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  1. Distanz
    Verlag:  Universitätsbibliothek Johann Christian Senckenberg, Frankfurt am Main

    'Distanz' ist ein interdisziplinärer Begriff. Anders als wissenschaftliche Allgemeinbegriffe wie 'System', 'Form' oder 'Interaktion' haben interdisziplinäre Begriffe spezielle Bedeutungen in den Wissenschaften, in denen sie erscheinen. Sie sind... mehr

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    Archivierung (kostenfrei)
    Titel im lokalen Katalog: https://hds.hebis.de/ubffm/Record/HEB399791469
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    'Distanz' ist ein interdisziplinärer Begriff. Anders als wissenschaftliche Allgemeinbegriffe wie 'System', 'Form' oder 'Interaktion' haben interdisziplinäre Begriffe spezielle Bedeutungen in den Wissenschaften, in denen sie erscheinen. Sie sind Begriffe mit theoretischem Gewicht, mit deren Hilfe für eine Disziplin zentrale Verhältnisse zum Ausdruck gebracht werden können. Dies gilt für 'Distanz' gewiss. Kaum eine Theorie der sozialen Beziehungen, des ästhetischen Produzierens und Konsumierens oder der Sonderstellung des Menschen unter den Lebewesen, die ohne diesen Begriff auskommen könnte. Und doch sind es jeweils andere Aspekte und Schwerpunkte, die in den verschiedenen Disziplinen in dem Begriff gesetzt sind. Weil 'Distanz' in verschiedenen Disziplinen nicht nur spezifische Verhältnisse auf den Begriff bringt, sondern grundsätzliche Aspekte des Ansatzes der Disziplinen betrifft, kann er als ein multipler Grundlegungsbegriff verstanden werden.

     

    Quelle: Fachkatalog AVL
    Sprache: Deutsch
    Medientyp: Aufsatz aus einer Zeitschrift
    Format: Online
    Weitere Identifier:
    Titel des übergeordneten Werkes: Enthalten in: Forum Interdisziplinäre Begriffsgeschichte; Berlin : ZfL, Leibniz-Zentrum für Literatur- und Kulturforschung, 2012-; 1, 2012, H. 1, S. 1-24, 24; Online-Ressource
    DDC Klassifikation: Literatur und Rhetorik (800)
  2. Biologische Konzepte in Erich Rothackers Anthropologie
    Verlag:  Universitätsbibliothek Johann Christian Senckenberg, Frankfurt am Main

    Biologen gehören in den Schriften Erich Rothackers zu den viel zitierten Autoren. Darunter befinden sich die Hauptvertreter des Holismus in Deutschland, der Begründer der biologischen Systemtheorie, sowie die Väter der Philosophischen Anthropologie... mehr

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    Archivierung (kostenfrei)
    Titel im lokalen Katalog: https://hds.hebis.de/ubffm/Record/HEB399831681
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    Biologen gehören in den Schriften Erich Rothackers zu den viel zitierten Autoren. Darunter befinden sich die Hauptvertreter des Holismus in Deutschland, der Begründer der biologischen Systemtheorie, sowie die Väter der Philosophischen Anthropologie und der Vergleichenden Verhaltensforschung. Auffallend ist allerdings das Fehlen von Evolutionsbiologen. Es erscheint kaum ein Bezug auf Darwin oder Haeckel, geschweige denn auf die zeitgenössischen Gründerväter der Synthetischen Theorie der Evolution, und daneben auch nicht auf experimentell in der Genetik oder Entwicklungsbiologie verankerte Biologen. Kennzeichnend für die Biologierezeption Rothackers ist eine auf Individuen zentrierte Sicht biologischer Theorien. Die großen Revolutionen der Biologie in der Genetik und Evolutionsbiologie, die auf anderen Untersuchungsebenen beruhen, nämlich der subindividuellen Ebene der Gene und der supraindividuellen Ebene der Populationen, kommen damit nicht in den Blick.

     

    Quelle: Fachkatalog AVL
    Sprache: Deutsch
    Medientyp: Aufsatz aus einer Zeitschrift
    Format: Online
    Weitere Identifier:
    Titel des übergeordneten Werkes: Enthalten in: Forum Interdisziplinäre Begriffsgeschichte; Berlin : ZfL, Leibniz-Zentrum für Literatur- und Kulturforschung, 2012-; 1, 2012, H. 2, S. 92-98, 7; Online-Ressource
    DDC Klassifikation: Literatur und Rhetorik (800)
    Bemerkung(en):

    Dokumentation der Debatte zur Tagung "Erich Rothacker und die Begriffsgeschichte" vom 22.11.2012-23.11.2012 in Berlin

  3. Durch Konkurrenz zur Kooperation
    Der Synergiebegriff in den Lebenswissenschaften
    Erschienen: 2016
    Verlag:  Wilhelm Fink, Paderborn ; Universitätsbibliothek Johann Christian Senckenberg, Frankfurt am Main

    Zugang:
    Verlag (kostenfrei)
    Titel im lokalen Katalog: https://hds.hebis.de/ubffm/Record/HEB435627201
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    Quelle: Fachkatalog AVL
    Sprache: Deutsch
    Medientyp: Buch (Monographie)
    Format: Online
    Weitere Identifier:
    Titel des übergeordneten Werkes: Enthalten in: Synergie; Paderborn : Wilhelm Fink, [2016]
    DDC Klassifikation: Biowissenschaften; Biologie (570)
    Umfang: 1 Online-Ressource (Seite 93-110)
  4. Historisches Wörterbuch der Biologie
    Geschichte und Theorie der biologischen Grundbegriffe
    Erschienen: 2016
    Verlag:  Wissenschaftliche Buchgesellschaft, Darmstadt ; Universitätsbibliothek Johann Christian Senckenberg, Frankfurt am Main

    Zugang:
    Resolving-System (kostenfrei)
    Verlag (kostenfrei)
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    Titel im lokalen Katalog: https://hds.hebis.de/ubffm/Record/HEB397511523
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    Quelle: Fachkatalog AVL
    Sprache: Deutsch
    Medientyp: Buch (Monographie)
    Format: Online
    Weitere Identifier:
    RVK Klassifikation: WB 1400
    DDC Klassifikation: Biowissenschaften; Biologie (570)
    Schlagworte: Biologie; Fachsprache
    Umfang: 1 Online-Ressource (4 PDF-Dateien)
  5. Der Pelz des Hermelins oder Von Sommer- und Winterkleidern, Tarn- und Warntrachten, Putz-, Schutz- und Trutzfärbungen sowie der Jäger’schen Normalkleidung
    Erschienen: [2015]
    Verlag:  Kulturverlag Kadmos, Berlin ; Universitätsbibliothek Johann Christian Senckenberg, Frankfurt am Main

    Der Pelz des Hermelins ist im Sommer braun und im Winter weiß. Das ist ein schönes Phänomen für sich, zumal das Weiß von einer Reinheit ist, die sich im Tierreich selten findet. Die Reinheit ihres weißen Fells wurde vielen Hermelinen zum Verhängnis:... mehr

    Zugang:
    Resolving-System (kostenfrei)
    Verlag (kostenfrei)
    Titel im lokalen Katalog: https://hds.hebis.de/ubffm/Record/HEB42809340X
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    Der Pelz des Hermelins ist im Sommer braun und im Winter weiß. Das ist ein schönes Phänomen für sich, zumal das Weiß von einer Reinheit ist, die sich im Tierreich selten findet. Die Reinheit ihres weißen Fells wurde vielen Hermelinen zum Verhängnis: Sie endeten als Stück in einem adligen Mantel, ihr Weiß noch unterstrichen durch die schwarze Schwanzspitze, die mitverarbeitet wurde. Das reine Weiß des Winterpelzes machte das Hermelin auch zu einer brauchbaren Projektionsfläche des Volksglaubens. Als Symbol der Keuschheit und Reinheit erscheint es schon im antiken Aberglauben: Um sein Fell nicht zu beflecken, empfange das Hermelin durchs Ohr und gebäre durch den Mund - oder umgekehrt, wie der 'Physiologus' behauptete. Auch galt es als ein besonders kultiviertes Tier, weil es sich eher von einem Jäger fangen lasse, als durch den Kot zu gehen, sein reines Weiß also höher schätze als Freiheit und Leben. Sein Fellwechsel machte das Tier darüber hinaus zu einem beliebten Objekt für Zauber und Gegenzauber, Wetterorakel und Verwandlungssagen.

     

    Quelle: Fachkatalog AVL
    Sprache: Deutsch
    Medientyp: Aufsatz aus einem Sammelband
    Format: Online
    Weitere Identifier:
    Titel des übergeordneten Werkes: Enthalten in: Von Kopf bis Fuß; Berlin : Kulturverlag Kadmos, 2015
    DDC Klassifikation: Literatur und Rhetorik (800)
    Schlagworte: Hermelin; Kleidung; Warntracht; Biologie; Tiere
    Umfang: 1 Online-Ressource (Seite 289-295)
  6. Praktische Naturphilosophie. Erinnerung an einen vergessenen Traun.
    Erschienen: 1998

    Quelle: Online Contents Komparatistik
    Beteiligt: Toepfer, Georg
    Medientyp: Aufsatz aus einer Zeitschrift
    Format: Druck
    Titel des übergeordneten Werkes: Philosophischer Literaturanzeiger; Frankfurt, M. : Klostermann, 1949-; 51, 1998, H. 2, S. 159-166, 8
  7. Geschichte der Pflanzenseele
    Erschienen: 2003

    Quelle: Online Contents Komparatistik
    Beteiligt: Toepfer, Georg
    Medientyp: Aufsatz aus einer Zeitschrift
    Format: Druck
    Titel des übergeordneten Werkes: Philosophischer Literaturanzeiger; Frankfurt, M. : Klostermann, 1949-; 56, 2003, H. 1, S. 38-45, 8
  8. Wörter aus der Fremde
    Begriffsgeschichte als Übersetzungsgeschichte
    Erschienen: [2018]; © 2018
    Verlag:  Kulturverlag Kadmos, Berlin

    Titel im lokalen Katalog: https://hds.hebis.de/ubffm/Record/HEB425051749
    Standort Universitätsbibliothek J. C. Senckenberg, Zentralbibliothek (ZB)
    Signatur: 90.901.58
    Ausleihmöglichkeit: uneingeschränkte Fernleihe, Kopie und Ausleihe
    Hinweise zum Inhalt
    Quelle: Fachkatalog AVL
    Beteiligt: Schmieder, Falko (Herausgeber); Toepfer, Georg (Herausgeber)
    Sprache: Deutsch
    Medientyp: Buch (Monographie)
    Format: Druck
    ISBN: 9783865993731; 3865993737
    Weitere Identifier:
    9783865993731
    RVK Klassifikation: ET 425; GC 9607
    DDC Klassifikation: Sprache (400)
    Auflage/Ausgabe: 1. Auflage
    Schlagworte: Begriffsgeschichte <Fach>; Begriff; Übersetzung; Historische Semantik; Begriff; Übersetzung; Historische Semantik
    Umfang: 328 Seiten, 25 cm, 777 g
  9. Lebenswissen
    = Life knowledge
    Erschienen: 2015

    Titel im lokalen Katalog: https://hds.hebis.de/ubffm/Record/HEB358866456
    Standort Hessisches BibliotheksInformationsSystem HeBIS
    Ausleihmöglichkeit: keine Fernleihe
    Quelle: Online Contents Komparatistik
    Sprache: Deutsch; Englisch
    Medientyp: Aufsatz aus einer Zeitschrift
    Format: Druck
    Titel des übergeordneten Werkes: In: Trajekte; Berlin : Zentrum für Literatur- und Kulturforschung, 2000-2015; 15, 2015, H. 30, S. 16-25; 30 cm
    Schlagworte: Kulturwissenschaften
  10. Terminologische Entdifferenzierung in zwei gegenläufigen Übertragungsvorgängen : 'Geschichte' und 'Evolution' der Kultur und Natur

    Trotz der Annäherung der Begriffe 'Geschichte' und 'Evolution' unter dem Vorzeichen einer semantischen Verschiebung kulturellen Kapitals haben sich bis in die Gegenwart auch begriffliche Differenzen erhalten. So gibt es neben der unbekümmerten... mehr

     

    Trotz der Annäherung der Begriffe 'Geschichte' und 'Evolution' unter dem Vorzeichen einer semantischen Verschiebung kulturellen Kapitals haben sich bis in die Gegenwart auch begriffliche Differenzen erhalten. So gibt es neben der unbekümmerten Anwendung von 'Geschichte' und 'Evolution' auf alle sich in der Zeit verändernden Dinge auch Versuche, die Begriffe terminologisch stark zu machen und in der Folge dessen 'Evolution' für den Bereich der Natur und 'Geschichte' für den der Kultur zu reservieren. Der Beitrag liefert eine historische Rekonstruktion dieser Entwicklung. Am Anfang stehen dabei einige quantitative sprachwissenschaftliche Beobachtungen zur Entwicklung der Häufigkeit der Begriffe in verschiedenen Textgattungen und zur gegenwärtigen Semantik durch einen Vergleich der häufigsten Genitivattribute. Im zweiten Abschnitt wird die Veränderung des Ausdrucks 'Geschichte' untersucht, zunächst in seiner terminologischen Bedeutung in den Geschichtswissenschaften, dann in seiner Ausweitung auf Gegenstände der Natur. Der dritte Abschnitt liefert eine analoge Untersuchung zu 'Evolution', ausgehend von den Naturwissenschaften und in der Ausweitung auf kulturelle Phänomene. Im vierten Abschnitt wird eine Verbindung der beiden Begriffe näher betrachtet, die im Sinne einer semantischen Verschränkung wirksam ist und sich unter anderem daraus ergibt, dass das Wort 'Evolution' eine teleologische Konnotation hat, die bei 'Geschichte' nicht vorliegt. Der fünfte Abschnitt schließlich beleuchtet die wissenschaftliche Stellung der Begriffe in der Gegenwart und erwägt die Aussichten ihrer terminologischen Differenzierung.

     

    Hinweise zum Inhalt: kostenfrei
    Quelle: CompaRe
    Sprache: Deutsch
    Medientyp: Wissenschaftlicher Artikel
    Format: Online
    DDC Klassifikation: Naturwissenschaften und Mathematik (500); Literatur und Rhetorik (800)
    Sammlung: Leibniz-Zentrum für Literatur- und Kulturforschung (ZfL)
    Lizenz: Veröffentlichungsvertrag für Publikationen
  11. Interjekte / herausgegeben vom Zentrum für Literatur- und Kulturforschung Berlin (ZfL)
    Erschienen: 02.11.2018

    Die "Interjekte" geben Einblicke in die laufende Forschung von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des ZfL, dokumentieren Vorträge und präsentieren Tagungs- und Workshopergebnisse. Sie erscheinen in loser Folge digital und im Open Access ('Goldener... mehr

     

    Die "Interjekte" geben Einblicke in die laufende Forschung von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des ZfL, dokumentieren Vorträge und präsentieren Tagungs- und Workshopergebnisse. Sie erscheinen in loser Folge digital und im Open Access ('Goldener Weg') hier auf der Website des ZfL und sind auch über CompaRe, das Fachrepositorium für Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft bei der Universitätsbibliothek Frankfurt am Main, zugänglich. Das ZfL unterstützt damit den freien Zugang zu öffentlich finanzierten Forschungsergebnissen im Internet. Seit 2018 werden die "Interjekte" von Mona Körte, Georg Toepfer und Daniel Weidner herausgegeben. Alle Beiträge durchlaufen einen internen Begutachtungsprozess und werden sorgfältig redigiert.

     

    Hinweise zum Inhalt: kostenfrei
    Quelle: CompaRe
    Sprache: Deutsch
    Medientyp: Periodikum
    Format: Online
    DDC Klassifikation: Literatur und Rhetorik (800)
    Sammlung: Leibniz-Zentrum für Literatur- und Kulturforschung (ZfL)
    Lizenz: Veröffentlichungsvertrag für Publikationen
  12. Historisches Wörterbuch der Biologie : Geschichte und Theorie der biologischen Grundbegriffe
    Erschienen: 01.12.2016

    Band 1 Analogie-Ganzheit Band 2 Gefühl-Organismus Band 3 Parasitismus-Zweckmäßigkeit mehr

     

    Band 1 Analogie-Ganzheit

    Band 2 Gefühl-Organismus

    Band 3 Parasitismus-Zweckmäßigkeit

     

    Hinweise zum Inhalt: kostenfrei
    Quelle: CompaRe
    Sprache: Deutsch
    Medientyp: Buch (Monographie)
    Format: Online
    DDC Klassifikation: Biowissenschaften; Biologie (570); Literatur und Rhetorik (800)
    Lizenz: Veröffentlichungsvertrag für Publikationen
  13. Durch Konkurrenz zur Kooperation : Der Synergiebegriff in den Lebenswissenschaften

    Der Beitrag untersucht die Stellung des Synergiebegriffs in naturwissenschaftlichen, besonders biologischen Erklärungen. Der langen Geschichte des Konzepts entsprechend, reichen die betrachteten Anwendungsfälle von der Antike bis in die Gegenwart.... mehr

     

    Der Beitrag untersucht die Stellung des Synergiebegriffs in naturwissenschaftlichen, besonders biologischen Erklärungen. Der langen Geschichte des Konzepts entsprechend, reichen die betrachteten Anwendungsfälle von der Antike bis in die Gegenwart. Die epistemische Rolle des Synergiebegriffs wird dabei im Kontext verwandter Begriffe diskutiert, die ebenfalls holistische Relationen bezeichnen, etwa dem des Emergenzbegriffs, mit dem aber, im Gegensatz zu 'Synergie', vom Ganzen zu den Teilen geblickt wird. Ein besonderer Fokus der Untersuchung liegt auf der Frage, wie es diesen Brückenbegriffen gelingt, eine analytische und eine synthetische Perspektive in der Betrachtung von ganzheitlichen Systemen miteinander zu verbinden.

     

    Hinweise zum Inhalt: kostenfrei
    Quelle: CompaRe
    Sprache: Deutsch
    Medientyp: Teil eines Buches (Kapitel)
    Format: Online
    ISBN: 978-3-7705-5896-4
    DDC Klassifikation: Biowissenschaften; Biologie (570); Literatur und Rhetorik (800)
    Sammlung: Leibniz-Zentrum für Literatur- und Kulturforschung (ZfL)
    Lizenz: Veröffentlichungsvertrag für Publikationen
  14. Der Pelz des Hermelins oder Von Sommer- und Winterkleidern, Tarn- und Warntrachten, Putz-, Schutz- und Trutzfärbungen sowie der Jäger’schen Normalkleidung
    Erschienen: 08.03.2018

    Der Pelz des Hermelins ist im Sommer braun und im Winter weiß. Das ist ein schönes Phänomen für sich, zumal das Weiß von einer Reinheit ist, die sich im Tierreich selten findet. Die Reinheit ihres weißen Fells wurde vielen Hermelinen zum Verhängnis:... mehr

     

    Der Pelz des Hermelins ist im Sommer braun und im Winter weiß. Das ist ein schönes Phänomen für sich, zumal das Weiß von einer Reinheit ist, die sich im Tierreich selten findet. Die Reinheit ihres weißen Fells wurde vielen Hermelinen zum Verhängnis: Sie endeten als Stück in einem adligen Mantel, ihr Weiß noch unterstrichen durch die schwarze Schwanzspitze, die mitverarbeitet wurde. Das reine Weiß des Winterpelzes machte das Hermelin auch zu einer brauchbaren Projektionsfläche des Volksglaubens. Als Symbol der Keuschheit und Reinheit erscheint es schon im antiken Aberglauben: Um sein Fell nicht zu beflecken, empfange das Hermelin durchs Ohr und gebäre durch den Mund - oder umgekehrt, wie der 'Physiologus' behauptete. Auch galt es als ein besonders kultiviertes Tier, weil es sich eher von einem Jäger fangen lasse, als durch den Kot zu gehen, sein reines Weiß also höher schätze als Freiheit und Leben. Sein Fellwechsel machte das Tier darüber hinaus zu einem beliebten Objekt für Zauber und Gegenzauber, Wetterorakel und Verwandlungssagen.

     

    Hinweise zum Inhalt: kostenfrei
    Quelle: CompaRe
    Sprache: Deutsch
    Medientyp: Teil eines Buches (Kapitel)
    Format: Online
    ISBN: 978-3-86599-289-5
    DDC Klassifikation: Bräuche, Etikette, Folklore (390); Biowissenschaften; Biologie (570)
    Sammlung: Leibniz-Zentrum für Literatur- und Kulturforschung (ZfL)
    Lizenz: Veröffentlichungsvertrag für Publikationen