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  1. Arbeiten am Quellcode : radikale Übersetzungen von Shakespeares Sonetten
    Erschienen: 17.07.2017

    Die Frage steht im Raum, wie und warum man einen Text wie die 'Sonnets' von William Shakespeare heute überhaupt noch übersetzen soll. Immerhin gibt es gerade bei den Sonetten eine lange Übersetzungstradition, mit denen die verschiedenen Übersetzer... mehr

     

    Die Frage steht im Raum, wie und warum man einen Text wie die 'Sonnets' von William Shakespeare heute überhaupt noch übersetzen soll. Immerhin gibt es gerade bei den Sonetten eine lange Übersetzungstradition, mit denen die verschiedenen Übersetzer auf irgendeine Weise umgehen müssen. Trotz bzw. wegen der Vielzahl der Übersetzungen kann bzw. muss man davon ausgehen, daß zumindest ein großer Teil der Übersetzer bei ihrer Arbeit diese lange währende Tradition als latentes Wissenspotential berücksichtigt. Sie alle bilden im Hinblick auf Shakespeare einen Teil des kulturellen Gedächtnisses. Das Bewusstsein, am Ende einer langen Tradition zu stehen, scheint jedoch für die Übersetzer der Shakespeare-Sonette keine Bremse, sondern eher ein Motor zu sein. Aber ist angesichts dieser Tradition überhaupt eine eigenständige Auseinandersetzung mit dem Text noch möglich? Ist Ingolds Befürchtung, dass weitere Neuübersetzungen nur noch hybride Textstrukturen hervorbringen, nicht in gewissem Maße auch berechtigt? Und noch deutlicher: Ist es überhaupt möglich, in einem Umfeld von ca. 155 vorhergehenden Übersetzungen noch eine neue Fassung des Textes zu schaffen, die unabhängig von ihren Vorgängern Originalität und sprachschöpferische Innovation miteinander verbindet?

     

    Quelle: CompaRe
    Sprache: Deutsch
    Medientyp: Wissenschaftlicher Artikel
    Format: Online
    DDC Klassifikation: Literatur und Rhetorik (800); Englische, altenglische Literaturen (820)
    Sammlung: Synchron. Wissenschaftsverlag der Autoren
    Schlagworte: Shakespeare, William; Sonnets; Übersetzung
    Lizenz: Veröffentlichungsvertrag für Publikationen
  2. [Rezension zu:] Katharina Mommsen: "Orient und Okzident sind nicht mehr zu trennen."
    Erschienen: 31.08.2017

    Rezension zu Katharina Mommsen: "Orient und Okzident sind nicht mehr zu trennen." Goethe und die Weltkulturen. Göttingen (Wallstein) 2012 (= Schriften der Goethe-Gesellschaft, Band 75). 480 S. mehr

     

    Rezension zu Katharina Mommsen: "Orient und Okzident sind nicht mehr zu trennen." Goethe und die Weltkulturen. Göttingen (Wallstein) 2012 (= Schriften der Goethe-Gesellschaft, Band 75). 480 S.

     

    Quelle: CompaRe
    Sprache: Deutsch
    Medientyp: Rezension
    Format: Online
    DDC Klassifikation: Literatur und Rhetorik (800); Literaturen germanischer Sprachen; Deutsche Literatur (830)
    Sammlung: Synchron. Wissenschaftsverlag der Autoren
    Schlagworte: Rezension; Goethe, Johann Wolfgang von; Interkulturalität; Weltbild; Weltliteratur; Fremdkultur
    Lizenz: Veröffentlichungsvertrag für Publikationen
  3. Die "Andersheit des Anderen" : über die Ethik weltliterarischen Denkens im Zeitalter der Globalisierung
    Erschienen: 23.11.2017

    "Wie hältst du es mit der Andersheit der Anderen?" (Beck 2002, 410) So formuliert Ulrich Beck eine Kernfrage des Kosmopolitismus, der für ihn eine zentrale Form gesellschaftlichen Verhaltens in der globalisierten Moderne ist. Gerade in seinem... mehr

     

    "Wie hältst du es mit der Andersheit der Anderen?" (Beck 2002, 410) So formuliert Ulrich Beck eine Kernfrage des Kosmopolitismus, der für ihn eine zentrale Form gesellschaftlichen Verhaltens in der globalisierten Moderne ist. Gerade in seinem Verhältnis zur »Andersheit des Anderen« unterscheidet sich der Kosmopolitismus deutlich von anderen Versuchen, die globalen Strukturen der menschlichen Gesellschaft zu beschreiben: Universalismus, Multikulturalismus, globaler Liberalismus etc. würden zwar, so Beck, in der Frage nach der "Andersheit" den Anderen zunächst als "prinzipiell gleich […] respektieren". Doch gerade in der "universellen Gleichheit" liegt auch das Problem dieser Erklärungsmuster, denn die "Besonderheit des Anderen" wird hier zugunsten ebendieser Gleichheit geopfert und der "eigene[] Entstehungs- und Interessenzusammenhang " geleugnet (Beck 2004, 77). Damit gilt für diese Parameter des Internationalismus das gleiche, was Beck auch als Problem anderer sozialer Prinzipien wie etwa des Nationalismus ausmacht: Bewusst oder unbewusst schließen der Universalismus wie der Nationalismus die Andersheit des Anderen aus ihrem Denken aus.

     

    Quelle: CompaRe
    Sprache: Deutsch
    Medientyp: Wissenschaftlicher Artikel
    Format: Online
    DDC Klassifikation: Literatur und Rhetorik (800)
    Sammlung: Synchron. Wissenschaftsverlag der Autoren
    Schlagworte: Globalisierung; Weltliteratur
    Lizenz: Veröffentlichungsvertrag für Publikationen
  4. [Rezension zu:] Klaus-Michael Bogdal u. Oliver Müller (Hg.): Innovation und Modernisierung
    Erschienen: 18.09.2017

    Rezension zu Klaus-Michael Bogdal u. Oliver Müller (Hg.): Innovation und Modernisierung. Germanistik von 1965 bis 1980. Heidelberg (Synchron) 2005 (=Studien zur Wissenschafts- und Universitätsgeschichte, Bd. 8).263 S. 'Massenstudium und... mehr

     

    Rezension zu Klaus-Michael Bogdal u. Oliver Müller (Hg.): Innovation und Modernisierung. Germanistik von 1965 bis 1980. Heidelberg (Synchron) 2005 (=Studien zur Wissenschafts- und Universitätsgeschichte, Bd. 8).263 S.

     

    'Massenstudium und Reformuniversität' - so hätte der Titel des vorliegenden Bandes auch lauten können, denn damit sind genau die Parameter benannt, unter denen sich seit Mitte der 1960er Jahre die universitäre Ausbildung an deutschsprachigen Hochschulen entwickelt hat. In dreizehn Beiträgen wirft die von Klaus-Michael Bogdal und Oliver Müller herausgegebene Dokumentation einer 2002 in Bielefeld veranstalteten Tagung verschiedene Blicke auf das universitäre Studium der Germanistik in dieser Zeit, das angesichts einer schon damals seit Jahrzehnten proklamierten Dauerkrise zur innovativen Ausbildungs- und Forschungsdisziplin reformiert werden sollte. Als Fachdisziplin ist die Germanistik dabei ein exponiertes Beispiel, das prototypisch auch für andere Fächer steht.

     

     

    Quelle: CompaRe
    Sprache: Deutsch
    Medientyp: Rezension
    Format: Online
    DDC Klassifikation: Literatur und Rhetorik (800); Literaturen germanischer Sprachen; Deutsche Literatur (830)
    Sammlung: Synchron. Wissenschaftsverlag der Autoren
    Schlagworte: Rezension; Germanistik; Deutschland
    Lizenz: Veröffentlichungsvertrag für Publikationen
  5. [Rezension zu:] Beate Burtscher-Bechter, Peter W. Haider, Birgit Mertz-Baumgartner u. Robert Rollinger (Hg.): Grenzen und Entgrenzungen
    Erschienen: 18.09.2017

    Rezension zu Beate Burtscher-Bechter, Peter W. Haider, Birgit Mertz-Baumgartner u. Robert Rollinger (Hg.): Grenzen und Entgrenzungen. Historische und kulturwissenschaftliche Überlegungen am Beispiel des Mittelmeerraumes. Würzburg (Königshausen &... mehr

     

    Rezension zu Beate Burtscher-Bechter, Peter W. Haider, Birgit Mertz-Baumgartner u. Robert Rollinger (Hg.): Grenzen und Entgrenzungen. Historische und kulturwissenschaftliche Überlegungen am Beispiel des Mittelmeerraumes. Würzburg (Königshausen & Neumann) 2006 (=Saarbrücker Beiträge zur vergleichenden Literatur- und Kulturwissenschaft, Bd. 36). 372 S.

     

    Quelle: CompaRe
    Sprache: Deutsch
    Medientyp: Rezension
    Format: Online
    DDC Klassifikation: Literatur und Rhetorik (800); Geschichte und Geografie (900)
    Sammlung: Synchron. Wissenschaftsverlag der Autoren
    Schlagworte: Fremdbild; Rezension; Selbstbild; Literaturbeziehungen; Kulturkontakt; Mittelmeerraum
    Lizenz: Veröffentlichungsvertrag für Publikationen