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  1. Flaubert cinéaste - Die "filmische Schreibweise" im Romanwerk Flauberts ; Flaubert cinéaste - The "cinematographic writing" in Flaubert's prose
    Autor*in: Willis, Jakob
    Erschienen: 2012
    Verlag:  Albert-Ludwigs-Universität Freiburg

    Gustave Flaubert gilt unbestritten als ein maßgeblicher Wegbereiter moderner Erzählformen. Nur am Rande wurde jedoch erkannt, dass sein Werk – obgleich vor der Geburtsstunde des Kinos 1895 entstanden – bereits von einer "filmischen" Ästhetik geprägt... mehr

     

    Gustave Flaubert gilt unbestritten als ein maßgeblicher Wegbereiter moderner Erzählformen. Nur am Rande wurde jedoch erkannt, dass sein Werk – obgleich vor der Geburtsstunde des Kinos 1895 entstanden – bereits von einer "filmischen" Ästhetik geprägt ist. Ausgehend von der Annahme, dass es sich bei dem intermedialen Konvergenzphänomen einer "filmischen Schreibweise" in seinem Romanwerk um keinen Zufall handelt, vielmehr Letztere als literarischer Ausdruck eines sich in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts formierenden Wahrnehmungsdispositivs verstanden werden muss, auf das wenig später dann auch die Kinematografie als Kunst der bewegten Bilder reagiert, erklärt diese Arbeit eine erste systematische Bestimmung des Zusammenhangs zu ihrem Desiderat. Den methodologischen Ansprüchen einer rezeptionsästhetischen Aktualisierung und einer produktionsästhetischen Rekonstruktion Rechnung tragend, ergibt sich eine dreiteilige Struktur: In einem ersten Schritt wird durch einen primär semiotischen Vergleich der Medien Roman und Spielfilm eine strukturelle Grundlage für die Bestimmung einer "filmischen Schreibweise" erarbeitet, die in einem zweiten Schritt dann in weiten Teilen des Romanwerks Flauberts anhand der Leitprinzipien der Visualität und Dynamisierung textanalytisch nachgewiesen wird. In einem dritten Schritt schließlich rückt mit dem kulturgeschichtlichen Kontext der anbrechenden Moderne ein in diesem Sinne kaum erforschtes tertium comparationis der literarischen Innovationen Flauberts und der Genese des Kinos in den Blick.

     

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    Quelle: BASE Fachausschnitt AVL
    Sprache: Deutsch
    Medientyp: Unbestimmt
    Format: Online
    DDC Klassifikation: Literaturen romanischer Sprachen; Französische Literatur (840)
    Schlagworte: Flaubert; Roman; Film; Medien; Intermedialität; Ästhetik; Semiotik; Erzähltheorie; Moderne; Online-Ressource
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  2. A Black Forest tale in the Illustrated London News: Berthold Auerbach’s ‘The Professor’s Lady’ as a case of medial and cultural translation
    Erschienen: 2018
    Verlag:  Albert-Ludwigs-Universität Freiburg

    This article traces the medial translation of ‘Die Frau Professorin’, one of Bertold Auerbachʼs most popular Black Forest Tales. When Mary Howitt translated the tale into English, it not only moved into a new cultural context, but also into a new... mehr

     

    This article traces the medial translation of ‘Die Frau Professorin’, one of Bertold Auerbachʼs most popular Black Forest Tales. When Mary Howitt translated the tale into English, it not only moved into a new cultural context, but also into a new medium: The Illustrated London News was a weekly periodical in which Auerbachʼs tale was significantly reframed for a metropolitan British readership.

     

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  3. K. migiriert: mediale Migration der Werke Kafkas in Kolumbien ; K. migrates: medial migration of Kafka's works in Colombia
    Erschienen: 2008
    Verlag:  Albert-Ludwigs-Universität Freiburg

    Werke Kafkas wandern durch die Medien in andere mediale Produkte. Um diese These zu erläutern, wurden Beispiele aus kolumbianischen Kafka-Bearbeitungen herangezogen. Es gibt zahlreiche Kafka-Bearbeitungen aus Kolumbien: Nicht nur Übersetzungen und... mehr

     

    Werke Kafkas wandern durch die Medien in andere mediale Produkte. Um diese These zu erläutern, wurden Beispiele aus kolumbianischen Kafka-Bearbeitungen herangezogen. Es gibt zahlreiche Kafka-Bearbeitungen aus Kolumbien: Nicht nur Übersetzungen und Literaturkritische und -wissenschaftliche Arbeiten, sondern auch musikalische und theatralische Inszenierungen, Filme, Hörbücher, Zeichnungen, Gemälde und literarische Bearbeitungen. Schon in der Literatur Kolumbiens hat die Auseinandersetzung mit Werken Kafkas einen hohen Stellenwert: Durch die Lektüre Kafkas sind eine Gattung und zwei literarische Strömungen entstanden. Kafka gilt in Kolumbien als einer der Väter der micro-cuentos. Außerdem geht auf ihn der realismo mágico zurück und die reciente literatura de la violencia bedient sich Kafkascher Elemente. Kafka-Bearbeitungen gehören zur medialen Migration der Werke Kafkas in Kolumbien. Sie sind ihr kolumbianisches Fortleben. Darstellungsmodi, Wahrnehmungen und Denkweisen Kafkas werden in den kolumbianischen Kafka-Bearbeitungen transformiert: 1) Sie werden an ein neues Publikum re- adressiert, 2) sie werden nach aktuellen Tatsachen neu verschlüsselt und 3) sie werden in lokale Diskurse eingebettet. Die Kultur bleibt nicht statisch. Die Kultur transformiert sich ständig, weil die Kultur an sich einen medialen Charakter besitzt. Kulturgüter werden in Medien hergestellt, prozessiert, verkettet und verwandelt, wie Walter Benjamins und Ludwig Jägers es formuliert haben. Medien aller Art haben Zugriff auf die Materialität und auf die Semantik kultureller Produkte. Dadurch entsteht eine kreative Dynamik für die konstante Aktualisierung der Kultur. Diese Dynamik wurde hier mediale Migration der Kultur genannt. Dieser Begriff bezieht sich auf die vielfältigen Bearbeitungen der Werke Kafkas in Kolumbien. Dabei handelt sich nicht ausschließlich um die empirische Rekonstruktion der Kafka-Rezeption, nämlich wann und von wem Werke Kafkas gelesen wurden, sondern vor allem um die daraus resultierende kulturelle Aneignung. Kolumbianer und Kolumbianerinnen sind keine reinen Konsumenten von Werken Kafkas; sie haben sich Werke Kafkas zu Eigen gemacht. Die Aneignungsperspektive der Arbeit betont das aktive Handeln und die Kreativität der Kafka-Bearbeiter. Die kulturelle Appropriation unterscheidet sich von der passiven Rezeption, indem Kafka-Bearbeitungen absichtlich die Semantik, die Ästhetik und die soziale Funktion der Werke Kafkas verändern. In den kolumbianischen Kafka-Bearbeitungen wird das Werk Kafkas mit ihm unbekannten Gattungen, Diskursen und Medien verkettet. Doch Werke Kafkas beeinflussen gleichzeitig auch das Verständnis des kolumbianischen Verhängnisses. Schriftsteller, Künstler und Wissenschaftler finden in Werken Kafkas eine Wirklichkeit dargestellt, die sich leicht auf die schwierige politische Lage Kolumbiens übertragen lässt. Kafkas Darstellungen von Justiz ermöglichen für Kolumbianer eine plausible Interpretation des kolumbianischen Bürgerkrieges. In diesem Sinne ist die Identität Kolumbiens auch eine ergänzende semantische Erfindung der kolumbianischen „kafkólogos“ d. h. der europaorientierten Eliten, die für Kafka einen kulturellen Wert in Kolumbien etabliert haben. Kolumbianer und Kolumbianerinnen sind nicht unmittelbar „kafkianos“, wie die kolumbianischen „kafkólogos“ stolz proklamiert haben. Man kann wohl danach fragen, warum Kafka ein Schlüsselwort der kolumbianischen Eliten geworden ist? Denkweisen und Wahrnehmungen Kafkas spielen eine große Rolle in der medialen Konstruktion der heutigen kolumbianischen Mentalität. Die andere Seite jener medialen Migration der Werke Kafkas ist die Kolumbianisierung. Werke Kafkas (Bücher, Bildzeugnisse und Zeichnungen) werden mit Freiheit und Frechheit medial neu gestaltet. Kolumbianisierung heißt kulturelle Aneignung. Kafka-Bearbeitungen werden deshalb unter dem Begriff der medialen Anverwandlungen verstanden. Eine mediale Anverwandlung ist kein bloß technisches Verfahren. Sie bezieht sich auf die von Benjamin angesprochene Verkettung der Kultur. Es handelt sich, wie gezeigt wird, um ein Zusammenwirken von Symbolsystemen, Apparaturen und Diskursen aller Epochen. Diese Verkettung der Kultur ermöglicht, dass alle Kulturgüter der Vergangenheit aufrufbar, prozessierbar und aktualisierbar werden. Wenn die Medien Erscheinungs- und Verfahrensort der Kultur sind, wie Benjamin und Jäger behaupten, dann sind Kafka-Bearbeitungen mediale Erfindungen, die Werke Kafkas semantisch aufladen und neu erfinden. Die Kolumbianisierung der Werke Kafkas ist die mediale Konstruktion eines neuen Kafkas. ; La obras de Kafka migran a través de los medios a otros productos mediales. Para explicar esta tesis, fueron extractados algunos ejemplos de las Bearbeitungen (transformaciones) de las obras de Kafka en Colombia. Existen numerosas transformaciones de Kafka, no sólo traducciones y estudios críticos, sino también ediciones universitarias, escenificaciones, composiciones musicales, películas, audiolibros, dibujos, pinturas y obras literarias. En la literatura colombiana Kafka ocupa un lugar de privilegio. Gracias a la lectura de sus obras surgieron dos corrientes literarias y se consolidó un nuevo género. Kafka es uno de los grandes impulsores del micro-cuento. El realismo mágico retoma parte de Kafka y la reciente literatura de la violencia se sirve de elementos kafkianos. La transformaciones de la obra de Kafka en Colombia pertenecen a un fenómeno denominado migración medial de la cultura. Ellas representan una continuación colombiana de lo kafkiano. Las percepciones, los modos de representación y las formas de pensamiento subyacentes a las obras de Kafka se transforman en obras kafkiano-colombianas, a partir de procesos culturalres complejos: 1) o bien son direccionadas a un nuevo público, 2) o bien son cifradas a partir de hechos actuales, 3) o bien son inscritas en discursos locales. La cultura no permanece estática. La cultura se transforma constantemene gracias a los medios, pues ella en sí misma posee un carácter medial. Según la teoría de la cultura formulada por Walter Benjamin y por Ludwig Jäger los bienes culturales han sido producidos, procesados, enlazados y transformados en los medios. Por ese motivo todos los medios tienen acceso a la materialidad y a la semántica de los bienes culturales. Así surge una dinámica creativa propia de la actualización cultural. Esa dinámica ha sido llamada migración medial de la cultura. Este concepto se refiere en especial a las diversas transformaciones de las obras de Kafka en Colombia y no se ocupa exclusivamente de la reconstrucción empírica de la recepción, es decir cuándo y quiénes leyeron las obras de Kafka, sino en especial de la apropiación semántica, estética y política que resulta de ese proceso. Colombianas y colombianos no son simplemente consumidores de Kafka, ellos se apropian de sus obras y las transforman. Esta perspectiva de la apropiación resalta el papel activo y creativo de los continuadores de Kafka. La apropiación cultural se diferencia de la teoría de la recepción precisamente porque estudia la manera en que los continuadores de Kafka cambian intencionalmente la semantica, la estética y las funciones sociales de las obras de Kafka. En las obras de los colombianos Kafka aparece ligado a géneros, discursos y medios nuevos. Y al mismo tiempo este autor influye en la comprensión actual de la sociedad colombiana. Escritores, artistas y científicos sociales encuentran en las obras de Kafka una representación de la realidad, que con relativa facilidad se puede trasladar a la difícil situación política del país. La representación kafkiana de la justicia les permite a los colombianos hacerse a una imagen del país. En este sentido la identidad colombiana es en parte una invención semántica adicional de los kafkólogos colombianos, es decir, de las élites culturales de izquierda orientadas a Europa que le han atribuido a Kafka un valor cultural. Colombianas y colombianos no son “kafkianos” por naturaleza, como lo proclaman orgullosamente los kafkólogos. Pero es importante preguntarse por qué Kafka se ha convertido en una palabra clave de las élites colombianas. Los modos de percepción y de pensamiento de las obras de Kafka juegan un papel muy importante en la construcción medial de la mentalidad colombiana de los últimos tiempos. El otro lado de esa migración medial es la colombianización de Kafka. Las obras de Kafka (sus libros, fotografías y dibujos) han sido transformadas con libertad y descaro en nuevos productos mediales. Esa colombianización es justamente parte de la apropiación medial. Las transformaciones de Kafka se entienden aquí bajo la categoría de mediale Anverwandlungen (apropiación medial). Una mediale Anverwandlung no es resultado de un procedimiento técnico. Ella se refiere a esa complejidad cultural que Walter Benjamin denominó concatenación de la cultura. Se trata, como se intenta explicar en esta tesis, de un efecto conjunto entre sistemas simbólicos, aparatos y discursos de todas las épocas. Esa concatenación de la cultura hace posible que los bienes culturales del pasado se puedan emplear, procesar y actualizar. Si es cierto que los medios son el lugar de aparcición y de procesamiento semántico de la cultura, entonces, como Benjamin y Jäger afirman, también las tranformaciones de las obras de Kafka son invenciones mediales que de una forma propia crean una nueva semántica para Kafka.

     

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    Quelle: BASE Fachausschnitt AVL
    Sprache: Deutsch
    Medientyp: Dissertation
    Format: Online
    DDC Klassifikation: Literatur und Rhetorik (800)
    Schlagworte: Kafka; Rezeption; Kolumbien; Intermedialität; Rezeptionsästhetik; Online-Ressource
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  4. 'Kunst ist Gabe und nicht Wiedergabe' : amimetische Gestaltungstendenzen in der expressionistischen Lyrik am Beispiel August Stramms und Otto Nebels als Niederschlag europäischer Kunstströmungen im frühen 20. Jahrhundert
    Autor*in: Volkova, Anna
    Erschienen: 2002
    Verlag:  Albert-Ludwigs-Universität Freiburg

    Das amimetische Darstellungsprinzip, das am Anfang des 20. Jahrhunderts vor allem in der bildenden Kunst seinen Ausdruck fand, wird in dieser Arbeit für den poetischen Bereich untersucht. Es wird der Frage nachgegangen, ob es in der Dichtung... mehr

     

    Das amimetische Darstellungsprinzip, das am Anfang des 20. Jahrhunderts vor allem in der bildenden Kunst seinen Ausdruck fand, wird in dieser Arbeit für den poetischen Bereich untersucht. Es wird der Frage nachgegangen, ob es in der Dichtung Gestaltungscharakteristika gibt, welche es erlauben würden, ihre Darstellungsweise analog zur malerischen als ‚amimetisch‘ oder gar als ‚abstrakt‘ zu bezeichnen. Angesichts der verschiedenen medialen Natur beider Künste wird überlegt, was als sprachliches Äquivalent zu amimetischen und abstrakten bildnerischen Schaffensmethoden anzusehen ist und ob sich entsprechende Verfahren in der dichterischen Praxis feststellen lassen. Ein besonderes Augenmerk gilt dabei der Differenzierung zwischen einer amimetischen und einer abstrakten künstlerischen Darstellungsart, indem einerseits ihre stilistischen Gemeinsamkeiten, andererseits ihre jeweils spezifischen Unterscheidungsmerkmale ermittelt werden. Die für eine amimetische malerische Schaffensweise konstitutiven Verfahren werden an ausgewählten repräsentativen Bildbeispielen durch die Analyse strukturell-technischer Aspekte des Gestaltungsaktes aufgezeigt. Im Mittelpunkt der Untersuchung stehen die angewandten Stilmittel sowie die Art ihrer formalen Handhabung im bildnerischen Werk. Die vergleichende Heranziehung dichterischer Schaffenspraktiken und ihre Befragung auf analoge gestalterische Züge erfolgt ebenso an konkreten poetischen Texten in einer genauen Stilanalyse aller sprachlichen Ebenen. Der Frage, welche Elemente einer amimetischen Malpraxis in der Dichtung verwirklicht wurden sowie auf welche Weise dies geschah, nähert sich diese Studie auf zweierlei Wegen. Zum einen kommen poetologische Äußerungen einiger expressionistischer Dichtungstheoretiker des „Sturm“-Kreises in den Blick, zum anderen werden ausgewählte Werke der expressionistischen Dichter August Stramm und Otto Nebel auf ihre Entsprechungen zu Verfahren der amimetischen Malerei untersucht.

     

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    Quelle: BASE Fachausschnitt AVL
    Sprache: Deutsch
    Medientyp: Dissertation
    Format: Online
    DDC Klassifikation: Literaturen germanischer Sprachen; Deutsche Literatur (830)
    Schlagworte: Abstrakte Dichtung; Expressionismus; Intermedialität; Online-Ressource
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  5. Intermedialidad en la vanguardia alemana y espanola: Carl Einstein y Cesar Arconada ; Intermediality in German and Spanish Avant-garde: Carl Einstein and Cesar Arconada ; Intermedialitaet in der deutschen und spanischen Avantgarde: Carl Einstein und Cesar Arconada
    Erschienen: 2011
    Verlag:  Albert-Ludwigs-Universität Freiburg

    El objeto de esta tesis doctoral es la literatura de principios del siglo XX en Espana y Alemania, concretamente la literatura de las vanguardias. En este trabajo se explora el papel de los medios en la nueva definicion de la discursividad y el medio... mehr

     

    El objeto de esta tesis doctoral es la literatura de principios del siglo XX en Espana y Alemania, concretamente la literatura de las vanguardias. En este trabajo se explora el papel de los medios en la nueva definicion de la discursividad y el medio literario, el desarrollo de un nuevo discurso Y nuevas formas poeticas y la estagnación del proyecto vanguardia hacia una literatura realista. Para tratar estas cuestiones el trabajo aborda la obra de dos autores de dicha epoca cuya obra literaria se encuentra marcada por la influencia de la pintura, el cine y la música. Carl Einstein m(1885-1940) y Cesar Arconada (1898-1964) son dos claros ejemplos de un cambio de paradigma radical en la literatura que marca la literatura del protoexpresionismo y expresionismo aleman y las corrientes espanolas del ultraismo, el creacionismo y posteriormente el surrealismo. El analisis del "Bebuquin oder die Dilettanten des Wunders" de Carl Einstein y de las "novelas cinematograficas" de Arconada busca los fundamentos ideologicos y formales de esta nueva literatura, que se apoya en las nuevas formas de percepción y expresion del cubismo y el cine para reescribirse. Conceptos como el movimiento, la alucinacion, la luz, la visualidad, la subjetividad y la pureza de las formas juegan un papel determinante en estas novelas, cuyos personajes se encuentran profundamente ligados al mundo de las artes y por ende aparecen como seres irreales entre mundos de percepcion distintos. Centrándose en el estudio de una forma de escritura polimórfica y sinestetica, este trabajo ayuda a entender los fundamentos de la vanguardia y una epoca capital de la literatura en un momento de ruptura absoluta con la tradicion. La obra de los dos autores mencionados, aunque singular y particular, sirve a su vez de ejemplo de esta nueva voluntad estética. ; My thesis is concerned with German and Spanish Avant-garde literature at the beginning of the 20th century. My main concern is the role of the visual media with regard to the new definition of discoursivity and literature in the corpus; I analyze the evolution of a new poetic discourse with new poetic forms and how the stagnation of the Avant-garde on the way towards realistic literature was overcome. My thesis focuses on two Avant-garde authors whose writings have been influenced heavily by graphic arts, by cinema, and music. Carl Einstein (1885 – 1940) and Cesar Arconada (1898 – 1964) are two examples of a radical change of paradigm in literature, which defines early expressionism and expressionism in Germany as well as the Ultraismo, Creacionismo and later the Surrealismo in Spain. The analysis of Carl Einstein‘s "Bebuquin oder die Dilettanten des Wunders" and Cesar Arconada‘s "novelas cinematograficas" pursues the ideological and formal foundations of an innovative literature based on new cinematographic forms of perception and expression. Concepts like motion, light, visualization, subjectivity, and purity of forms are of great importance to these works, whose figures cannot be distinguished from the world of art and media surrounding them. By exploring this polymorphic and synaesthetic pieces of art my thesis contributes to an intensified understanding of the Avant-garde movement and its importance for the literature of its time. The works of both authors, although genuine and unique, are significant witnesses to the era and its intellectual complexity.

     

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    Quelle: BASE Fachausschnitt AVL
    Sprache: Spanisch
    Medientyp: Dissertation
    Format: Online
    DDC Klassifikation: Literaturen germanischer Sprachen; Deutsche Literatur (830)
    Schlagworte: Deutsch; Spanisch; Avantgardeliteratur; Prosa; Intermedialität; Online-Ressource
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  6. Superhelden
    Erschienen: 2018

    Das entscheidende Merkmal des Superheldentums ist seine Fiktionalität: Superheldinnen und Superhelden fallen durch ihren phantastischen Charakter aus den welthaltigen Registern des Heldentums heraus. Der Einsatz ihrer meist wunderbaren Fähigkeiten,... mehr

     

    Das entscheidende Merkmal des Superheldentums ist seine Fiktionalität: Superheldinnen und Superhelden fallen durch ihren phantastischen Charakter aus den welthaltigen Registern des Heldentums heraus. Der Einsatz ihrer meist wunderbaren Fähigkeiten, namentlich: ihrer Superkräfte, die sie von anderen Menschen unterscheiden und sie den Rastern der Normalisierungsschemata entziehen, wird deshalb auch in den meisten Fällen als visuelle Ausnahmestelle inszeniert – sei es im Comic, im Film, in der Fernsehserie oder im Computer- und Videospiel.

     

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    Quelle: BASE Fachausschnitt AVL
    Sprache: Deutsch
    Medientyp: Aufsatz aus einer Zeitschrift
    Format: Online
    DDC Klassifikation: Literatur und Rhetorik (800); Künste; Bildende und angewandte Kunst (700); Geschichte und Geografie (900)
    Schlagworte: Superheld; Übermensch; Körper; Verkleidung; Fiktion; Fantasie; Mythologie; Erzähltheorie; Intermedialität; Comic; Pop-Kultur
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