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  1. Authentizität als Künstlichkeit in Steven Spielbergs Film "Schindler’s List"
    Erschienen: 05.07.2011

    [E]in genauerer Blick auf 'Schindler's List' [kann] den skizzierten Tenor der deutschen Rezeption, es handele sich um einen ,,zutiefst unideologischen Film" […] von quasi-dokumentarischer Authentizität, nicht bestätigen […]. Weder ähnelt der Film in... mehr

     

    [E]in genauerer Blick auf 'Schindler's List' [kann] den skizzierten Tenor der deutschen Rezeption, es handele sich um einen ,,zutiefst unideologischen Film" […] von quasi-dokumentarischer Authentizität, nicht bestätigen […]. Weder ähnelt der Film in seiner Gestaltung einem dokumentarischen Darstellungsstil, noch ist er historisch getreu. Vielmehr versucht Spielberg das Dilemma einer künstlerischen Gestaltung des Holocaust zu lösen, indem er das historische Material […] zu schematisierten Formen von Erfahrung [bündelt], deren stereotype Prägnanz und kalkulierte Wirkungskraft zu einer gewissen Enthistorisierung des dargestellten Geschehens führen. [Dies] zielt auf eine kathartische Teilnahme am Schicksal der Protagonisten, auf identifikatorischen Jammer und anteilnehmenden Schauder […], eine besondere, ästhetische Form der Lust. […] Einige Kritiker des Films haben ihn deswegen als "seelische Schnell-Reinigung, als Instant-Absolution, als Gefühls-Quickie" kritisiert […], andere sahen darin gerade den "Geniestreich" Spielbergs, weil so "das von Schindler Vorgelebte und im Film Vorgeführte zum Vorbild wird". […]. Man kann diesen Konflikt […] als Ausdruck einer allgemeineren kulturellen Situation beschreiben: Der weltweite Erfolg der Authentizitätsfiktion von 'Schindler's List' wäre dann Folge einer distanzierteren kulturellen Haltung gegenüber dem Holocaust, die nicht den Authentizitätskriterien solcher Zuschauer genügt, die persönliche Erfahrungen mit dem Holocaust verbinden.

     

    Hinweise zum Inhalt: kostenfrei
    Quelle: CompaRe
    Sprache: Deutsch
    Medientyp: Teil eines Buches (Kapitel)
    Format: Online
    DDC Klassifikation: Literaturen germanischer Sprachen; Deutsche Literatur (830); Deutsche vermischte Schriften (838)
    Lizenz: Veröffentlichungsvertrag für Publikationen
  2. [Rezension zu:] Ulbrecht, Siegfried/ Platen, Edgar (Hgg.) (2012): Peter Härtling. Germanoslavica, Jg. 23, Heft 2/2012, Praha, 128 S., ISSN 1210-9029
    Erschienen: 29.09.2016

    Rezension zu: Ulbrecht, Siegfried/ Platen, Edgar (Hgg.) (2012): Peter Härtling. Germanoslavica, Jg. 23, Heft 2/2012, Praha, 128 S., ISSN 1210-9029 mehr

     

    Rezension zu: Ulbrecht, Siegfried/ Platen, Edgar (Hgg.) (2012): Peter Härtling. Germanoslavica, Jg. 23, Heft 2/2012, Praha, 128 S., ISSN 1210-9029

     

    Hinweise zum Inhalt: kostenfrei
    Quelle: CompaRe
    Sprache: Deutsch
    Medientyp: Rezension
    Format: Online
    ISBN: 978-80-7414-779-1
    DDC Klassifikation: Literaturen germanischer Sprachen; Deutsche Literatur (830); Deutsche vermischte Schriften (838)
    Lizenz: Veröffentlichungsvertrag für Publikationen
  3. [Rezension zu:] Penkwitt, Meike (2013): Erica Pedretti. Kontrapunktik, Räumlichkeit und Materialität der Sprache als Prinzipien der Textorganisation. Königshausen & Neumann, S. 347, ISBN 978-3-8260-4755-8
    Erschienen: 29.09.2016

    Rezension zu: Penkwitt, Meike (2013): Erica Pedretti. Kontrapunktik, Räumlichkeit und Materialität der Sprache als Prinzipien der Textorganisation. Königshausen & Neumann, S. 347, ISBN 978-3-8260-4755-8 mehr

     

    Rezension zu: Penkwitt, Meike (2013): Erica Pedretti. Kontrapunktik, Räumlichkeit und Materialität der Sprache als Prinzipien der Textorganisation. Königshausen & Neumann, S. 347, ISBN 978-3-8260-4755-8

     

    Hinweise zum Inhalt: kostenfrei
    Quelle: CompaRe
    Sprache: Deutsch
    Medientyp: Rezension
    Format: Online
    ISBN: 978-80-7414-779-1
    DDC Klassifikation: Literaturen germanischer Sprachen; Deutsche Literatur (830); Deutsche vermischte Schriften (838)
    Lizenz: Veröffentlichungsvertrag für Publikationen
  4. Im Kinderland der Mummerehlen und Bachstuben
    Erschienen: 06.09.2018

    Some errors are simply annoying, others are productive. Errors are productive when they function as triggers for processes that let the mistake appear as a chance to discover new perspectives or approaches to a solution. Productive errors suggest... mehr

     

    Some errors are simply annoying, others are productive. Errors are productive when they function as triggers for processes that let the mistake appear as a chance to discover new perspectives or approaches to a solution. Productive errors suggest that the criteria for judging what seems right or wrong themselves should and have to be understood as mutable, since cultural processes of development cannot be thought in any other way. The article investigates what the productivity of errors can imply in the field of literature. Both literary examples discussed (Benjamin, Guggenmos) make recourse to the idea of a childhood of language: What might appear as an error to adults can indicate the beginning of a productive, linguistically sensitive engagement with the world for children (or for adults who can carry their minds back to that condition).

     

    Hinweise zum Inhalt: kostenfrei
    Quelle: CompaRe
    Sprache: Deutsch
    Medientyp: Teil eines Buches (Kapitel)
    Format: Online
    ISBN: 978-3-8498-1249-2
    DDC Klassifikation: Literatur und Rhetorik (800); Literaturen germanischer Sprachen; Deutsche Literatur (830); Deutsche vermischte Schriften (838)
    Sammlung: Aisthesis Verlag
    Lizenz: Veröffentlichungsvertrag für Publikationen
  5. "Skandal um Eva" : Repräsentationen und Imaginationen weiblicher Delinquenz in illustrierten Magazinen der Weimarer Republik
    Erschienen: 13.08.2019

    Die Epoche der Weimarer Republik war gekennzeichnet durch eine Vielzahl von Umbrüchen im politischen, ökonomischen und gesellschaftlichen Bereich. Diese durch den Ersten Weltkrieg verursachten radikalen Veränderungen der Lebensverhältnisse hatten... mehr

     

    Die Epoche der Weimarer Republik war gekennzeichnet durch eine Vielzahl von Umbrüchen im politischen, ökonomischen und gesellschaftlichen Bereich. Diese durch den Ersten Weltkrieg verursachten radikalen Veränderungen der Lebensverhältnisse hatten auch einen weitreichenden Einfluss auf den Alltag und die öffentliche Wahrnehmung der Frauen dieser Zeit: So konnten diese ab 1918 an den Wahlen teilnehmen, konnten sich an allen deutschen Universitäten einschreiben und in bestimmtem Maße finanziell unabhängig werden. Das Bild der so genannten "Neuen Frau", das gleichzeitig in der Öffentlichkeit generiert wurde, war insbesondere gekennzeichnet durch innerliche und äußerliche Emanzipation und stellte damit einen radikalen Gegenpol zur traditionellen Weiblichkeit des 19. Jahrhunderts dar. Viele Facetten der "Neuen Frau" sind in der Forschung weitgehend erschlossen - die sportliche Frau, die automobile Frau, die Frau als flapper oder garçonne - nur einer Ausprägung des neuen Frauentypus wurde bisher wenig Beachtung geschenkt: der Frau als Verbrecherin. Ziel der vorliegenden interdisziplinär und medienkomparatistisch angelegten Dissertation ist es daher, übergreifende Semantiken und Ästhetiken der geschlechtsspezifischen Verbrechensdarstellung in der Weimarer Republik offenzulegen und die unterschiedlich erzeugten, vermittelten und klassifizierenden Vorstellungen von Verbrecherinnen zu analysieren und zu kontextualisieren. Das zugrundeliegende Material umfasst dabei fachwissenschaftliche, publizistische und literarische Darstellungen von Verbrecherinnen, wobei das Hauptaugenmerk auf der Analyse von Artikeln aus Illustrierten Magazinen liegt, da diese, neben Radio und Film, zu den wirkungsmächtigsten Medien der Weimarer Republik gehören. The era of the Weimar Republic was marked by a variety of political, economic and social changes. These radical changes in living conditions also had a far-reaching influence on the everyday life and public perception of the women of that time: from 1918 they were able to take part in the elections, could enroll at all German universities and become financially independent to a certain extent. The image of the so-called "New Woman", which was simultaneously generated in public, was characterized in particular by internal and external emancipation and thus represented a radical antipode to the traditional femininity of the 19th century. Many facets of the "New Woman" are already researched - the sporty woman, the automobile woman, the woman as flapper or garçonne - only one manifestation of the new type of woman was given little attention until now: the woman as a criminal. The aim of the present interdisciplinary and media-comparative dissertation is therefore to reveal overarching semantics and aesthetics of the gender-specific presentation of crimes in the Weimar Republic and to analyze and contextualize the differently generated and mediated representations of female criminals. The underlying material includes scientific, journalistic and literary portrayals of female criminals, with the main focus on the analysis of articles from magazines, since these, in addition to radio and film, are among the most influential media of the Weimar Republic.

     

    Hinweise zum Inhalt: kostenfrei
    Quelle: CompaRe
    Sprache: Deutsch
    Medientyp: Buch (Monographie)
    Format: Online
    DDC Klassifikation: Literatur und Rhetorik (800); Literaturen germanischer Sprachen; Deutsche Literatur (830); Deutsche vermischte Schriften (838)
    Lizenz: Creative Commons - Namensnennung 4.0