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  1. Gewalt im 20. Jahrhundert : Demozide in der Sicht von Erinnerungsliteratur, Statistik und qualitativer Sozialanalyse

    Der Politologe Rudoph J. Rummel hat 1994 und 1997 in zwei Bänden eine breit angelegte Untersuchung von staatlich verantworteten Massenmorden im 20. Jahrhundert vorgelegt: Death by Government und Statistics of Democide. Danach werden an jedem der 36... mehr

     

    Der Politologe Rudoph J. Rummel hat 1994 und 1997 in zwei Bänden eine breit angelegte Untersuchung von staatlich verantworteten Massenmorden im 20. Jahrhundert vorgelegt: Death by Government und Statistics of Democide. Danach werden an jedem der 36 500 Tage dieses Jahrhunderts, nach vorsichtigen Berechnungen, eta 4650 Menschen pro Tag gewaltsam zu Tode gebracht. Bis zum erfaßten Jahr 1987 sind dies 161.782.000 Terrortote, nach anderen Berechnungen 341.076.000 Tote, also etwa 9.400 am Tag. Nicht eingerechnet sind ungezählte Opfer, die Gewalthandlungen überlebt haben, doch verletzt, verstümmelt, vergewaltigt, ausgeraubt, dauerhaft traumatisiert, verfolgt, demarkiert, verelendet oder vertrieben wurden. In der Untersuchung Rummels geht es ausdrücklich nicht um quasi-legale Kriegstote, nicht um außerstaatliche Gewalt, nicht um Einzelfälle des staatlichen Terrors, sondern allein um die massenhafte Ermordung von wehrlosen Menschen in staatlicher Verantwortung. ...

     

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    Hinweise zum Inhalt: kostenfrei
    Quelle: CompaRe
    Sprache: Deutsch
    Medientyp: Wissenschaftlicher Artikel
    Format: Online
    DDC Klassifikation: Literatur und Rhetorik (800); Geschichte Europas (940)
    Schlagworte: Holocaust; Erinnerung
    Lizenz: Veröffentlichungsvertrag für Publikationen
  2. Das Erdbeben von Lissabon : Ereignis, Wahrnehmung und Deutung im Zeitalter der Aufklärung
    Erschienen: 12.08.2008

    Auch Erdbeben haben ihre Geschichte. Obgleich Erdbeben nur kurze Ereignisse sind, die Erdstöße oft nicht länger als ein paar Sekunden dauern, haben sie eine lange Geschichte ihrer Deutung. Sie geht den Beben voraus und folgt ihnen noch lange nach.... mehr

     

    Auch Erdbeben haben ihre Geschichte. Obgleich Erdbeben nur kurze Ereignisse sind, die Erdstöße oft nicht länger als ein paar Sekunden dauern, haben sie eine lange Geschichte ihrer Deutung. Sie geht den Beben voraus und folgt ihnen noch lange nach. Von einer solchen Geschichte der Deutung handelt dieser Beitrag. Er nimmt ein Ereignis zur Vorlage, das wie kaum ein zweites Erdbeben in der Geschichte Europas Epoche gemacht hat: das Erdbeben von Lissabon 1755. Von dieser Katastrophe gibt es fast nur Deutungen, kaum Augenzeugenberichte, die nicht schon von den philosophischen und theologischen Diskursen überschrieben wären.

     

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    Hinweise zum Inhalt: kostenfrei
    Quelle: CompaRe
    Sprache: Deutsch
    Medientyp: Wissenschaftlicher Artikel
    Format: Online
    DDC Klassifikation: Geschichte Europas (940)
    Schlagworte: Erdbeben; Lissabon; Aufklärung; Geschichtsbild
    Lizenz: Veröffentlichungsvertrag für Publikationen
  3. [Rezension zu:] Eva Hausbacher u. Lyubov Bugaeva (Hg.): Ent-Grenzen
    Erschienen: 18.09.2017

    Rezension zu Eva Hausbacher u. Lyubov Bugaeva (Hg.): Ent-Grenzen. Za predelami. Intellektuelle Emigration in der russischen Kultur des 20. Jahrhunderts. Intellektual'naja ėmigrazija v russkoj kul'ture XX veka. Frankfurt a. M. (Lang) 2006. 220 S. mehr

     

    Rezension zu Eva Hausbacher u. Lyubov Bugaeva (Hg.): Ent-Grenzen. Za predelami. Intellektuelle Emigration in der russischen Kultur des 20. Jahrhunderts. Intellektual'naja ėmigrazija v russkoj kul'ture XX veka. Frankfurt a. M. (Lang) 2006. 220 S.

     

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    Hinweise zum Inhalt: kostenfrei
    Quelle: CompaRe
    Sprache: Deutsch
    Medientyp: Rezension
    Format: Online
    DDC Klassifikation: Literatur und Rhetorik (800); Literaturen anderer Sprachen (890); Geschichte Europas (940)
    Sammlung: Synchron. Wissenschaftsverlag der Autoren
    Schlagworte: Russisch; Literatur; Exil <Motiv>; Entfremdung <Motiv>; Rezension
    Lizenz: Veröffentlichungsvertrag für Publikationen
  4. Die akademische 'Achse Berlin - Rom'? : Zum wissenschaftlich-kulturellen Austausch zwischen Italien und Deutschland in den 1920er bis 1940er Jahren

    Tagungsbericht: Villa Vigoni-Gespräch, 3. bis 6. September 2014, veranstaltet von Andrea Albrecht, Lutz Danneberg und Simone De Angelis mehr

     

    Tagungsbericht: Villa Vigoni-Gespräch, 3. bis 6. September 2014, veranstaltet von Andrea Albrecht, Lutz Danneberg und Simone De Angelis

     

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    Hinweise zum Inhalt: kostenfrei
    Quelle: CompaRe
    Sprache: Deutsch
    Medientyp: Wissenschaftlicher Artikel
    Format: Online
    DDC Klassifikation: Literatur und Rhetorik (800); Geschichte Europas (940)
    Sammlung: Aisthesis Verlag
    Schlagworte: Berlin; Kulturaustausch; Faschismus; Kulturpolitik; Italien; Wissenschaft
    Lizenz: Veröffentlichungsvertrag für Publikationen
  5. Die Herausforderung des Barbarischen in der Spätaufklärung : Volney als globaler Beobachter
    Erschienen: 30.08.2018

    The notion of the barbarian has been crucial in the development of the intellectual shifts spurred on by thinkers who shaped the culture of the Enlightenment. Asking what a barbarian might be had quite different meanings in the early 16th and in the... mehr

     

    The notion of the barbarian has been crucial in the development of the intellectual shifts spurred on by thinkers who shaped the culture of the Enlightenment. Asking what a barbarian might be had quite different meanings in the early 16th and in the late 18th century. An anthropological approach to the very different populations that had come to be known in Europe since the 16th century as well as the secularization of the historical vision contributed to the emergence of a more objectified connotation of barbarism. Among others, Montaigne, Montesquieu, Gibbon, Voltaire, d’Holbach commented extensively on barbarism as characterizing different stages in human civilization. Volney (Constantin-François de Chassebeuf, 1757-1820), who travelled to Egypt and Syria in the early 1780s, was familiar with the French works of the Enlightenment and applied their concepts of barbarism to the observation of the different Muslim populations he encountered. Later, after experiencing the turmoil of the French Revolution, he became interested in the United States. During his stay in America from 1795 to 1798, he investigated the American Indians who represented a different form of barbarism. Volney stands out as a thinker who knew the classics of the Enlightenment and who creatively compared theoretical speculations with his first-hand empirical observations.

     

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    Hinweise zum Inhalt: kostenfrei
    Quelle: CompaRe
    Sprache: Deutsch
    Medientyp: Teil eines Buches (Kapitel)
    Format: Online
    ISBN: 978-3-8498-1119-8
    DDC Klassifikation: Literatur und Rhetorik (800); Geschichte Europas (940)
    Sammlung: Aisthesis Verlag
    Schlagworte: Aufklärung; Volney, Constantin-François; Barbar <Motiv>; Zivilisation; Wildheit <Motiv>; Rationalität; Spätaufklärung
    Lizenz: Veröffentlichungsvertrag für Publikationen