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  1. Zur Migration musikalischer Begriffe im Europa der frühen Neuzeit

    Im Folgenden sollen drei Beispiele für Migrationsprozesse skizziert werden, bei denen sich Wanderbewegungen von musikalischen Fachbegriffen und den in diesen verdichteten musikalischen Prozessen mit semantischen Transformationen verbinden.... mehr

     

    Im Folgenden sollen drei Beispiele für Migrationsprozesse skizziert werden, bei denen sich Wanderbewegungen von musikalischen Fachbegriffen und den in diesen verdichteten musikalischen Prozessen mit semantischen Transformationen verbinden. Angesiedelt sind die Beispiele in unterschiedlichen kulturellen Räumen, und sie migrieren zwischen verschiedenen räumlichen Bezugssystemen auf jeweils eigene und besondere Art. Auch unterschiedliche Zeitbereiche werden angesprochen, wenngleich alle drei Fallbeispiele in der Frühen Neuzeit angesiedelt sind.

     

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    Quelle: CompaRe
    Sprache: Deutsch
    Medientyp: Wissenschaftlicher Artikel
    Format: Online
    DDC Klassifikation: Musik (780); Literatur und Rhetorik (800)
    Sammlung: Leibniz-Zentrum für Literatur- und Kulturforschung (ZfL)
    Schlagworte: Begriffgeschichte; Musik; Europa; Frühe Neuzeit; Interdisziplinarität
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  2. Jenseits des Universellen : politische Subcodes der Populärmusik in und nach dem jugoslawischen Zerfall
    Erschienen: 26.07.2016

    Schon seit längerem hat im Zug der Kolonialisierung, Ökonomisierung und Globalisierung eine weltweite Okzidentalisierung bestimmter Tonsysteme eingesetzt. Dabei hat vor allem der Kanon der klassischen Musik und insbesondere die Pop-, Rock-,... mehr

     

    Schon seit längerem hat im Zug der Kolonialisierung, Ökonomisierung und Globalisierung eine weltweite Okzidentalisierung bestimmter Tonsysteme eingesetzt. Dabei hat vor allem der Kanon der klassischen Musik und insbesondere die Pop-, Rock-, World-Music- und Alternativkultur eine Internationalisierung erfahren. Diese Bewegung spielt auch auf dem Gebiet des ehemaligen Jugoslawiens eine Rolle und ist vor allem unter ökonomisch en Gesichtspunkten zu betrachten... Doch wie allgemeiner bereits auf diachroner und synchroner Ebene kurz skizziert wurde, bietet sich Musik geradezu an, im Modus der vermeintlichen Generalisierung kulturelle Differenzen in Subcodes zu inszenieren. Und gerade die darin enthaltenen Zentrifugalkräfte sind während der Nationalisierung, Ethnisierung und kriegerischen Auseinandersetzungen auf dem Gebiet des ehemaligen Jugoslawiens von immenser Bedeutung.

     

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    Hinweise zum Inhalt: kostenfrei
    Quelle: CompaRe
    Sprache: Deutsch
    Medientyp: Teil eines Buches (Kapitel)
    Format: Online
    ISBN: 978-3-86599-149-2
    DDC Klassifikation: Musik (780)
    Sammlung: Leibniz-Zentrum für Literatur- und Kulturforschung (ZfL)
    Schlagworte: Popmusik; Kulturelle Identität; Balkanhalbinsel; Internationalisierung; Identitätspolitik
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  3. Wanderer-Fantasien : Franz Liszt und die Figuren des Begehrens
    Erschienen: 21.02.2017

    Wenn ich über Franz Liszt spreche, dann über jemanden, der einen zweischneidigen Ruf genießt: Einerseits ist Liszt der berühmteste Klaviervirtuose seiner Zeit (und vielleicht aller Zeiten), als Komponist jedoch rangiert Liszt für viele, als Verfasser... mehr

     

    Wenn ich über Franz Liszt spreche, dann über jemanden, der einen zweischneidigen Ruf genießt: Einerseits ist Liszt der berühmteste Klaviervirtuose seiner Zeit (und vielleicht aller Zeiten), als Komponist jedoch rangiert Liszt für viele, als Verfasser von Ungarischen Rhapsodien und Liebesträumen, in einem Register, das man Gehobene Unterhaltungsmusik nennen könnte. Ich möchte Ihnen hier eine andere Komposition von Liszt vorstellen, keine Rhapsodie, keinen Liebestraum - oder vielleicht doch? -, ein Stück jedenfalls, zu dem sich viele Geschichten erzählen lassen. Eine davon ist tatsächlich eine Liebesgeschichte und zugleich die Geschichte eines Skandals.

     

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    Hinweise zum Inhalt: kostenfrei
    Quelle: CompaRe
    Sprache: Deutsch
    Medientyp: Teil eines Buches (Kapitel)
    Format: Online
    ISBN: 978-3-7705-5005-0
    DDC Klassifikation: Musik (780); Literatur und Rhetorik (800)
    Sammlung: Leibniz-Zentrum für Literatur- und Kulturforschung (ZfL)
    Schlagworte: Liszt, Franz; Begierde <Motiv>; Années de pèlerinage; Wanderer <Motiv>
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  4. "Wortloses Lied das Worte nicht ermessen" : Schrift, Bild und Musik in Walter Benjamins Sonetten auf Christoph Friedrich Heinle
    Erschienen: 22.06.2017

    Von allen wichtigen Texten Benjamins sind seine Sonette auf seinen Dichterfreund Christoph Friedrich Heinle, der seit 1913 mit ihm in der Jugendbewegung aktiv war und am 9. August 1914 verzweifelt über den Ausbruch des Ersten Weltkriegs mit seiner... mehr

     

    Von allen wichtigen Texten Benjamins sind seine Sonette auf seinen Dichterfreund Christoph Friedrich Heinle, der seit 1913 mit ihm in der Jugendbewegung aktiv war und am 9. August 1914 verzweifelt über den Ausbruch des Ersten Weltkriegs mit seiner Verlobten Rika Seligson Selbstmord verübt hatte, verhältnismäßig wenig von der Kritik gewürdigt worden. Entstanden sind die Gedichte vermutlich zwischen 1915 und 1925, mit Handschriften-Datierungen von vor Ende 1917 und nach Anfang 1918; ihr Manuskript befindet sich unter den Papieren Benjamins, die im Juli 1981 von Giorgio Agamben in der 'Bibliothèque nationale' in Paris gefunden wurden. Sie sind in einer komplexen Sprache verfasst, die verschiedene Vorbilder - darunter den Duktus Stefan Georges und den Spätstil Hölderlins - höchst eigenwillig weiterführt. Esoterische, oft rätselhafte Metaphern und willkürlich-kryptische Bilder, eine preziös-archaisierende Stilhöhe, grammatikalische Brüche und das syntaktische Zusammenhänge verschleiernde Fehlen der Interpunktion, durch diese Merkmale verweigern sich die Sonette einer hermeneutischen Entschlüsselung, die sich durch den Nachvollzug der Einzelheiten im Gesamtzusammenhang das Verständnis kohärenter Sinntotalität erhofft. Stattdessen sind die Leser darauf angewiesen, die sich immer wieder selbst verschleiernde Beziehung des lyrischen Ichs zu dem Verstorbenen durch ein Nachbuchstabieren bestimmter Textdetails so zu rekonstruieren, dass deren Inkonsistenzen, Sinnbrüche und Mehrdeutigkeiten nicht beseitigt, sondern als das Medium erkannt werden, in dem eine poetisch-erotische Liebe die Möglichkeiten und Grenzen ihrer eigenen Versprachlichung reflektiert. Diese performative Selbstreflexion - so meine Kernthese - geschieht vorrangig im Rahmen einer intermedialen Beziehung zwischen Schrift, Bild bzw. Blick und Musik. Dabei soll gerade der letzteren Kunstform besondere Aufmerksamkeit geschenkt werden, ist sie doch erst in jüngster Zeit systematisch von der Kritik behandelt worden.

     

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    Quelle: CompaRe
    Sprache: Deutsch
    Medientyp: Wissenschaftlicher Artikel
    Format: Online
    ISBN: 978-3-7705-5782-0
    DDC Klassifikation: Musik (780); Literatur und Rhetorik (800)
    Sammlung: Leibniz-Zentrum für Literatur- und Kulturforschung (ZfL)
    Schlagworte: Benjamin, Walter; Heinle, Christoph Friedrich; Sonett; Rezeption
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  5. Matjušins 'erweitertes Sehen' : Klangechos auf der Netzhaut
    Erschienen: 28.06.2017

    Ziel dieses Aufsatzes ist es, die Basis für ein differenziertes Verständnis von Matjušins Musik zum 'Sieg über die Sonne' zu schaffen. mehr

     

    Ziel dieses Aufsatzes ist es, die Basis für ein differenziertes Verständnis von Matjušins Musik zum 'Sieg über die Sonne' zu schaffen.

     

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    Quelle: CompaRe
    Sprache: Deutsch
    Medientyp: Teil eines Buches (Kapitel)
    Format: Online
    ISBN: 978-3-7705-4917-7
    DDC Klassifikation: Musik (780)
    Sammlung: Leibniz-Zentrum für Literatur- und Kulturforschung (ZfL)
    Schlagworte: Matjušin, Michail V.; Pobeda nad solncem
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