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  1. Film review: The Matrix cult

    Much of the semiotic discussion around the deeper structures of "The Matrix" has tended to center around positive ethical and philosophical systems. Thus, numerous critics have pointed out the Christian subtext in the film with Neo as Christ and... mehr

     

    Much of the semiotic discussion around the deeper structures of "The Matrix" has tended to center around positive ethical and philosophical systems. Thus, numerous critics have pointed out the Christian subtext in the film with Neo as Christ and Morpheus as John the Baptist (James L. Ford: 8). The Garden of Eden story has been superimposed on "The Matrix" as well with the implication that just as Adam's and Eve's awakening to knowledge makes Christianity possible, so too, Neo's awakening will lead to the salvation of humanity by a Christ-like figure (cf. James S. Spiegel: 13). Others have picked out connections with Joseph Campbell's monomyth concept where the hero must depart from the familiar world, go into a netherworld and return morally transformed (A. Samuel Kimball: 176, 198). There is also the Platonic interpretation where the passage toward the light from the famous cave allegory is read into the awakening process of "The Matrix": "The theme of appearance versus reality is as old as Plato's Republic. And while perhaps no writer or artist has improved upon his cave allegory in presenting this theme, the Wachowski brothers' The Matrix might be as effective an attempt as any since Plato, in cinematic history anyway" (James S. Spiegel: 9). Buddhism and its notion that reality is illusion appears as an equally convincing model for reading "The Matrix" (James L. Ford: 10). Even Gnosticism has been used as an interesting semiotic framework for the film (Frances Flannery-Dailey and Rachel Wagner: 10-12).

     

    Hinweise zum Inhalt: kostenfrei
    Quelle: CompaRe
    Sprache: Englisch
    Medientyp: Rezension
    Format: Online
    DDC Klassifikation: Öffentliche Darbietungen, Film, Rundfunk (791)
    Lizenz: Veröffentlichungsvertrag für Publikationen
  2. Zwischen Hier und Anderswo : über Ghassan Salhabs Beirut-Filme
    Erschienen: 26.07.2016

    Die Schwierigkeit von Zugehörigkeit in einer Stadt, die sich durch Zerstörung und Wiederaufbau ständig im Wandel befindet, ist eines der Themen, mit denen der libanesische Regisseur Ghassan Salhab seine Filmfiguren konfrontiert. Die Zerstörung des... mehr

     

    Die Schwierigkeit von Zugehörigkeit in einer Stadt, die sich durch Zerstörung und Wiederaufbau ständig im Wandel befindet, ist eines der Themen, mit denen der libanesische Regisseur Ghassan Salhab seine Filmfiguren konfrontiert. Die Zerstörung des multikonfessionellen und sozial gemischten Stadtzentrums bereits in den ersten Kriegsjahren, die zu einer Entkernung der Stadt Beirut, zu einer leeren Mitte führte, hat die Auslöschung sozialer Erinnerungsräume zur Folge. Stadtviertel erfahren entsprechend einer kriegsbedingten, zunehmenden Fragmentierung der Stadt massive Veränderungen ihrer Sozialstruktur hin zu kleineren homogenen Einheiten, wodurch die durch stark emotionalisierte Erinnerungen geprägten mentalen Topographien die physische Realität überlagern.

     

    Hinweise zum Inhalt: kostenfrei
    Quelle: CompaRe
    Sprache: Deutsch
    Medientyp: Teil eines Buches (Kapitel)
    Format: Online
    ISBN: 978-3-86599-149-2
    DDC Klassifikation: Freizeitgestaltung, darstellende Künste, Sport (790); Öffentliche Darbietungen, Film, Rundfunk (791)
    Sammlung: Zentrum für Literatur- und Kulturforschung
    Lizenz: Veröffentlichungsvertrag für Publikationen
  3. Politischer als die Politik : mediale Aspekte jugoslawischer Identitätsdebatten seit den 1980er Jahren
    Erschienen: 26.07.2016

    Das, was wir Kulturproduktion nennen, ist nicht per se antithetisch zur Macht. Der 'bösen' Realität der Politik steht nicht die 'gute' Fiktion der Künstler gegenüber. Wer Literatur produziert, Bilder in die Welt setzt oder vor einer Kamera agiert,... mehr

     

    Das, was wir Kulturproduktion nennen, ist nicht per se antithetisch zur Macht. Der 'bösen' Realität der Politik steht nicht die 'gute' Fiktion der Künstler gegenüber. Wer Literatur produziert, Bilder in die Welt setzt oder vor einer Kamera agiert, ist nicht automatisch 'gut'. Wie z. B. der amerikanische Performancekünstler Vito Acconci betont, besteht vielmehr ein vorgängiges Verhältnis zwischen der Realität der Macht und ihrer Fiktionalität, und die übliche Verwunderung darüber, wie Metaphern, Witze, oder überhaupt Fiktion zu Wirklichkeit werden, wird weiter bestehen, wenn man hier eine Demarkationslinie zieht. Wie Adorno betont, entscheidet sich gesellschaftlich an den Kunstwerken, "was an Inhalt aus ihren Formstrukturen spricht." Es ist genau dieser Aspekt ästhetischer Wirksamkeit, der Regis Debray dazu brachte, zu behaupten, dass "der Mai 68 der Studenten wie auch die Revolutionen des 19. Jahrhunderts vom italienischen Theater gestaltet wurden, mit seinen Holzbühnen, szenischen Posen, emphatischen Gesten und klangvollen Slogans." Wie Debray betont, war dies "die letzte große Theateraufführung der Geschichte". Meine These ist nun, dass sich an diesem vorgängigen Verhältnis zwischen der Fiktion der Macht und der Realität der Macht vor allem die politischen Identitätsdiskurse der letzten Dekaden – insbesondere diejenigen seit 1989 – festmachen lassen. Um es anders zu formulieren: Dort, wo Identität behauptet, demonstriert oder zelebriert wird, fiktionalisiert sich die Politik – bzw. umgekehrt: Dort, wo Politik theatralisch wird, ist auch ein Identitätsdiskurs nicht fern.

     

    Hinweise zum Inhalt: kostenfrei
    Quelle: CompaRe
    Sprache: Deutsch
    Medientyp: Teil eines Buches (Kapitel)
    Format: Online
    ISBN: 978-3-86599-149-2
    DDC Klassifikation: Politikwissenschaft (320); Freizeitgestaltung, darstellende Künste, Sport (790); Öffentliche Darbietungen, Film, Rundfunk (791)
    Sammlung: Zentrum für Literatur- und Kulturforschung
    Lizenz: Veröffentlichungsvertrag für Publikationen
  4. Revolution for whom? : constructions of gender identities in Slovenian partisan films
    Erschienen: 20.07.2016

    Slovenian partisan film is a term which denotes films glorifying Slovenian communist-led guerrilla fighters (so-called 'partisans'), who resisted the German and Italian occupying forces during WW II. These films were made during the decades of... mehr

     

    Slovenian partisan film is a term which denotes films glorifying Slovenian communist-led guerrilla fighters (so-called 'partisans'), who resisted the German and Italian occupying forces during WW II. These films were made during the decades of communist rule in post-war Yugoslavia and were an important part of the official ideological propaganda. Since the fall of communism in 1989 and Slovenia's secession from former Yugoslavia two years later, however, partisan films have fallen into complete neglect. This is regrettable since they not only represent an important (and not necessarily unattractive) part of Slovenian film history but also allow unique insights into the complexities of the official ideology during the decades of communist rule in the country (1945−89). Namely, the existing ideology was not as simple as might have seemed from the outside: while the Slovenian Communist party had no problems with class issues (class inequalities were regarded according to the Marxist agenda as bad and everything was actually done to eliminate them), there were many important areas of social life that were neglected or dealt with in ideologically relatively ambivalent terms.

     

    Hinweise zum Inhalt: kostenfrei
    Quelle: CompaRe
    Sprache: Englisch
    Medientyp: Teil eines Buches (Kapitel)
    Format: Online
    ISBN: 978-3-86599-149-2
    DDC Klassifikation: Freizeitgestaltung, darstellende Künste, Sport (790); Öffentliche Darbietungen, Film, Rundfunk (791)
    Sammlung: Zentrum für Literatur- und Kulturforschung
    Lizenz: Veröffentlichungsvertrag für Publikationen
  5. Auf der Suche nach der verlorenen Metapher : Kommunistische Vergangenheit und gegenwärtige Unbehaustheit in Maher Abi Samras Film 'We were Communists'
    Erschienen: 20.07.2016

    Nestwärme mag sich nicht unbedingt als Begriff aufdrängen, um die Zugehörigkeit zu einer im Bürgerkrieg kämpfenden Zelle der kommunistischen Partei zu beschreiben. Auch der Hühnerstall mag nicht die allererste Wahl sein, um einer gefühlten... mehr

     

    Nestwärme mag sich nicht unbedingt als Begriff aufdrängen, um die Zugehörigkeit zu einer im Bürgerkrieg kämpfenden Zelle der kommunistischen Partei zu beschreiben. Auch der Hühnerstall mag nicht die allererste Wahl sein, um einer gefühlten Unbehaustheit ein Bild von Geborgenheit gegenüberzusetzen. Doch gerade mit solchen Assoziationen eröffnet Maher Abi Samra in seinem Dokumentarfilm 'Shuyu'iyin kinna' ('We were Communists') die Suche nach seiner verlorenen Zeit. In dem 2010 fertiggestellten, teils autobiographischen Film begibt sich der Regisseur auf eine Selbstfindungsreise, die gleichzeitig in die Vergangenheit und Gegenwart führt, und lässt dabei auch drei Mitstreiter ihren Lebensweg seit den 1980er Jahren Revue passieren. Zu Beginn des Films, als der einstige Kämpfer erstmals nach langem Auslandsaufenthalt in sein Appartement zurück kehrt, unter dem es früher einmal ein KP-Büro gab, stellt er fest: "This gave me a sense of security, [...] the security chicken feel in their coop." Doch dieses Gefühl wird nicht anhalten. Am Ende des Films sehen wir den Regisseur allein in seinem verschneiten, gespenstischen Heimatdorf davongehen und hören eine Tür knarrend zufallen: Es gibt keinen Weg zurück.

     

    Hinweise zum Inhalt: kostenfrei
    Quelle: CompaRe
    Sprache: Deutsch
    Medientyp: Teil eines Buches (Kapitel)
    Format: Online
    ISBN: 978-3-86599-149-2
    DDC Klassifikation: Freizeitgestaltung, darstellende Künste, Sport (790); Öffentliche Darbietungen, Film, Rundfunk (791)
    Sammlung: Zentrum für Literatur- und Kulturforschung
    Lizenz: Veröffentlichungsvertrag für Publikationen