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  1. Logiken und Praktiken der Kulturforschung
    Erschienen: 2008
    Verlag:  Kulturverl. Kadmos, Berlin

    Titel im lokalen Katalog: https://hds.hebis.de/ubffm/Record/HEB188467912
    Standort Universitätsbibliothek J. C. Senckenberg, Zentralbibliothek (ZB)
    Signatur: 89.216.22
    Ausleihmöglichkeit: uneingeschränkte Fernleihe, Kopie und Ausleihe
    Hinweise zum Inhalt
    Quelle: Fachkatalog AVL
    Beteiligt: Azzouni, Safia; Wirth, Uwe
    Sprache: Deutsch
    Medientyp: Buch (Monographie)
    Format: Druck
    ISBN: 9783865990457; 3865990452
    RVK Klassifikation: AK 27600; MS 9350; MR 7100
    DDC Klassifikation: Sozialwissenschaften (300)
    Schriftenreihe: Wege der Kulturforschung ; 1
    Schlagworte: Kulturwissenschaften; Methode
    Umfang: 207 S., Ill.
    Bemerkung(en):

    Literaturangaben

  2. Denken als Zeichenprozess
    Erschienen: 1995

    Quelle: Online Contents Komparatistik
    Beteiligt: Posner, Roland (Hrsg.); Finocchiaro, Maurice A. (Mitarb.); May, Michael (Mitarb.); Dormael, Jan ˜vanœ (Mitarb.); Ohno, Christine (Mitarb.); Wessel, Horst (Mitarb.); Günther, Arnold (Mitarb.); Wirth, Uwe (Mitarb.); Schönrich, Gerhard (Mitarb.); Hack, Martin (Mitarb.)
    Sprache: Deutsch
    Medientyp: Aufsatz aus einer Zeitschrift
    Format: Druck
    Titel des übergeordneten Werkes: In: Zeitschrift für Semiotik; Tübingen : Stauffenburg, 1979-; 17, 1995, H. 3-4, S. 247-470
  3. Die Phantasie des Neuen als Abduktion
    Autor: Wirth, Uwe
    Erschienen: 2003

    Quelle: Online Contents Komparatistik
    Sprache: Unbestimmt
    Medientyp: Aufsatz aus einer Zeitschrift
    Format: Druck
    Titel des übergeordneten Werkes: In: Deutsche Vierteljahrsschrift für Literaturwissenschaft und Geistesgeschichte; Stuttgart : J.B. Metzler Verlag, 1923-; 77, 2003, H. H.4, S. 591/618
    Schlagworte: Ästhetik
  4. Impfen, pfropfen, transplantieren
    Erschienen: 2011
    Verlag:  Kulturverl. Kadmos, Berlin

    Titel im lokalen Katalog: https://hds.hebis.de/ubffm/Record/HEB267746148
    Standort Universitätsbibliothek J. C. Senckenberg, Zentralbibliothek (ZB)
    Signatur: 89.543.36
    Ausleihmöglichkeit: uneingeschränkte Fernleihe, Kopie und Ausleihe
    Hinweise zum Inhalt
    Quelle: Fachkatalog AVL
    Beteiligt: Wirth, Uwe (Hrsg.); Alloa, Emmanuel
    Sprache: Deutsch
    Medientyp: Buch (Monographie)
    Format: Druck
    ISBN: 386599105X; 9783865991058
    RVK Klassifikation: EC 1990
    DDC Klassifikation: Künste; Bildende und angewandte Kunst (700)
    Schriftenreihe: Band ... der Reihe Wege der Kulturforschung ; 2
    Schlagworte: Ästhetik; Intertextualität; Collage; Impfung; Pfropfung; Transplantation; Metapher
    Umfang: 255 S., Ill., 23 cm
    Bemerkung(en):

    Literaturangaben

  5. Nach der Hybridität
    Pfropfen als Kulturmodell ; Vorüberlegungen zu einer Greffologie
    Autor: Wirth, Uwe
    Erschienen: 2015
    Verlag:  Universitätsbibliothek Johann Christian Senckenberg, Frankfurt am Main

    Zugang:
    Resolving-System (kostenfrei)
    Verlag (kostenfrei)
    Titel im lokalen Katalog: https://hds.hebis.de/ubffm/Record/HEB38753041X
    Quelle: Fachkatalog AVL
    Sprache: Deutsch
    Medientyp: Buch (Monographie)
    Format: Online
    Weitere Identifier:
    Titel des übergeordneten Werkes: Enthalten in: Nach der Hybridität; Berlin : Verlag Frey, 2014
    DDC Klassifikation: Literatur und Rhetorik (800)
    Umfang: 1 Online-Ressource (Seitee 13-35)
  6. "Wem der große Wurf gelungen" ...
    Ansätze einer Hypernarratologie ; dargestellt anhand von Susanne Berkenhegers Hypertext "Hilfe!"
    Autor: Wirth, Uwe
    Erschienen: 2005

    Worin besteht die Aufgabe einer künftigen Hypernarratologie, so könnte man programmatisch fragen und - ebenso programmatisch - darauf antworten: Die Aufgabe einer künftigen Hypernarratologie besteht darin, den Zusammenhang zwischen den spezifisch... mehr

    Zugang:
    Digitalisierung (kostenfrei)
    Verlag (kostenfrei)

     

    Worin besteht die Aufgabe einer künftigen Hypernarratologie, so könnte man programmatisch fragen und - ebenso programmatisch - darauf antworten: Die Aufgabe einer künftigen Hypernarratologie besteht darin, den Zusammenhang zwischen den spezifisch hypertextuellen und den allgemeinen semantischen Strukturen einer Hyperfiction zu untersuchen. Doch was heißt das? Durch welche Strukturmerkmale zeichnet sich ein Hypertext, zumal ein poetischer, aus? Ich möchte versuchen, diese Frage in zwei Schritten zu beantworten: In einem ersten Schritt werde ich mich der Frage theoretisch nähern, wobei die Begrenztheit der bisherigen Herangehensweisen zu Tage treten wird. In einem zweiten Schritt werde ich die Frage nach den Strukturmerkmalen narrativer Hypertexte im Rahmen der Analysepraxis aufwerfen, wenn es um eine Deutung von Berkenhegers Hilfe! geht.

     

    Quelle: Online Contents Komparatistik
    Sprache: Deutsch
    Medientyp: Aufsatz aus einer Zeitschrift
    Format: Online
    Weitere Identifier:
    Titel des übergeordneten Werkes: In: Jahrbuch für Computerphilologie; Paderborn : Mentis-Verl., 1999-2010; 6, 2005, S. 145-166; 23 cm
    DDC Klassifikation: Literaturen germanischer Sprachen; Deutsche Literatur (830)
    Bemerkung(en):

    Online-Ausg.:

  7. Abduktion und ihre Anwendungen
    ein Forschungsbericht
    Autor: Wirth, Uwe
    Erschienen: 1995

    In den letzten fünf Jahrzehnten kann man ein deutlich wachsendes Forschungsinteresse am Schlußmodus der Abduktion feststellen, der für Charles S. Peirce der "erste Schritt" des Schlußfolgems und Interpretierens war. So unterschiedliche Fachgebiete... mehr

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    Digitalisierung (kostenfrei)
    Verlag (kostenfrei)

     

    In den letzten fünf Jahrzehnten kann man ein deutlich wachsendes Forschungsinteresse am Schlußmodus der Abduktion feststellen, der für Charles S. Peirce der "erste Schritt" des Schlußfolgems und Interpretierens war. So unterschiedliche Fachgebiete wie Philosophie, Wissenschaftstheorie, Soziologie, Unguistik, Literaturwissenschaft, Semiotik sowie neuerdings die Künstliche-Intelligenz-Forschung versuchen in zunehmendem Maße mit Bezug auf abduktives Folgem die Möglichkeiten einer Reformulierung ihrer einzelwissenschaftlichen Problemzusammenhänge zu nutzen. Vielleicht könnte man sogar von einer "abduktiven Wende" des Denkens sprechen. Dabei zeigt sich, daß die Erforschung der Abduktion auf einzigartige Weise Gelegenheit bietet, unter einem einheitlichen Aspekt interdisziplinär zu arbeiten.

     

    Quelle: Online Contents Komparatistik
    Sprache: Deutsch
    Medientyp: Aufsatz aus einer Zeitschrift
    Format: Online
    Weitere Identifier:
    Titel des übergeordneten Werkes: In: Zeitschrift für Semiotik; Tübingen : Stauffenburg, 1979-; 17, 1995, H. 3-4, S. 405-424
    DDC Klassifikation: Sprache (400)
    Bemerkung(en):

    Online-Ausg.:

  8. Rahmenbrüche, Rahmenwechsel
    Nachwort des Herausgebers, welches aus Versehen des Druckers zu einem Vorwort gemacht wurde
    Autor: Wirth, Uwe
    Erschienen: 2013
    Verlag:  Kulturverlag Kadmos, Berlin ; Universitätsbibliothek Johann Christian Senckenberg, Frankfurt am Main

    Zugang:
    Resolving-System (kostenfrei)
    Verlag (kostenfrei)
    Titel im lokalen Katalog: https://hds.hebis.de/ubffm/Record/HEB381282937
    Quelle: Fachkatalog AVL
    Sprache: Deutsch
    Medientyp: Buch (Monographie)
    Format: Online
    Weitere Identifier:
    Titel des übergeordneten Werkes: Enthalten in: Rahmenbrüche, Rahmenwechsel; Berlin : Kulturverlag Kadmos, 2013
    DDC Klassifikation: Literatur und Rhetorik (800)
    Umfang: 1 Online-Ressource (Seite 15-57)
  9. Spiele und Spielen
    Erschienen: 2001

    Quelle: Online Contents Komparatistik
    Beteiligt: Wenz, Karin (Hrsg.); Aarseth, Espen (Mitarb.); Ryan, Marie-Laure (Mitarb.); Lahno, Bernd (Mitarb.); Wirth, Uwe (Mitarb.)
    Sprache: Deutsch
    Medientyp: Aufsatz aus einer Zeitschrift
    Format: Druck
    Titel des übergeordneten Werkes: In: Zeitschrift für Semiotik; Tübingen : Stauffenburg, 1979-; 23, 2001, H. 3-4, S. 269-392
  10. "Wem der große Wurf gelungen" ...
    Ansätze einer Hypernarratologie ; dargestellt anhand von Susanne Berkenhegers Hypertext "Hilfe!"
    Autor: Wirth, Uwe
    Erschienen: 2005

    Quelle: Online Contents Komparatistik
    Sprache: Deutsch
    Medientyp: Aufsatz aus einer Zeitschrift
    Format: Druck
    Titel des übergeordneten Werkes: In: Jahrbuch für Computerphilologie; Paderborn : Mentis-Verl., 1999-2010; 6, 2005, S. 145-166; 23 cm
    Schlagworte: Hypertext
    Weitere Schlagworte: Berkenheger, Susanne (1963-)
  11. (Papier-)Müller und Literatur
    Makulatur als Ressource
    Autor: Wirth, Uwe
    Verlag:  Universitätsbibliothek Johann Christian Senckenberg, Frankfurt am Main

    Der Beitrag widmet sich bedrucktem Papier, das Müll geworden ist. Dabei wird den unterschiedlichen Gründen für die Müllwerdung von Texten nachgegangen: von technischen Mängeln bis zum Makel mangelnden Publikumsinteresses. Umgekehrt geht es aber auch... mehr

    Zugang:
    Verlag (kostenfrei)
    Titel im lokalen Katalog: https://hds.hebis.de/ubffm/Record/HEB451014235

     

    Der Beitrag widmet sich bedrucktem Papier, das Müll geworden ist. Dabei wird den unterschiedlichen Gründen für die Müllwerdung von Texten nachgegangen: von technischen Mängeln bis zum Makel mangelnden Publikumsinteresses. Umgekehrt geht es aber auch um die Textwerdung von Papier-Müll: eine Operation, die an der Nullstufe intertextueller Produktivität zu beobachten ist- und die die Strukturenliterarischer Wert- und Unwert-Produktion sichtbar macht. This article is devoted to printed paper which has turned into waste material. The study addresses the various reasons why texts become waste material, from technical deficiencies to the stigma of a Iack of interest among the intended readership. Conversely, it is also about waste paper turning into text: something which can be observed at the zero Ievel of intertextual productivity - and which makes visible the structures involved in the production of literary value and non-value.

     

    Quelle: Fachkatalog AVL
    Sprache: Deutsch
    Medientyp: Buch (Monographie)
    Format: Online
    Weitere Identifier:
    Titel des übergeordneten Werkes: Enthalten in: Zeitschrift für deutsche Philologie; Berlin ; Bielefeld ; München : E. Schmidt, 1869-; 133, 2014, S. 19-32, 13, Bd. 2014, Sonderheft; Online-Ressource
    DDC Klassifikation: Literatur und Rhetorik (800)
  12. Abduktion und Transkription
    Perspektiven der Editionsphilologie im Spannungsfeld von Konjektur und Krux
    Autor: Wirth, Uwe
    Erschienen: 2010

    Geht man davon aus, die Aufgabe der Philologie sei eine – wie auch immer geartete – »historische Textpflege«, die auf die »Ermittlung und Wiederherstellung von Texten« abzielt, dann steht die Aufgabe der Wiederherstellung in einem Spannungsverhältnis... mehr

    Zugang:
    Verlag (kostenfrei)
    Titel im lokalen Katalog: https://hds.hebis.de/ubffm/Record/HEB362501564

     

    Geht man davon aus, die Aufgabe der Philologie sei eine – wie auch immer geartete – »historische Textpflege«, die auf die »Ermittlung und Wiederherstellung von Texten« abzielt, dann steht die Aufgabe der Wiederherstellung in einem Spannungsverhältnis zwischen dem Lesbarmachen und der Bewahrung eines Texts: In welchem Maße darf man in einen überlieferten Text eingreifen, um ihn lesbar zu machen? In welchem Maße muss man einen Text in seiner überlieferten Form bewahren? ...

     

    Quelle: Fachkatalog AVL
    Sprache: Deutsch
    Medientyp: Aufsatz aus einem Sammelband
    Format: Online
    Weitere Identifier:
    Titel des übergeordneten Werkes: In: Konjektur und Krux; Göttingen : Wallstein, 2010; 2010, S. 390-413; 420 S., Ill.
    DDC Klassifikation: Literatur und Rhetorik (800)
    Bemerkung(en):

    Online-Ausg.:

  13. Komik
    Ein interdisziplinäres Handbuch
    Erschienen: 2015
    Verlag:  Metzler, Stuttgart

    Titel im lokalen Katalog: https://hds.hebis.de/ubffm/Record/HEB350013950
    Standort Universitätsbibliothek J. C. Senckenberg, Bibliothekszentrum Geisteswissenschaften (BzG)
    Signatur: 01/EC 3940 W799 K8
    Ausleihmöglichkeit: keine Fernleihe
    Hinweise zum Inhalt
    Quelle: Fachkatalog AVL
    Beteiligt: Wirth, Uwe (Hrsg.)
    Sprache: Deutsch
    Medientyp: Buch (Monographie)
    Format: Druck
    ISBN: 3476023494; 9783476023490
    Weitere Identifier:
    9783476023490
    RVK Klassifikation: EC 3940
    DDC Klassifikation: Literatur und Rhetorik (800)
    Schlagworte: Komik; Philosophie; Medizin; Hirnforschung; Linguistik; Literaturtheorie; Humor; Soziologie; Geschlechterforschung; Kulturwissenschaften; Interdisziplinäre Forschung
    Umfang: 415 S., Illustrationen, 240 mm x 170 mm
  14. Der Autor als Schreiber und Herausgeber
    Perspektiven auf die Paratexte von Brentanos „Godwi“
    Autor: Wirth, Uwe
    Erschienen: 2006

    In Brentanos ›Godwi‹ [wird] das eigentümliche romantische Verfahren des Anbildens und Aneignens als »Uebersetzung« bezeichnet. Neben der Übersetzung aus fremden Sprachen – man denke an das Schlegel-Tiecksche Projekt der Übersetzung Shakespeares –... mehr

    Zugang:
    Verlag (kostenfrei)
    Titel im lokalen Katalog: https://hds.hebis.de/ubffm/Record/HEB356726002

     

    In Brentanos ›Godwi‹ [wird] das eigentümliche romantische Verfahren des Anbildens und Aneignens als »Uebersetzung« bezeichnet. Neben der Übersetzung aus fremden Sprachen – man denke an das Schlegel-Tiecksche Projekt der Übersetzung Shakespeares – kann sich der Begriff der ›Übersetzung‹ auch auf die intermediale Transformation von Zeichensystemen, etwa die Auflösung von Bildern in Sprache, oder auf die editoriale Tätigkeit beziehen. Ein sprechendes Beispiel hierfür ist die von Arnim und Brentano besorgte Sammlung und Überarbeitung von Volksliedern in ›Des Knaben Wunderhorn‹. ...

     

    Quelle: Fachkatalog AVL
    Sprache: Deutsch
    Medientyp: Aufsatz aus einer Zeitschrift
    Format: Online
    Weitere Identifier:
    Titel des übergeordneten Werkes: In: Freies Deutsches Hochstift - Frankfurter Goethe-Museum; Jahrbuch des Freien Deutschen Hochstifts; Göttingen : Wallstein, 1902-; 2006, S. 245-277, 33; 24 cm
    DDC Klassifikation: Literaturen germanischer Sprachen; Deutsche Literatur (830)
    Bemerkung(en):

    Online-Ausg.:

  15. "His ignorance was as remarkable as his knowledge"
    Weiß Sherlock Holmes, was er tut?
    Autor: Wirth, Uwe
    Erschienen: 2012

    "His ignorance", so lesen wir im zweiten Kapitel von Conan Doyles 'A Study in Scarlet', das den Titel "Science of Deduction" trägt, "his ignorance was as remarkable as his knowledge". Sherlock Holmes, seines Zeichens Meisterdetektiv und Fürsprecher... mehr

    Zugang:
    Verlag (kostenfrei)
    Verlag (kostenfrei)
    Titel im lokalen Katalog: https://hds.hebis.de/ubffm/Record/HEB347482635

     

    "His ignorance", so lesen wir im zweiten Kapitel von Conan Doyles 'A Study in Scarlet', das den Titel "Science of Deduction" trägt, "his ignorance was as remarkable as his knowledge". Sherlock Holmes, seines Zeichens Meisterdetektiv und Fürsprecher exakten Detailwissens, überrascht seinen Freund durch eklatantes Nicht-Wissen: von Gegenwartsliteratur, Philosophie und Politik; "he appeared to know next to nothing", schreibt Watson, und seine Überraschung erreicht ihren Höhepunkt, als er herausfindet, dass Holmes nichts über die Zusammensetzung unseres Sonnensystems weiß: "[H]e was ignorant of the Copernican Theory". ...

     

    Quelle: Fachkatalog AVL
    Sprache: Deutsch
    Medientyp: Aufsatz aus einem Sammelband
    Format: Online
    Weitere Identifier:
    Titel des übergeordneten Werkes: In: Literatur und Nicht-Wissen; Zürich : Diaphanes, 2012; 2012, S. 291-306, 16; 439 S., Ill.
    DDC Klassifikation: Literatur und Rhetorik (800)
    Umfang: Online-Ressource
  16. Nach der Hybridität
    Zukünfte der Kulturtheorie
    Erschienen: 2014
    Verlag:  edition tranvia, Verlag Walter Frey, Berlin

    Titel im lokalen Katalog: https://hds.hebis.de/ubffm/Record/HEB34951075X
    Standort Universitätsbibliothek J. C. Senckenberg, Zentralbibliothek (ZB)
    Signatur: 90.368.85
    Ausleihmöglichkeit: uneingeschränkte Fernleihe, Kopie und Ausleihe
    Quelle: Fachkatalog AVL
    Beteiligt: Ette, Ottmar (Herausgeber); Wirth, Uwe (Herausgeber)
    Sprache: Deutsch; Englisch
    Medientyp: Buch (Monographie)
    Format: Druck
    ISBN: 9783938944868
    Weitere Identifier:
    9783938944868
    RVK Klassifikation: IB 1079; MR 7100
    DDC Klassifikation: Sozialwissenschaften (300)
    Schriftenreihe: Potsdamer inter- und transkulturelle Texte ; 11
    Schlagworte: Interkulturalität; Kulturtheorie
    Umfang: 256 Seiten, Illustrationen, 21 cm, 340 g
    Bemerkung(en):

    Ein Beitrag in englischer Sprache

  17. Diskursive Dummheit
    Abduktion und Komik als Grenzphänomene des Verstehens
    Autor: Wirth, Uwe
    Erschienen: 1999
    Verlag:  Winter, Heidelberg

    Die Neuartigkeit des hier gewählten Ansatzes besteht darin, Komiktheorie, Wissenschaftslogik und Sprachphilosophie so aufeinander zu beziehen, daß die komische Abweichung als Resultat diskursiver Dummheit beschrieben werden kann. In diesem... mehr

     

    Die Neuartigkeit des hier gewählten Ansatzes besteht darin, Komiktheorie, Wissenschaftslogik und Sprachphilosophie so aufeinander zu beziehen, daß die komische Abweichung als Resultat diskursiver Dummheit beschrieben werden kann. In diesem Zusammenhang soll die Entfaltung des Peirceschen Abduktionsbegriffs dazu dienen, die bei der "komischen Abweichung von der Norm" zusammenspielenden anthropologischen, kulturellen und diskursiven Theorien des Lachens und des Komischen unter einem einheitlichen systematischen Gesichtspunkt zu explizieren. Dies wirft insofern ein neues Licht auf die bisherigen Komiktheorien, als diese die komische Unangemessenheit in erster Linie als Abweichung von konventionalen Normen begriffen hatten, deren offensichtlichste Form die karnevaleske Verkehrung ist. Dagegen werde ich mit Blick auf die "Logik der Abduktion" zeigen, daß die komische Unangemessenheit als karnevalisierende Verkehrung der ökonomischen Leitprinzipien abduktiven Folgerns aufzufassen ist – und zwar hinsichtlich der psychologisch motivierten Denkökonomie des einzelnen, der forschungslogisch motivierten "Economy of Research" und der dialogisch-kommunikativ motivierten "Ökonomie des Diskurses".

     

    Quelle: Fachkatalog AVL
    Sprache: Deutsch
    Medientyp: Buch (Monographie)
    Format: Online
    Weitere Identifier:
    DDC Klassifikation: Philosophie und Psychologie (100)
    Schriftenreihe: Frankfurter Beiträge zur Germanistik ; 33
    Schlagworte: Abduktion <Logik>; Komik; Dummheit; Verstehen; Grenze <Philosophie>; Phänomen; Diskurs
    Bemerkung(en):

    Online-Ausg.:

  18. Die Geburt des Autors aus dem Geist der Herausgeberfiktion
    editoriale Rahmung im Roman um 1800: Wieland, Goethe, Brentano, Jean Paul und E.T.A. Hoffmann
    Autor: Wirth, Uwe
    Erschienen: 2008
    Verlag:  Fink, Paderborn

    Was ist ein Herausgeber? Wie verhalten sich Autorschaft und Herausgeberschaft zueinander? Welche Funktion hat der Herausgeber als diskursive Instanz im Rahmen und am Rahmen literarischer Texte? Diesen Fragen geht Wirths Untersuchung sowohl mit Blick... mehr

     

    Was ist ein Herausgeber? Wie verhalten sich Autorschaft und Herausgeberschaft zueinander? Welche Funktion hat der Herausgeber als diskursive Instanz im Rahmen und am Rahmen literarischer Texte? Diesen Fragen geht Wirths Untersuchung sowohl mit Blick auf die literaturwissenschaftlichen Ansätze zum Thema Autorschaft nach, als auch mit Blick auf die Literatur des Zeitraums 'um 1800', in dem sich der moderne Autorschafts-begriff entfaltet. Vor dem Hintergrund dieser Konstellation bleibt zu klären, welche Rolle der fiktive Heraus-geber bei der Genese moderner Autorschaft spielt, ja ob der emphatische Autorbegriff der Genieästhetik womöglich nur eine spezifische Transformation der Funktion Herausgeber ist. Im systematischen ersten Teil geht es darum, die Grundzüge eines allgemein wirksamen editorialen Dispositivs herauszuarbeiten, das sich im Rahmen als Arrangement des Textes und am Rahmen als Paratext, etwa als editorialer Kommentar, manifestiert. Die exemplarischen Analysen des zweiten Teils werden als verschiedene Formen der Interferenz von Autorfunktion und Herausgeberfunktion im Kontext der poetologischen Debatten der Zeit um 1800 analysiert. Besondere Aufmerksamkeit gilt dabei den Problemen der Schrift und des Schreibens, wie sie im Rahmen der "Schreib-Szenen" und der Editions-Szenen dargestellt werden.

     

    Quelle: Fachkatalog AVL
    Sprache: Deutsch
    Medientyp: Buch (Monographie)
    Format: Online
    Weitere Identifier:
    DDC Klassifikation: Literaturen germanischer Sprachen; Deutsche Literatur (830)
    Schriftenreihe: Trajekte
    Schlagworte: Roman; Textproduktion; Autorschaft; Digression; ˜Dasœ Wunderbare
    Weitere Schlagworte: Jean Paul (1763-1825); Werther
    Bemerkung(en):

    Online-Ausg.:

  19. Ironie und Komik
    Heines und Freuds Theorie der Dummheit
    Autor: Wirth, Uwe
    Erschienen: [2010]
    Verlag:  Kulturverl. Kadmos, Berlin

    "'Ironie haben wir nicht' – rief Nannerl, die schlanke Kellnerin, die in diesem Augenblick vorbeisprang, – 'aber jedes andre Bier können Sie doch haben.' Daß Nannerl die Ironie für eine Sorte Bier gehalten", fährt Heinrich Heine im dritt en Kapitel... mehr

    Zugang:
    Archivierung (kostenfrei)
    Verlag (kostenfrei)
    Titel im lokalen Katalog: https://hds.hebis.de/ubffm/Record/HEB336331843

     

    "'Ironie haben wir nicht' – rief Nannerl, die schlanke Kellnerin, die in diesem Augenblick vorbeisprang, – 'aber jedes andre Bier können Sie doch haben.' Daß Nannerl die Ironie für eine Sorte Bier gehalten", fährt Heinrich Heine im dritt en Kapitel seiner Reisebilder Von Münch en nach Genua fort, "war mir sehr leid, und damit sie sich in der Folge wenigstens keine solche Blöße mehr gebe, begann ich folgendermaßen zu dozieren: 'Schönes Nannerl, die Ironie iska Bier, sondern eine Erfindung der Berliner, der klügsten Leute von der Welt, die sich sehr ärgerten, daß sie zu spät auf die Welt gekommen sind, um das Pulver erfinden zu können, und die deshalb eine Erfindung zu machen suchten, die ebenso wichtig und eben denjenigen, die das Pulver nicht erfunden haben, sehr nützlich ist.'" Die Erfindung, die Heine hier anspricht, soll ein Mittel sein, das es erlaubt, Dummheit in Ironie zu verwandeln. In diesem Zusammenhang entfaltet Heine eine fiktive Genealogie der Dummheit, gefolgt von einer Genealogie der Strategien, wie sich Dummheit verhindern lässt – beides mit unverkennbar polemischem Unterton […]. Hatte man zunächst den Eindruck , das "rück wirkende Mittel", von dem Heine sprich t, sei ein Pharmakon, vielleicht auch eine Art Pulver, mit dem man die Dummheit wie eine lästige Migräne-Attacke neutralisieren kann, wird kurz darauf deutlich , dass das 'ganz einfache Mittel', das Heine im Sinn hat, ein sprachliches ist: Anstelle des Pulvers hat man in Berlin einen Sprechakt erfunden, mit dem sich jede Dummheit in Weisheit umgestalten lässt. Genau genommen handelt es sich bei diesem Sprechakt um ein Deklarativ. Deklarative Sprechakte begegnen uns häufig in der Kirche und im Krieg. So, wenn ein Priester sagt, "hiermit erkläre ich Euch zu Mann und Frau", oder wenn ein Präsident einem anderen Land den Krieg erklärt. […] Damit derartige deklarative Sprechakte gelingen, muss man – das gilt für alle bisher genannten Fälle – ein gewisses Maß an institutioneller Rückendeckung respektive ein gewisses Maß an Souveränität haben.

     

    Quelle: Fachkatalog AVL
    Sprache: Deutsch
    Medientyp: Aufsatz aus einem Sammelband
    Format: Online
    Weitere Identifier:
    Titel des übergeordneten Werkes: In: Heine und Freud; Berlin : Kulturverl. Kadmos, 2010; 2010, S. 177-190, 14; 358 S., 24 cm
    DDC Klassifikation: Literatur und Rhetorik (800)
    Bemerkung(en):

    Online-Ausg.:

  20. "Dilettantenarbeit"
    Virtuosität und performative Pfuscherei
    Autor: Wirth, Uwe
    Erschienen: 2011
    Verlag:  Königshausen und Neumann, Würzburg

    Im 48. Kapitel von Robert Musils "Mann ohne Eigenschaften" lesen wir folgende Beschreibung des deutschen Finanzmagnaten und 'Großschriftstellers' Paul Arnheim: "Die Ausflüge in Gebiete der Wissenschaften, die er unternahm, um seine allgemeinen... mehr

    Zugang:
    Archivierung (kostenfrei)
    Verlag (kostenfrei)
    Titel im lokalen Katalog: https://hds.hebis.de/ubffm/Record/HEB336354207

     

    Im 48. Kapitel von Robert Musils "Mann ohne Eigenschaften" lesen wir folgende Beschreibung des deutschen Finanzmagnaten und 'Großschriftstellers' Paul Arnheim: "Die Ausflüge in Gebiete der Wissenschaften, die er unternahm, um seine allgemeinen Auffassungen zu stützen, genügten freilich nicht immer den strengsten Anforderungen. Sie zeigten wohl ein spielendes Verfügen über eine große Belesenheit, aber der Fachmann fand unweigerlich in ihnen jene kleinen Unrichtigkeiten und Mißverständnisse, an denen man eine Dilettantenarbeit so genau erkennen kann, wie sich schon an der Naht ein Kleid, das von der Hausschneiderin gemacht ist, von einem unterscheiden läßt, das aus einem richtigen Atelier stammt. Nur darf man durchaus nicht glauben, daß das Fachleute hinderte, Arnheim zu bewundern." Auch wenn es so scheinen mag, als werde mit diesem Zitat der Rahmen der romantischen Schöpfungsästhetik gesprengt: Hier klingen einige Leitmotive nach, die 'um 1800' die Auseinandersetzung um den 'wahren Künstler' bestimmen. So könnte man fragen, ob der Großschriftsteller Arnheim in der zitierten Passage nicht nur als Dilettant, sondern auch als Virtuose markiert .wird. Als dilettantischer Nicht-Fachmann genügt er nicht immer den "strengsten Anforderungen", zeichnet sich aber durch ein "spielendes Verfügen" über sein angelesenes Wissen aus. Deutet der Umstand, dass ihn die Fachleute bewundern, darauf hin, dass Arnheims "spielendes Verfügen" als virtuose Verbindungsgabe Ansehen findet, auch wenn die Nahtstellen die Dilettantenarbeit erkennen lassen? Und warum wird die Dilettantenarbeit mit der Naht der Hausschneiderin in Analogie gesetzt? Ganz abgesehen davon, dass mit der Maßschneiderei generell das Problem der Angemessenheit aufgeworfen wird: Warum sollte die Hausschneiderin schlechter nähen als das richtige Atelier?

     

    Quelle: Fachkatalog AVL
    Sprache: Deutsch
    Medientyp: Aufsatz aus einem Sammelband
    Format: Online
    Weitere Identifier:
    Titel des übergeordneten Werkes: In: Genie - Virtuose - Dilettant; Würzburg : Königshausen & Neumann, 2011; 2011, S. 277-288, 12; 300 S., [7] Bl., Ill.
    DDC Klassifikation: Literatur und Rhetorik (800)
    Bemerkung(en):

    Online-Ausg.:

  21. Was zeigt sich, wenn man Literatur zeigt?
    Autor: Wirth, Uwe
    Erschienen: 2011
    Verlag:  Wallstein, Göttingen

    "Alle Museen, nur nicht die Kunstmuseen, sind Friedhöfe der Dinge", schreibt Boris Groys in seinem Buch 'Logik der Sammlung', denn was in Museen gesammelt wird, "ist seiner Lebensfunktion beraubt, also tot. Das Leben des Kunstwerks beginnt dagegen... mehr

    Zugang:
    Archivierung (kostenfrei)
    Verlag (kostenfrei)
    Titel im lokalen Katalog: https://hds.hebis.de/ubffm/Record/HEB336981961

     

    "Alle Museen, nur nicht die Kunstmuseen, sind Friedhöfe der Dinge", schreibt Boris Groys in seinem Buch 'Logik der Sammlung', denn was in Museen gesammelt wird, "ist seiner Lebensfunktion beraubt, also tot. Das Leben des Kunstwerks beginnt dagegen erst im Museum". Doch gilt dies auch für das literarische Kunstwerk? Offensichtlich nicht. Literarische Kunstwerke muss man lesend erfassen: unter einem Baum sitzend, auf einem Sofa liegend, im Stehen, während man auf den Bus wartet. Literatur kann man nicht betrachten wie ein Bild, wie eine Skulptur – sie besitzt als ein Objekt, das sich erst im Vollzug von Leseakten konstituiert, zunächst einmal überhaupt keinen Bildcharakter und mithin überhaupt keinen Ausstellungswert: Ein Buch, das man nur anschaut, bleibt tot. Erst wenn man es aufschlägt, darin blättert, darin liest, wird es lebendig. Mit einem Wort: Bei einem Text gibt es nichts zu sehen! Ein Umstand, der auch von einigen Ausstellungsmacherinnen schmerzlich bemerkt wird. [...] Umso dringlicher stellt sich die Frage, wie sich Literatur – sei es in Form von Büchern, sei es in Form von Texten, die vor, nach oder neben der Buchwerdung von Literatur existieren - im musealen Bühnenrahmen in Szene setzen lässt: Wie kann das Museum zu einem "Schauplatz" von Literatur werden? Was zeigt man, wenn man 'Literatur' zeigt – und was zeigt sich im Rahmen dieser "Schau"?

     

    Quelle: Fachkatalog AVL
    Sprache: Deutsch
    Medientyp: Aufsatz aus einem Sammelband
    Format: Online
    Weitere Identifier:
    Titel des übergeordneten Werkes: In: Wort-Räume, Zeichen-Wechsel, Augen-Poesie; Göttingen : Wallstein, 2011; 2011, S. 53-64, 12; 349 S., Ill., graph. Darst.
    DDC Klassifikation: Literatur und Rhetorik (800)
    Bemerkung(en):

    Online-Ausg.:

  22. Zitieren, pfropfen, exzerpieren
    Autor: Wirth, Uwe
    Erschienen: 2012
    Verlag:  Fink, Paderborn

    "Was wäre ein Zeichen, das nicht zitiert werden könnte?", fragt Jacques Derrida in seinem 1972 erschienen Aufsatz 'Signature evenement contexte', um kurz darauf festzustellen: "Jedes Zeichen, sprachlich oder nicht, gesprochen oder geschrieben (im... mehr

    Zugang:
    Archivierung (kostenfrei)
    Verlag (kostenfrei)
    Titel im lokalen Katalog: https://hds.hebis.de/ubffm/Record/HEB336983344

     

    "Was wäre ein Zeichen, das nicht zitiert werden könnte?", fragt Jacques Derrida in seinem 1972 erschienen Aufsatz 'Signature evenement contexte', um kurz darauf festzustellen: "Jedes Zeichen, sprachlich oder nicht, gesprochen oder geschrieben (im geläufigen Sinn dieser Opposition), als kleine oder große Einheit, kann zitiert – in Anführungszeichen gesetzt – werden; von dort aus kann es mit jedem gegebenen Kontext brechen und auf absolut nicht sättigbare Weise unendlich viele neue Kontexte zeugen." Zitieren wird hier als eine Bewegung des Herausnehmens aus einem Kontext und Einfügens in einen anderen Kontext beschrieben - und für diese doppelte Geste, die dem Akt des Zitierens zugrunde liegt, verwendet Derrida die Metapher der Pfropfung: "Auf dieser Möglichkeit möchte ich bestehen", heißt es in 'Signatur Ereignis Kontext': der "Möglichkeit des Herausnehmens und des zitathaften Aufpfropfens [greffe citationelle], die zur Struktur jedes gesprochenen oder geschriebenen Zeichens gehört". Damit wird die Pfropfung zu einer Figuration, zu einer Verkörperung dessen, was im Akt des Zitierens und durch den Akt des Zitierens geschieht, wobei den Anführungszeichen eine besondere Funktion zukommt: Sie signalisieren, dass das Zeichen oder die Zeichenkette, die zwischen Anführungszeichen gesetzt wurden, anders interpretiert werden soll als sie bisher interpretiert wurde. Anführungszeichen signalisieren also einen Wechsel des "Deutungsrahmens". Das gilt für einfache Anführungszeichen, die eine ironische Distanzierung signalisieren ebenso wie für die doppelten Anführungszeichen. Die doppelten Anführungszeichen zeigen nicht nur einen Wechsel des Deutungsrahmens an, sondern sie zeigen auch an, dass das, was zwischen die doppelten Anführungszeichen gesetzt wurde, nicht von dem stammt, der spricht oder schreibt. Sie zeigen ein 'von jemand anderem' an: sei es, um diesem anderen damit die Ehre der Urheberschaft zu geben und damit zugleich sein Copyright zu respektieren; sei es, um dem anderen die Verantwortung für das, was zwischen den Anführungszeichen steht, zuzuschreiben. Insofern zeigen doppelte Anführungszeichen zugleich die Distanz und die Differenz zwischen zitierendem Subjekt und zitiertem Subjekt an.

     

    Quelle: Fachkatalog AVL
    Sprache: Deutsch
    Medientyp: Aufsatz aus einem Sammelband
    Format: Online
    Weitere Identifier:
    Titel des übergeordneten Werkes: In: Kreativität des Findens - Figurationen des Zitats; Paderborn : Fink, 2012; 2012, S. 79-98, 20; 340 S., Ill., graph. Darst.
    DDC Klassifikation: Literatur und Rhetorik (800)
    Bemerkung(en):

    Online-Ausg.:

  23. Zwischenräumliche Bewegungspraktiken
    Autor: Wirth, Uwe
    Erschienen: 2012
    Verlag:  Kulturverl. Kadmos, Berlin

    Seit dem sogenannten 'spatial turn' hat die Reflexion unterschiedlicher Raumkonzepte in den Kulturwissenschaften Hochkonjunktur. Dabei wird immer wieder auf einen Aspekt verwiesen, der gleichwohl merkwürdig randständig bleibt: der Zwischenraum als... mehr

    Zugang:
    Archivierung (kostenfrei)
    Verlag (kostenfrei)
    Titel im lokalen Katalog: https://hds.hebis.de/ubffm/Record/HEB336994338

     

    Seit dem sogenannten 'spatial turn' hat die Reflexion unterschiedlicher Raumkonzepte in den Kulturwissenschaften Hochkonjunktur. Dabei wird immer wieder auf einen Aspekt verwiesen, der gleichwohl merkwürdig randständig bleibt: der Zwischenraum als materielle oder imaginäre Grenze. Sei es die häusliche Schwelle (Bachelard) oder der Schwellenritus (van Gennep), der postkoloniale 'in-between-space' (Bhabha), die paratextuelle 'zone intermediaire' (Genette) oder eine assoziative Ikonologie des Zwischenraums (Warburg). All diese Aspekte verweisen auf ein besonderes Feld von Praktiken im Raum, die in einem Zwischenbereich stattfinden, nämlich die Bewegungen im Zwischenraum. Ausgehend von den Hypothesen, dass erstens Räumlichkeit durch Bewegungen im Raum konstituiert und zweitens durch Zwischenräumlichkeit definiert wird, stellen sich die folgenden Fragen: Wie bewegt man sich im 'Dazwischen'? Gibt es spezifische 'zwischenräumliche Bewegungspraktiken' – und wie wirken sich diese sowohl auf die Konstitution des Raums als auch auf die Repräsentation des Zwischenraums aus?

     

    Quelle: Fachkatalog AVL
    Sprache: Deutsch
    Medientyp: Aufsatz aus einem Sammelband
    Format: Online
    Weitere Identifier:
    Titel des übergeordneten Werkes: In: Bewegen im Zwischenraum; Berlin : Kulturverl. Kadmos, 2012; 2012, S. 7-34, 28; 405 S., Ill., graph. Darst.
    DDC Klassifikation: Literatur und Rhetorik (800)
    Schlagworte: Künste; Raum <Motiv>; Bewegung <Motiv>; Performativität <Kulturwissenschaften>; Deutsch; Literatur
    Bemerkung(en):

    Online-Ausg.:

  24. Logik der Streichung
    Autor: Wirth, Uwe
    Erschienen: 2011
    Verlag:  Wallstein [u.a.], Göttingen

    Was meinen wir eigentlich, wenn wir sagen: Ein Wort, ein Satz, ein Abschnitt, eine Seite wurde gestrichen. Was ist, mit anderen Worten, das Synonym dessen, was wir als Streichen bezeichnen? Es gibt verschiedene Möglichkeiten: Man kann das Streichen... mehr

    Zugang:
    Archivierung (kostenfrei)
    Verlag (kostenfrei)
    Titel im lokalen Katalog: https://hds.hebis.de/ubffm/Record/HEB336931085

     

    Was meinen wir eigentlich, wenn wir sagen: Ein Wort, ein Satz, ein Abschnitt, eine Seite wurde gestrichen. Was ist, mit anderen Worten, das Synonym dessen, was wir als Streichen bezeichnen? Es gibt verschiedene Möglichkeiten: Man kann das Streichen als ein Löschen, als ein Tilgen begreifen. Oder aber als Spur eines korrigierenden Überarbeitens: eines Umschreibens im Sinne des Ersetzens und Kürzens, aber auch im Sinne eines Überschreibens. Schreiben hat den Charakter eines intentionalen Aktes – es setzt die willentliche Entscheidung zur Produktion und zur Positionierung einer Buchstabenfolge voraus. Auch das Streichen hat den Charakter eines intentionalen Aktes – nämlich die bereits produzierten Buchstabenfolgen willentlich zu verneinen, sie zu verwerfen. Almuth Gresillon spricht im Kapitel "La rature " ihres Buchs "La mise en ceuvre" von der "existence double", die der graphischen Materialitat der Streichung einen ambivalenten Charakter verleiht. Diese doppelte Existenz der Streichung - worin besteht sie? Erstens: Streichungen hinterlassen sichtbare Spuren auf dem Papier. Zweitens: Schreibspuren werden durch eine Streichung nicht annulliert.

     

    Quelle: Fachkatalog AVL
    Sprache: Deutsch
    Medientyp: Aufsatz aus einem Sammelband
    Format: Online
    Weitere Identifier:
    Titel des übergeordneten Werkes: In: Schreiben und Streichen; Göttingen : Wallstein ˜[u.a.], œ2011; 2011, S. 23-45, 23; 360 S., Ill.
    DDC Klassifikation: Literatur und Rhetorik (800)
    Bemerkung(en):

    Online-Ausg.:

  25. Komik
    ein interdisziplinäres Handbuch
    Erschienen: 2017
    Verlag:  J.B. Metzler, Stuttgart ; ProQuest, [Ann Arbor, Michigan]

    Titel im lokalen Katalog: https://hds.hebis.de/ubffm/Record/HEB400563568
    Standort Universität Frankfurt, Elektronische Ressourcen
    Signatur: /
    Ausleihmöglichkeit: keine Fernleihe
    Hinweise zum Inhalt
    Quelle: Fachkatalog AVL
    Beteiligt: Wirth, Uwe (Herausgeber); Paganini, Julia (Mitwirkender)
    Sprache: Deutsch
    Medientyp: Ebook
    Format: Online
    ISBN: 9783476053916
    RVK Klassifikation: EC 3940
    DDC Klassifikation: Künste; Bildende und angewandte Kunst (700)
    Schlagworte: Komik; Humor; Interdisziplinäre Forschung; Kulturwissenschaften; Literaturtheorie; Medizin; Philosophie; Linguistik; Soziologie; Hirnforschung; Geschlechterforschung
    Umfang: 1 Online-Ressource (X, 415 Seiten), Illustrationen