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  1. Edukative Grenzüberschreitung : Text-Bild-Verweise in 'The League of Extraordinary Gentlemen'

    Zwar integrieren Comics bildliche und textuale Elemente. Oft herrscht in einzelnen Bildern oder Szenen aber ein Primat des Texts oder des Bildes vor. Dies bedeutet eine faktische Text-Bild-Trennung im Comic-Panel. 'The League of Extraordinary... mehr

     

    Zwar integrieren Comics bildliche und textuale Elemente. Oft herrscht in einzelnen Bildern oder Szenen aber ein Primat des Texts oder des Bildes vor. Dies bedeutet eine faktische Text-Bild-Trennung im Comic-Panel. 'The League of Extraordinary Gentlemen' macht diese Text-Bild-Grenzen durch gezielte Überschreitungen fruchtbar: Die implizite Hierarchie von Text und Bild wird durch gegenseitige, explizite Verweise aufeinander in Frage gestellt. Dies lässt auch den Informationswert der einzelnen Panels zweifelhaft erscheinen: Geht hier mehr vor sich, als auf den ersten Blick ersichtlich ist? 'League' provoziert so ein aufmerksames, 'detektivisches Lesen', das sensibel ist gegen die Verweisstrukturen des Comics. Dieser zeigt über sich selbst – auf einen Kanon literarischer Vorlagen – hinaus. Although comics integrate textual and pictorial elements, there can be found a primacy of text over picture, and vice versa, in specific panels or scenes. This means a factual text-picture-divide in comic panels. 'The League of Extraordinary Gentlemen' questions hierarchies such as these through reciprocal references between text and pictures. Inevitably, this raises doubts about the information value of the individual panels: Is there more going on here than is evident at first glance? Thus 'League' encourages an attentive, investigative attitude towards itself. Through the references inside the book, the comic also raises awareness for the references pointing out of itself, to a canon of literary sources informing Leagues fictional setup.

     

    Hinweise zum Inhalt: kostenfrei
    Quelle: CompaRe
    Sprache: Deutsch
    Medientyp: Teil eines Buches (Kapitel)
    Format: Online
    ISBN: 978-3-96234-012-4
    DDC Klassifikation: Literatur und Rhetorik (800); 741.5
    Sammlung: Ch. A. Bachmann Verlag
    Lizenz: Veröffentlichungsvertrag für Publikationen
  2. Comic-grotesque metamorphoses : boundaries between illness and health in Ken Dahl’s monsters

    Monsters are no rarity in the history of U. S.-American comics, but in Ken Dahl's eponymous small press comic they assume a articular function: His morphing monsters tell a story about how being a carrier of the herpes virus leads to incessant worry... mehr

     

    Monsters are no rarity in the history of U. S.-American comics, but in Ken Dahl's eponymous small press comic they assume a articular function: His morphing monsters tell a story about how being a carrier of the herpes virus leads to incessant worry and social isolation. Dahl's narrative exposes the instability of the body's boundaries, and that of the distinction between illness and health. This chapter reads Monsters through traditions and theorizations of the Monstrous and Grotesque, as well as cultural histories of medicine that have shed light on discourses of contagion and (in-)visibility of illness. It is the idiosyncrasies of the comics medium and its history, and those of Dahl's stylistic choices, that enable a particularly tangible representation of social and personal illness experience. Monster sind keine Seltenheit in der Geschichte U. S.-amerikanischer Comics, doch in Ken Dahls gleichnamigem 'small press'-Comic haben sie eine besondere Funktion: Dahls sich ständig wandelnde Monster erzählen eine Geschichte davon, wie ein (vermeintlicher) Träger des Herpesvirus an unaufhörlicher Sorge und sozialer Isolation leidet. Die Erzählung enthüllt die instabilen Grenzen des Körpers und die verschwommene Grenze zwischen Krankheit und Gesundheit. Dieses Kapitel liest "Monsters" im Lichte von Traditionen und Theorien des Monströsen und Grotesken sowie von kulturgeschichtlichen Studien zur Medizin, die Diskurse über Ansteckung und die (Un-)Sichtbarkeit von Krankheit genauer beleuchtet haben. Es sind die Eigenheiten des Mediums Comic und seiner Geschichte, und die von Dahls künstlerischem Stil, die hier zusammen eine besonders greifbare Darstellung von sozialer und persönlicher Krankheitserfahrung ermöglichen.

     

    Hinweise zum Inhalt: kostenfrei
    Quelle: CompaRe
    Sprache: Englisch
    Medientyp: Teil eines Buches (Kapitel)
    Format: Online
    ISBN: 978-3-96234-012-4
    DDC Klassifikation: Literatur und Rhetorik (800); Literaturtheorie (801); 741.5
    Sammlung: Ch. A. Bachmann Verlag
    Lizenz: Veröffentlichungsvertrag für Publikationen
  3. Jugendliche Comiczeichner_innen und die Aushandlung von Sexualität und Geschlecht

    Der Comic ist für die Jugendlichen eine Kunstform, in der eine experimentelle Identitätssuche in ganz konkreten Interaktionen inszeniert werden kann. Lebensweltliche Zusammenhänge werden dabei in ihren fiktionalen narrativen Entwürfen und in der... mehr

     

    Der Comic ist für die Jugendlichen eine Kunstform, in der eine experimentelle Identitätssuche in ganz konkreten Interaktionen inszeniert werden kann. Lebensweltliche Zusammenhänge werden dabei in ihren fiktionalen narrativen Entwürfen und in der "Logik der Bilder" gestaltet und variiert. Dabei zeugen die Arbeiten der Jugendlichen von einer Auseinandersetzung mit medialen oder fiktiven Vorbildern. Selbstpositionierungen werden in den Zeichnungen erprobt und in den Rollenentwürfen der Charaktere des Comics ausgehandelt. Die Szene der Comiczeichner_innen wird dabei zur sekundären Sozialisationsinstanz für die Jugendlichen. Hier spielt – vor allem auf der Ebene der 'Fan-Art' – die Aushandlung von Sexualität und Geschlecht innerhalb der 'Peergroup' eine entscheidende Rolle. Der 'Shojo'-Manga, die Eigenart der Manga-Kultur und Manga- und Anime-Fanszene ermöglichen Identitätsaushandlungen, in denen Homosexualität positiv konnotiert ist. Die Jugendlichen können sich in ihren Bildgeschichten mit lesbischer und schwuler Lebensführung und verschiedenen Geschlechtsidentitäten auseinandersetzen und in ihren Zeichnungen und Geschichtendiese Handlungsoptionen und Orientierungen erproben. For adolescents the comic is an art form in which an experimental search for identity can take place in specific and definite interactions. They can be designed and varied in fictional narrative concepts as well as in the "logic of images". At the same time the adolescents’ work is interwoven with medial and fictitious models. Self-conceptions are negotiated in the drawings and in the roles of the comic stories’ characters. The youth culture of the adolescent comic artists enables a secondary socialization for young people. Especially at the level of fan art, the negotiation of sexuality and gender plays a decisive role within the peer group. The 'shojo' manga, the general manga culture and manga and anime fandom allow to negotiate homosexual identities in a positive way. In their comic strips, the young people can deal with lesbian and gay lifestyles and different gender identities and try these options and orientations in their drawings and stories.

     

    Hinweise zum Inhalt: kostenfrei
    Quelle: CompaRe
    Sprache: Deutsch
    Medientyp: Teil eines Buches (Kapitel)
    Format: Online
    ISBN: 978-3-96234-012-4
    DDC Klassifikation: Literatur und Rhetorik (800); Literaturtheorie (801); 741.5
    Sammlung: Ch. A. Bachmann Verlag
    Lizenz: Veröffentlichungsvertrag für Publikationen
  4. Defying Borders : Building Homes in the Borderlands in Jaime Cortez’s 'Sexile'
    Autor: Linke, Kai

    In this article I read Jaime Cortez's graphic novel 'Sexile' as an intervention into linear narratives of crossing such as the "victim-rescuing narrative" (Shaksari) or the "transsexual narrative" (Bhanji). 'Sexile' celebrates the resourcefulness and... mehr

     

    In this article I read Jaime Cortez's graphic novel 'Sexile' as an intervention into linear narratives of crossing such as the "victim-rescuing narrative" (Shaksari) or the "transsexual narrative" (Bhanji). 'Sexile' celebrates the resourcefulness and creativity with which the denizens of the borderlands craft homes in the no-man’s land between departures and impossible arrivals. I argue that it is both the story that Sexile (re)tells as well as the format of the graphic novel that make 'Sexile' a life-affirming, useful, and challenging monument to life in the borderlands of national and gendered belonging. In diesem Artikel lese ich Jaime Cortez' Graphic Novel 'Sexile' als eine Intervention in lineare Narrative der Überschreitung wie das "Opfer-Rettungs- Narrativ" (Shaksari) oder das "transsexuelle Narrativ" (Bhanji). 'Sexile' zelebriert den Einfallsreichtum und die Kreativität, mit denen die Bewohner_innen der Grenzzonen sich im Niemandsland zwischen Aufbrüchen und unmöglichen Ankünften ein Zuhause erschaffen. Ich vertrete die These, dass sowohl die Geschichte, die Sexile (nach) erzählt, als auch das Format der Graphic Novel 'Sexile' zu einem lebensbejahenden, nützlichen, herausfordernden Monument für das Leben in den Grenzzonen nationaler und geschlechtlicher Zugehörigkeit machen.

     

    Hinweise zum Inhalt: kostenfrei
    Quelle: CompaRe
    Sprache: Englisch
    Medientyp: Teil eines Buches (Kapitel)
    Format: Online
    ISBN: 978-3-96234-012-4
    DDC Klassifikation: Literatur und Rhetorik (800); Literaturtheorie (801); 741.5
    Sammlung: Ch. A. Bachmann Verlag
    Lizenz: Veröffentlichungsvertrag für Publikationen
  5. Grenzenlos : Comics im Unterricht – (Fach-)Grenzen überschreitend ; Die Fachtagung des BDK, Fachverband für Kunstpädagogik, Landesverband Berlin am 26. September 2014

    Comics wurden als Unterrichtsgegenstand in deutschen Schulen und in der pädagogischen Literatur zum ersten Mal in den 1970er Jahren aufgegriffen. Zumeist ging es im Kunst- und Deutschunterricht darum, das Medium als Phänomen zu betrachten, seine... mehr

     

    Comics wurden als Unterrichtsgegenstand in deutschen Schulen und in der pädagogischen Literatur zum ersten Mal in den 1970er Jahren aufgegriffen. Zumeist ging es im Kunst- und Deutschunterricht darum, das Medium als Phänomen zu betrachten, seine Ästhetik und Inhalte zu analysieren und kritisch zu hinterfragen. Nicht selten mit dem Ziel, die Comics als triviales, populistisches und stereotypes Massenmedium zu charakterisieren. Die Zeiten haben sich geändert: Comics werden heute selbstverständlich als ein geeignetes Unterrichtsmedium gesehen, mit dem auf anschauliche und attraktive Weise fachspezifische und fächerübergreifende Kompetenzen vermittelt werden können. So können sie Geschichtsbewusstsein schaffen, zum kreativen Schreiben und Literaturverständnis anregen, Sprachkompetenzen ausbilden, interkulturelles Lernen fördern und bieten in Eigenproduktion eine kreative Möglichkeit Geschichten zu erzählen. Der Landesverband Berlin des BDK bot in seiner Fachtagung Kolleg_innen in sieben Workshops innovative Anregungen für einen Einsatz von Comics im Unterricht.

     

    Hinweise zum Inhalt: kostenfrei
    Quelle: CompaRe
    Sprache: Deutsch
    Medientyp: Teil eines Buches (Kapitel)
    Format: Online
    ISBN: 978-3-96234-012-4
    DDC Klassifikation: Literaturtheorie (801); 741.5
    Sammlung: Ch. A. Bachmann Verlag
    Lizenz: Veröffentlichungsvertrag für Publikationen