der produktivsten literaturwissenschaftlichen Theorien, die in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts entstand, neu betrachtet werden. Das Ziel ist erfolgsversprechend, weil sich diese Theorie mit zeitgenössischen philosophischen Begriffen Jürgen Habermas' auseinandersetzt. Im Besonderen soll untersucht werden, wie die während der sechziger und siebziger Jahre in Süddeutschland entwickelte Rezeptionsästhetik immer noch imstande ist, neue Einsichten auf ein bestimmtes Literaturgenre zu ermöglichen.

     

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    Sprache: Portugiesisch
    Medientyp: Wissenschaftlicher Artikel
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    DDC Klassifikation: Literaturen germanischer Sprachen; Deutsche Literatur (830)
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  25. Sobre o ensaísmo de Robert Musil

    Mais do que um princípio formal, a noção de ensaísmo de Robert Musil adquire o duplo estatuto de uma "utopia" e de uma atitude diante da realidade. É esse duplo viés que permitirá à arte preservar-se como potência crítica e epistemológica num... mehr

     

    Mais do que um princípio formal, a noção de ensaísmo de Robert Musil adquire o duplo estatuto de uma "utopia" e de uma atitude diante da realidade. É esse duplo viés que permitirá à arte preservar-se como potência crítica e epistemológica num contexto de crise cultural e de valores na Europa no início do XX. Este artigo aborda a noção de ensaísmo de Musil a partir de seus textos críticos e de seu romance "O homem sem qualidades", demonstrando como as idéias expostas no registro estritamente "ensaístico" se configuram no âmbito da representação poética, consumando assim a "utopia" pretendida pelo autor, de fundar novas relações entre as esferas da razão e do sentimento, da ciência e da arte, da objetividade e da subjetividade. Robert Musil's essayism concept is more than a formal principle: in his work this concept becomes at the same time a "utopia" and an attitude towards reality. This double aspect allows the art to preserve its critical and episthemological power in a European crisis context at the beginning of the 20th century. This paper deals with Musil's essayism in his critical essays and in his novel, "Der Mann ohne Eigenschaften", pointing out how the essayistic ideas are outlined in the poetical representation, showing how one of the aspects of Musils "utopia" takes effect through the foundation of a new relation between reason and feeling, science and art, objectivity and subjectivity. Bei Robert Musil gilt der Begriff des Essayismus nicht nur als formales Prinzip, sondern auch und vielmehr als eine "Utopie" und eine Haltung gegenüber der Wirklichkeit. Dieser doppelte Ansatz des Essayismus erlaubt der Kunst, ihre kritische und ephystemologische Macht zu bewahren gerade in diesem Krisen-Kontext Europas zu Beginn des 20. Jahrhunderts. Dieser Aufsatz behandelt den Essayismus-Begriff Musils von seinen kritischen Texten und seinem Roman "Der Mann ohne Eigenschaften" ausgehend, um zu zeigen, wie sich die in Essays entwickelten Ideen im Bereich der Dichtung gestalten. Durch diese Gestaltung wird eines der Aspekte der Musilschen Utopie verwirklicht, nämlich, die Begründung neuer Beziehungen zwischen Ratio und Seele, Wissenschaft und Kunst, Objektivität und Subjektivität.

     

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    Sprache: Portugiesisch
    Medientyp: Wissenschaftlicher Artikel
    Format: Online
    DDC Klassifikation: Literaturen germanischer Sprachen; Deutsche Literatur (830); Deutsche Essays (834)
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