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  1. Vom "Netzwerk auf der Hinterseite" : Rückansichten des Gestickten

    Die Rückseite einer Stickerei gilt gemeinhin nicht als vorzeigbar. Ungeachtet ihrer dreidimensionalen Textur ist die 'Nadelmalerei', wie man die Stickkunst schon in der Antike zu nennen pflegte, vielmehr ganz auf die Frontalseite ausgerichtet. In... mehr

     

    Die Rückseite einer Stickerei gilt gemeinhin nicht als vorzeigbar. Ungeachtet ihrer dreidimensionalen Textur ist die 'Nadelmalerei', wie man die Stickkunst schon in der Antike zu nennen pflegte, vielmehr ganz auf die Frontalseite ausgerichtet. In ihrer stark hierarchisierenden Fokussierung der zur Ansicht bestimmten kunstvollen 'Schau-' zuungunsten der meist ungestalten, dem Blick entzogenen 'Kehrseite' unterscheidet sie sich grundlegend von anderen Textilarten wie gefilzten oder gehäkelten Stoffen, deren Vorder- und Rückseite einander entweder gleichen oder aber symmetrisch sind. Anders als die konventionelle Leinwandmalerei wiederum ist die Stickerei konstitutiv mit ihrer Rückseite verbunden, insofern der stoffverzierende Faden "gleichzeitig zu seiner eigenen Befestigung auf der Unterlage dient."

     

    Hinweise zum Inhalt: kostenfrei
    Quelle: CompaRe
    Sprache: Deutsch
    Medientyp: Teil eines Buches (Kapitel)
    Format: Online
    ISBN: 978-3-86599-289-5
    DDC Klassifikation: Literatur und Rhetorik (800)
    Sammlung: Leibniz-Zentrum für Literatur- und Kulturforschung (ZfL)
    Lizenz: Veröffentlichungsvertrag für Publikationen
  2. "Diese Kopfbedeckung nennt man Hut" : Die männliche Kopfbedeckung als Objekt staatlicher Politik in der Türkei

    Kern der Atatürk’schen Reformen war die These, dass nur ein radikaler Bruch mit der osmanischen Vergangenheit die Türkei auf ein 'zivilisiertes' Niveau heben könne. Die Neuerungen sorgten für radikale Veränderungen etwa im Bildungswesen... mehr

     

    Kern der Atatürk’schen Reformen war die These, dass nur ein radikaler Bruch mit der osmanischen Vergangenheit die Türkei auf ein 'zivilisiertes' Niveau heben könne. Die Neuerungen sorgten für radikale Veränderungen etwa im Bildungswesen (Vereinheitlichung des Schulwesens) und in der Sprache (Wechsel vom arabischen zum lateinischen Alphabet sowie Ersetzen des arabischen und persischen Wortschatzes durch 'rein türkische' Neuschöpfungen), aber eben auch im äußeren Erscheinungsbild. Typisch für die Reformen war, dass sie oft durch symbolische, sorgfältig inszenierte Ereignisse begleitet wurden, bei denen Atatürk die Hauptrolle spielte und die den Auftakt für begleitende Maßnahmen darstellten.

     

    Hinweise zum Inhalt: kostenfrei
    Quelle: CompaRe
    Sprache: Deutsch
    Medientyp: Teil eines Buches (Kapitel)
    Format: Online
    ISBN: 978-3-86599-289-5
    DDC Klassifikation: Literatur und Rhetorik (800)
    Sammlung: Leibniz-Zentrum für Literatur- und Kulturforschung (ZfL)
    Lizenz: Veröffentlichungsvertrag für Publikationen
  3. Persische Zypresse (Buta Djika) – Paisleymuster

    Sein Name ist Zypresse, ein Baum, der menschliche Gestalt anzunehmen scheint. Seine Geschichte als Bild fängt in der Achämeniden-Ära1 in der Antike an, wird später über Indien in den Kolonialreichen verbreitet und erscheint auf Schals und Krawatten –... mehr

     

    Sein Name ist Zypresse, ein Baum, der menschliche Gestalt anzunehmen scheint. Seine Geschichte als Bild fängt in der Achämeniden-Ära1 in der Antike an, wird später über Indien in den Kolonialreichen verbreitet und erscheint auf Schals und Krawatten – als Paisleymuster. Das Schicksal dieses Objektes ist mit seinem Kopf verbunden. Die Spitze seiner Gestalt, die sich in Miniaturen, Teppichen und Stoffen kreisförmig nach unten zieht, wurde auf verschiedenste Art interpretiert. In Geschichte und Literatur werden der Zypresse menschliche Eigenschaften zugeschrieben.

     

    Hinweise zum Inhalt: kostenfrei
    Quelle: CompaRe
    Sprache: Deutsch
    Medientyp: Teil eines Buches (Kapitel)
    Format: Online
    ISBN: 978-3-86599-289-5
    DDC Klassifikation: Hauswirtschaft und Familie (640); Literatur und Rhetorik (800)
    Sammlung: Leibniz-Zentrum für Literatur- und Kulturforschung (ZfL)
    Lizenz: Veröffentlichungsvertrag für Publikationen
  4. "But if you wanna see some more …" : Trickkleider beim Eurovision Song Contest
    Erschienen: 19.02.2018

    So wie alle anderen Ebenen der Inszenierung wird auch die Kleidung zum Mittel im Kampf um die Aufmerksamkeit der Zuschauer - schließlich gilt es, im Wettstreit mit etwa 25 Konkurrenten zu beeindrucken und in Erinnerung zu bleiben. Die Auftritte... mehr

     

    So wie alle anderen Ebenen der Inszenierung wird auch die Kleidung zum Mittel im Kampf um die Aufmerksamkeit der Zuschauer - schließlich gilt es, im Wettstreit mit etwa 25 Konkurrenten zu beeindrucken und in Erinnerung zu bleiben. Die Auftritte bestehen daher zumeist aus Performances, die bis auf Sekundenbruchteile präzise durchchoreografiert sind, in denen nicht nur das Geschehen auf der Bühne, sondern auch die Vermittlung an den Fernsehzuschauer - jede Kameraeinstellung, jeder Schnitt - exakt vorgeplant ist. Dabei darf jeder Auftritt nach aktuellem Regelwerk maximal drei Minuten dauern. Kein Wunder, dass Trickkleider unter diesen Bedingungen relativ häufig zum Einsatz kommen. Schließlich bilden sie eine Möglichkeit, in dieser kurzen Dauer der Performance durch eine überraschende Veränderung im Aussehen der Künstler für einen besonderen Effekt zu sorgen.

     

    Hinweise zum Inhalt: kostenfrei
    Quelle: CompaRe
    Sprache: Deutsch
    Medientyp: Teil eines Buches (Kapitel)
    Format: Online
    ISBN: 978-3-86599-289-5
    DDC Klassifikation: Öffentliche Darbietungen, Film, Rundfunk (791)
    Sammlung: Leibniz-Zentrum für Literatur- und Kulturforschung (ZfL)
    Lizenz: Veröffentlichungsvertrag für Publikationen
  5. Volant : textile Bewegung oder das "Knisterschweigen von Crêpe de Chine"
    Erschienen: 19.02.2018

    Der Volant ist ein textiles Detail, welches bisher vor allem im Bereich der Frauenbekleidung anzutreffen ist. Er dient im Folgenden als Ausgangspunkt für Überlegungen zum Zusammenhang von Material und Bewegung und als ein Beispiel dafür, wie Stoffe... mehr

     

    Der Volant ist ein textiles Detail, welches bisher vor allem im Bereich der Frauenbekleidung anzutreffen ist. Er dient im Folgenden als Ausgangspunkt für Überlegungen zum Zusammenhang von Material und Bewegung und als ein Beispiel dafür, wie Stoffe als Vehikel für Bewegung fungieren.

     

    Hinweise zum Inhalt: kostenfrei
    Quelle: CompaRe
    Sprache: Deutsch
    Medientyp: Teil eines Buches (Kapitel)
    Format: Online
    ISBN: 978-3-86599-289-5
    DDC Klassifikation: Bühnenkunst (792)
    Sammlung: Leibniz-Zentrum für Literatur- und Kulturforschung (ZfL)
    Lizenz: Veröffentlichungsvertrag für Publikationen