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  1. [Rezension zu:] Patrick Eiden-Offe: Die Poesie der Klasse. Romantischer Antikapitalismus und die Erfindung des Proletariats. Berlin: Matthes & Seitz, 2017.

    'Der Mensch lebt nicht vom Brot allein': Für menschliches Leben und Zusammenleben ist mehr notwendig, als die Befriedigung grundlegender materieller Bedürfnisse. Dies gilt auch für historische Konstellationen, in denen gerade die materielle... mehr

     

    'Der Mensch lebt nicht vom Brot allein': Für menschliches Leben und Zusammenleben ist mehr notwendig, als die Befriedigung grundlegender materieller Bedürfnisse. Dies gilt auch für historische Konstellationen, in denen gerade die materielle Grundlage, das 'täglich Brot', nicht für alle zuverlässig verfügbar ist. Dennoch oder gerade dann braucht es Bilder und Narrative eines gesellschaftlichen Imaginären, um das Leben sinnhaft werden zu lassen und in Identitätsentwürfen zu stabilisieren. Dies zeigt Patrick Eiden-Offe anhand von Texten des Vormärz und in Bezug auf 'das Proletariat'. In seiner Studie Die Poesie der Klasse. Romantischer Antikapitalismus und die Erfindung des Proletariats widmet Eiden-Offe sich der Arbeiterklasse und zeigt darin, wie diese sich - als Klasse - durch literarische und gerade auch im engeren Sinn poetische Entwürfe konstituiert. Die Studie beschreibt die Prozesse der Identifizierung, die das politische Subjekt der Arbeiterklasse bzw. des Proletariats allererst hervorbringen. Ansatzpunkt ist die Beobachtung eines Konnexes, in dem die Herausbildung des Begriffs der sozialen Klasse mit einer Neubestimmung des Poetischen historisch zusammenfallen. Diese beiden Entwicklungen sind, so wird hier aufgezeigt, nicht zu trennen, sondern gemeinsam zu betrachten. Das Proletariat als politisches Subjekt mit Klassenbewusstsein wird poetisch gebildet. Um diese poetischen Gründungsfiguren der Arbeiterbewegung geht es in der Studie.

     

     

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    Hinweise zum Inhalt: kostenfrei
    Quelle: CompaRe
    Sprache: Deutsch
    Medientyp: Rezension
    Format: Online
    DDC Klassifikation: Literatur und Rhetorik (800); Literaturen germanischer Sprachen; Deutsche Literatur (830)
    Sammlung: Aisthesis Verlag
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    Veröffentlichungsvertrag für Publikationen

  2. Gespenster : Erscheinungen - Medien - Theorien
    Erschienen: 10.01.2018

    Bericht zur Interdisziplinären und Internationalen Tagung, 7.-10. Oktober 2002, Westfälische Wilhelms-Universität Münster Die Geisteswissenschaften waren gewissermaßen immer schon eine gespenstische Angelegenheit. Versuchte man im Zeitalter der... mehr

     

    Bericht zur Interdisziplinären und Internationalen Tagung, 7.-10. Oktober 2002, Westfälische Wilhelms-Universität Münster

     

    Die Geisteswissenschaften waren gewissermaßen immer schon eine gespenstische Angelegenheit. Versuchte man im Zeitalter der Hermeneutik, den reinen Geist zu beschwören, ohne ungebetene Gäste aus dem Reich der Toten einzuladen, so begrüßt man jene Gespenster heute herzlicher. Schließlich scheinen die Gespenster die Figuren des Zwischenraums, des Anderen, der Wiederholung sprachlich verfügbar zu machen und auf diese Weise zu Metaphern der Postmoderne zu werden. Um über die Diskursfigur dieser 'Un-Wesen' nachzudenken, luden Dr. Moritz Baßler (Rostock), PD Dr. Bettina Gruber (Bochum) und Prof. Dr. Martina Wagner-Egelhaaf (Münster) nach Münster ins Alexander-von-Humboldt-Haus ein zu einer unheimlichen Begegnung mit den 'Gespenstern' in ihren vielfältigen 'Erscheinungen - Medien - Theorien'.

     

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    Hinweise zum Inhalt: kostenfrei
    Quelle: CompaRe
    Sprache: Deutsch
    Medientyp: Wissenschaftlicher Artikel
    Format: Online
    DDC Klassifikation: Literatur und Rhetorik (800)
    Sammlung: Synchron. Wissenschaftsverlag der Autoren
    Schlagworte: Kongressbericht; Gespenst; Geist; Prosa
    Lizenz:

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